[interaktive Story] Broken matters - Eine Sims 4 Story

  • [Staffel 9] Kapitel 85 - Wut und Zurechtweisung - 05.06.2031 - Sun Valley, Nevada - U.S.A


    Franziska und Jason betraten das Hochsicherheitsgefängnis von Nevada mit einem klaren Ziel vor Augen: Fabian Brenner zur Rechenschaft zu ziehen wegen seiner Lügen bezüglich des Buches... Doch dieses Mal hatte Franziska einen unerwarteten Trumpf im Ärmel - Jason. Sie hatte beschlossen, ihn als Teil ihres Plans einzusetzen, um Fabian den nötigen Schock zu versetzen und ihn zur Wahrheit zu zwingen..



    Während sie durch die düsteren Korridore des Gefängnisses gingen, konnte Franziska die Anspannung in der Luft spüren. Sie wusste, dass Fabian nicht darauf vorbereitet war, Jason wiederzusehen, und dass seine Reaktion unberechenbar sein könnte, besonders angesichts ihrer gemeinsamen Geschichte...



    Franziska war sich bewusst, dass Jason mit seinem eigenen Trauma und seiner Wut zu kämpfen hatte, und sie machte sich Sorgen, ob er ruhig genug bleiben konnte, um Fabian nichts anzutun. Doch sie vertraute darauf, dass er seine Emotionen im Zaum halten würde, um ihren Plan nicht zu gefährden... Kurz bevor es hineinging zum Befragungszimmer, stand Franziska mit Jason vor dem Sichtschutzfenster um Jason darauf vorzubereiten was ihn dort erwartet.. Denn es war nicht mehr der selbe Mensch, den er einst in Erinnerung hatte..


    Jason: *schaut angespannt zu Fabian* Sieh dir nur dieses Selbstgefällige Arschloch an...


    Franziska: Nicht mehr so wie du ihn in Erinnerung hattest, oder?


    Jason: Seine Hackfresse war schon immer unverwechselbar.. Das ändert nichts an der Tatsache dass er jetzt alt und grau ist... *versucht ruhig zu bleiben* Er hat meine Familie in das alles erst reingezogen... Mit ihm hat alles angefangen..


    Franziska: *bemerkt Jasons Blick* Ich muss das Fragen... Kannst du wirklich ruhig bei ihm bleiben?


    Jason: Wird verdammt schwer...


    Franziska: Ich bitte dich bleib bei ihm ruhig.. Auch wenn er es verdient...


    Jason: Dann lassen wir ihn mal nicht warten.. *geht Richtung Verhörraum*


    Franziska saß im Bewachungsraum, die Augen fest auf die Überwachungsbildschirme gerichtet, während sie die Szene im Verhörraum beobachtete. Jedes Detail wurde von ihr aufmerksam verfolgt, jede Bewegung von Jason und Fabian registriert..



    Die Atmosphäre im Verhörraum war gespannt, als Jason langsam die Tür öffnete und eintrat. Ein leises Zischen entwich Franziskas Lippen, als sie den Atem anhielt, gespannt darauf, wie Fabian auf Jasons Erscheinen reagieren würde...



    Fabian saß aufrecht da, sein Gesichtsausdruck scheinbar gelassen, aber seine Augen verrieten eine gewisse Nervosität. Als Jason den Raum betrat, spürte Franziska, wie die Spannung förmlich in der Luft hing. Ein stillschweigendes Duell begann zwischen den beiden Männern, während Jason Fabian mit einem intensiven Blick fixierte, der keinen Raum für Ausweichmanöver ließ..



    Die Zeit schien stillzustehen, als Jason und Fabian sich stumm gegenüberstanden, der Blickkontakt unerschütterlich. Franziska konnte förmlich das Knistern der Spannung zwischen ihnen spüren, als sie darauf wartete, dass einer von ihnen den ersten Schritt machen würde..


    Selbst als Jason die Tür hinter sich schloss, blieb der Augenkontakt zwischen den beiden bestehen, und die Stille im Raum wurde fast greifbar. Franziska konnte nur hoffen, dass Jason sich beherrschen konnte und dass dieser Konfrontationsmoment nicht eskalieren würde..


    Fabian: Na wurde aber auch endlich Zeit.. Ich habe mich echt gelangwei- *unterbricht das Sprechen als er Jason bemerkte* Ach du heilige Scheiße... Wenn das nicht mein lieber Stiefsohn ist.. *wirkt angespannter* Und ich dachte du wärst schon längst tot..


    Jason: Und du kannst deinen Mund immer noch nicht halten... Manche Dinge ändern sich wohl nie Fabian...


    Fabian: Dafür hast du dich aber ganz schön verändert... *mustert Jasons Äußeres* Kalt wie Eis... Bist wohl mit den falschen Leuten aneinander geraten... Aber das ist für mich keine Überraschung... Schließlich warst du schon damals zu dumm um den Teufel vor dir zu erkennen.. Oder hast du es nach so vielen Jahren endlich begriffen?


    Jason: Deshalb bin ich hier... Andernfalls hätte ich keine Minute meiner Zeit verschwendet um deinen faltigen Alkoholiker-Arsch im Knast zu besuchen...


    Fabian: Ist komisch... Im Hochsicherheitstrakt darf ich keinen Besuch empfangen.. Du scheinst Kontakte bei der Polizei zu haben.. Bist du mit der Rothaarigen hier? Beobachtet Sie uns gerade vom Fenster aus? Vögelst du mit ihr?


    Jason: Halt dein Maul zu und antworte nur wenn ich dir eine Frage gestellt habe...


    Fabian: pfff.. *leicht scherzend* Ganz egal wie abgefuckt dein Gesicht ist, du machst mir keine Angst... Warum setzt du dich nicht? Ist doch viel besser als nur zu stehen und mich mit Blicken zu töten...


    Der Ausdruck auf Jasons Gesicht war eine Mischung aus Abscheu und Traurigkeit, und Fabian konnte spüren, wie sich eine Last auf seine Schultern legte. Er fragte sich, was Jason durchgemacht hatte, um einen solchen Ausdruck auf seinem Gesicht zu tragen, und welche Tragödien ihn dazu gebracht hatten, sich so zu verändern...



    In diesem Moment erkannte Fabian, dass die Dinge, die er in seiner Zeit im Gefängnis erlebt hatte, nur ein Bruchteil dessen waren, was Jason durchgemacht haben musste. Er fragte sich, wie viele Menschen in der Zeit, die er hier saß, gestorben waren, und was Jason dazu gebracht hatte, sich so zu verändern...




    Als Jason sich dem Tisch näherte und sich mit den Armen darauf abstützte, spürte Fabian einen Schauer über seinen Rücken laufen. Der Anblick von Jason, so nah und doch so unnahbar, erfüllte den Raum mit einer bedrückenden Atmosphäre der Angst und des Unbehagens...



    Fabian konnte die gebrochene, aber dennoch furchterregende Ausstrahlung spüren, die von Jason ausging. Sein Blick war leer und doch durchdringend, als ob er tief in Fabians Seele sehen könnte, um all seine Ängste und Geheimnisse zu entdecken..


    Jason: Ich will nur eines wissen... Und wenn du mich auf die falsche Fährte führst dann werde ich dir jeden Finger einzeln abschneiden bis du mir die Wahrheit sagst... Hast du eine richtige Kopie von Viktors Buch?



    Ein leichtes Lächeln spielte auf Fabians Lippen, doch unter der Oberfläche brodelte die Angst. Er fühlte sich wie ein Beutetier, das von einem mächtigen Raubtier umkreist wurde, bereit, jeden Moment zuzuschlagen..


    Fabian: Oh? Scheint so als hätte die zierliche Rothaarige mein kleines Scherzbuch gefunden.. *lächelt kurz* War eigentlich für Viktor gedacht um ihn zu verunsichern falls er gekommen wäre.. Aber dann bist du ja gekommen... Und hast ihm sein mächtiges Werkzeug wieder gegeben.. Ich nehme an du arbeitest nicht mehr für den guten alten Vic? Oder für seine Brüder?


    Jason: *schweigt kurz, versucht furchteinflößend zu wirken* Sag einfach ob du eine richtige Kopie dort draußen versteckt hast und du wirst mich schnell wieder los...


    Fabian: Du bist gar nicht in der Position solche Forderungen zu stellen oder mir zu drohen... Sag mir Jason, fühlst du dich mächtig wenn du einen alten Mann drohst die Finger abzuschneiden? Hm?


    Jason: Du bist für mich immer noch der selbe Penner von damals... Nichts hat sich geändert...


    Fabian: Oh doch.. Vieles hat sich geändert... Nicht nur du.. Sondern auch Ich... Ich kann mich noch daran erinnern wie ich dich verflucht habe die ersten Jahre als ich eingesperrt wurde.. Aber dann als ich die Bibel in die Hand nahm, habe ich gelernt zu vergeben... Und das habe ich getan... Ich hasse dich nicht mehr Jason Phillips... Aber ich empfinde Mitleid für dich...


    Jason: Hör auf so zu reden als hättest du hier die Macht! *knallt die Faust gegen den Tisch* Ich bin es Leid mit den Spielchen die hier gespielt werden!


    Fabian: Ich spiele kein Spiel.. Aber ich bin ein alter Mann und habe viel Zeit hier im Gefängnis... Man ist machtlos gegen einen Mann der nichts zu verlieren hat... Wo wir gerade dabei sind... *blickt ernst zu Jason* Was hast du verloren?


    Es wirkte so als ob Fabian wüsste was Verlust bedeutete und er spürte in Jasons Wut, dass er was verlor, was ihm wichtig war.. Etwas, worüber er nicht gerne sprach und etwas, was ihn jeden Moment zum Ausbruch von Tränen führen könnte..



    Die Frage die Fabian stellte sorgte dafür dass Jason unheimlich still wurde und sein Körper sich komplett verkrampfte, so als ob Erinnerungen wach wurden die er nicht aufrufen wollte... Das war der Moment in dem Fabian wusste, dass er bald erfuhr was dort draußen abging während er in seiner Zelle verrottete...


    Fabian: Du schweigst... Dann lass mich die Frage anders formulieren... Wer von all den Menschen die wir kannten sind gestorben?


    Jason: *leicht zittrig aussprechend* Sehr viele... *zählt langsam auf* Harold... Bei Samuel bin ich mir nicht sicher ob er noch lebt... Viktors Frau Katrina... Und... *sehr zögerlich sagend* Chloe...


    Fabian: Chloe ist tot.. Deine Schwester.. Die kleine Freche mit den blauen Haaren? *senkt kurz seinen Blick* Und jetzt bist nur noch du übrig von der Phillips Familie... *fraglich zu Jason* Wie ist Sie gestorben?


    Jason: Viktor ist Schuld an ihrem Tod... Aber die Hauptverantwortliche ist Veronica Thottie...


    Fabian: Irgendwie glaube Ich nicht, dass es die ganze Wahrheit ist... Habe Ich recht? *schüttelt den Kopf während er Jason betrachtet* Ich erkenne an deiner Reaktion dass Chloes abscheiden vom Leben auch zum Teil deine Schuld war...


    Ein bedrückendes Schweigen senkte sich über den Verhörraum, als Fabian die Vermutung bezüglich Jasons möglicher Involvierung in Chloes Tod aussprach. Jasons sonst so durchdringender Blick wanderte zu Boden, und ein Ausdruck tiefer Trauer huschte über sein Gesicht...



    Fabian spürte, wie sich die Atmosphäre im Raum veränderte, als ob ein schwerer Schleier der Melancholie über sie alle gelegt wurde. Die Stille war erdrückend, und Fabian konnte förmlich die Last spüren, die Jasons Präsenz auf ihn ausübte...



    Es war, als ob Fabian eine Erinnerung in Jasons Seele berührt hatte, die dieser lieber vergessen hätte. Die tiefe Traurigkeit, die von Jason ausging, war greifbar, und Fabian wusste, dass er mit seiner Vermutung Recht hatte...


    Fabian: Scheiße Junge... Was hast du nur getan?


    Jason: Es war nicht meine Schuld... Ich.. Ich wusste nicht was geschah...


    Fabian: Haben Sie dir befohlen Chloe zu töten? Oder dich vergiftet oder ein Ultimatum gestellt?


    Jason: Hör auf...



    Ein Moment der Unbeholfenheit und des Bedauerns lag in der Luft, als beide Männer mit ihren eigenen Gedanken kämpften. Fabian wusste, dass er einen empfindlichen Nerv getroffen hatte, und er bereute nicht, dass er Jason damit konfrontiert hatte.. Denn auch so schlimm Fabian damals war und in den Augen von Jason es heute immer noch ist... Er war immer ein ehrlicher Mann... Zu ehrlich und zu direkt, sodass Jason sich umdrehte um die Tränen zu verbergen die langsam herunter kullerten..


    Fabian: Und jetzt kannst du mir nicht mal mehr in die Augen sehen... Oh Mann... Du bist wohl jetzt nicht mehr so rein hmm? Damals konntest du den Abzug nicht drücken aber jetzt hättest du wohl keine Probleme mehr damit... Chloe war wohl nicht dein einziges Opfer...


    Jason: Ich sagte du sollst dein Maul halten!


    Fabian: Wofür, weil ich die Wahrheit ausspreche? Was willst du überhaupt mit Viktor anstellen wenn du das Buch hast? Ihn vor Gericht zerren? Pah.. Der redet sich raus...


    Jason: Wenn das passiert, dann lege ich ihn um...


    Fabian: Willst du den guten alten Vic nur umbringen, weil er indirekt involviert war in Chloes Tod und es verdient? Oder weil du nicht mit der Realität klar kommst und ihn als Sündenbock verwendest?


    Jason: Ist schon komisch Fabian... Nach allem was Viktor dir angetan hat, verteidigst du ihn trotzdem?


    Fabian: Ich verteidige gar keinen... Es ist einfach nur verdammt absurd wie sich der Kreislauf langsam aber sicher wiederholt... Geh und leg ihn um.. Es wird nichts ändern... Sein Tod wird genauso unbedeutend sein wie all die Anderen Toten... Genauso unbedeutend wie Maries Tod... Oder Chloes...


    Jason: *dreht sich hastig zu Fabian um* Ich warne dich, nimm Chloes Namen nicht mehr in den Mund! *schaut furchterregend zu Fabian*


    Fabian: Und was wenn nicht Killer? *blickt Jason enttäuscht an* Werde ich dann auch eines deiner Opfer? *erkennt Jasons Blick* Genau jetzt in diesem Moment hast du den Blick deiner Mutter... Peng Peng Crazy... Also komm.. Töte mich so wie du Chloe umgelegt hast.. *lehnt sich lässig zurück*


    Jason: Du verdammtes ekelhaftes- *wird unterbrochen*


    Fabian: Ich helfe dir doch nur das zu sehen was du ausblenden willst... Du bist kein Ritter in schimmernder Rüstung der den großen bösen Drogenboss aufhält... Du bist nur das Endprodukt einer Junkie Mutter und einem verkorksten Umfeld der seine eigene Schwester auf dem Gewissen hat.




    Ein bedrohliches Knurren entrang sich Jasons Kehle, als die Worte von Fabian wie ein giftiger Stachel in seiner Seele bohrten. Ein Moment der eisigen Stille legte sich über den Verhörraum, während Jason sich langsam erhob, seine Augen glühend vor Zorn. Mit einer fließenden Bewegung packte er den Stuhl neben sich und schleuderte ihn mit brachialer Kraft gegen die Tür, den massiven Holzrahmen erzittern lassend...



    Fabians Spott und Verachtung schienen nur das Feuer in Jasons Innerem weiter zu entfachen. Die rohe Gewalt, die von ihm ausging, war fast greifbar, während er sich mit animalischer Wut der Tür näherte, den Stuhl fest in den Händen umklammernd..



    Ein verächtliches Lächeln spielte um Fabians Lippen, als er Jasons Annäherung beobachtete, seine Arroganz unerschütterlich. "Uhhh ich hab ja solche Angst.. Was willst du damit demostrier-" Doch bevor er auch nur einen weiteren Spott aussprechen konnte, durchschnitt die Luft das schallende Klatschen von Jasons Faust, die mit zerstörerischer Wucht gegen Fabians Gesicht prallte..



    Ein markerschütternder Schrei entfuhr Fabian, als er von Jason über den Tisch gezogen wurde, seine Glieder wie Marionetten in den Händen eines wütenden Gottes. Mit einem donnernden Krachen traf Fabians Körper auf den harten Betonboden, ein Schauer von Schmerz und Verzweiflung durchfuhr ihn bei jedem Aufprall...



    Doch Jason kannte keine Gnade. Mit der unbändigen Wut eines Tieres rammte er Fabian immer wieder auf den Boden, seine Schläge wie peitschende Hiebe, die das Fleisch platzen ließen und das Blut in einem steten Strom fließen ließen...



    Die Geräusche des Kampfes hallten durch den Verhörraum, das Klirren von dumpfem Aufprallen von Fleisch auf Beton vermischten sich zu einem grausamen Crescendo der Gewalt..



    Inmitten des Chaos versuchte Franziska verzweifelt, zum Verhörraum zu gelangen, ihre Augen weit aufgerissen vor Entsetzen. Doch die Tür war von Jason mit dem Stuhl blockiert worden, und sie konnte nicht hinein gelangen. Zwei Polizisten eilten herbei, um ihr zu helfen, doch es schien, als würde jede Sekunde wie eine Ewigkeit verstreichen, während Jason weiterhin unerbittlich auf Fabian einschlug, sein Körper eine verdrehte Symphonie aus Schmerz und Leid..


    Franziska: *von draußen schreiend* Jason!! STOPP!! LASS IHN LOS!! *zur Wache* Brecheisen! Bringt mir einer ein verdammtes Brecheisen!



    Die rohe Gewalt in Jasons Blick durchdrang Fabian bis in sein Innerstes, als er brutal am Hals gepackt und vom Boden hochgerissen wurde. Ein erstickter Schrei entrang sich Fabians Kehle, als er in Jasons eiskaltes Gesicht starrte, seine Augen voller Hass und Zorn...



    Jasons Griff um seinen Hals fühlte sich an wie eine eiserne Klaue, die ihn immer fester zusammenpresste. Fabian hustete und keuchte, sein Gesicht verzerrt vor Schmerz, während er verzweifelt nach Luft rang. Jeder Atemzug schien wie ein Stich in seine Lunge zu sein, als ob Jasons Hand seinen Hals wie eine Schlinge umschlossen hätte...



    Die Worte blieben Fabian im Hals stecken, sein Verstand betäubt vor Angst und Schmerz. Es war, als ob die Welt um ihn herum in einem wirbelnden Strudel aus Gewalt und Chaos versank, während Jason ihn mit eiskaltem Blick festhielt...



    Franziska kämpfte weiterhin an der Tür, ihre Hände blutig und ihre Stimme heiser vor Anstrengung. Die Wachen neben ihr hämmerten mit all ihrer Kraft gegen das massive Holz, doch es schien, als würde die Tür keinen Millimeter nachgeben..


    Jason: Du bist zu weit gegangen Fabian!! Ich habe Chloe geliebt!!! Und Viktor und seine verdammte Thottie Hure haben Sie mir genommen!! Ihr habt mich ruiniert!! Ihr alle!!


    Franziska: JASSSOON!!! HÖR AUF DU BRINGST IHN NOCH UM!!


    Fabian: Was würde... *hustet stark* Chloe davon halten... wenn sie dich jetzt... so sehen könnte..


    In diesem Moment als Fabian dies aussprach löste sich Jasons Griff der so entschlossen war, dass er fast Fabians Genick damit gebrochen hätte... Als der Griff gelöst wurde musste Fabian erst stark husten und ging fast auf die Knie und gerade dann als das Adrenalin und die Wut langsam absank in Jason realisierte er was er da gerade getan hatte.. Er hat auf einen alten Mann eingeschlagen der keine Freiheit mehr hatte, nichts mehr zu verlieren und jetzt in dem Moment war er der Böse und nicht Fabian... Auch wenn Fabian mit seinen Worten provozierte..


    Fabians Atem kam in rauen, keuchenden Zügen, als er sich wieder Luft verschaffen konnte. Doch anstatt ängstlich zu Jason zu blicken, spürte er eine Welle der Entschlossenheit in sich aufsteigen. Dieser Vorfall bestätigte seine schlimmsten Befürchtungen über Jasons wahre Natur und seine zunehmende Gewalttätigkeit.



    Ein Ausdruck der Entschlossenheit trat in Fabians Augen, als er Jason anstarrte, seine Gedanken klar und fokussiert. Er erkannte, dass Jason nun keinen Deut besser war als Viktor, vielleicht sogar schlimmer, und er wusste, dass er ihn mit der harten Realität konfrontieren musste, bevor die Türen des Verhörraums durchbrochen wurden.





    "Du urteilst über mich... und erzählst mir irgendeinen Scheiß von Ich wäre zu weit gegangen!", begann Fabian mit einer Stimme, die trotz seiner Verletzungen fest und unerschütterlich klang. "Und dabei bist du derjenige der auf einen wehrlosen Mann einschlägt der NICHTS MIT ALL DEM HIER ZU TUN HAT!!"



    Seine Worte waren wie ein eiskalter Schlag ins Gesicht, eine unerbittliche Wahrheit, die Jason nicht länger ignorieren konnte. Fabian war sich bewusst, dass er ein großes Risiko einging, Jason so herauszufordern, aber er wusste, dass es notwendig war, um seine Dunkelheit die er nun in seinem Herzen trägt zu konfrontieren..


    Fabian: Mit meinen Worten die dir eigentlich am Arsch vorbeigehen sollten hab ich dich so weit gebracht, dass du mich in mitten eines Hochsicherheitstrakts versucht hast umzubringen!! Damit habe ich genau das erreicht was ich sehen wollte!! Dass du genauso geworden bist wie der Mann den du umbringen willst!!!


    Während die Zeit gegen sie tickte und die Türen des Verhörraums kurz davor waren, durchbrochen zu werden, stand Fabian fest entschlossen, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn es sein letzter Akt sein könnte...


    Fabian: Chloe ist tot! Als wärst du der einzige der Verluste erlitten hat... *belehrend sagend* Sag mir wie viele Väter.. Wie viele Söhne oder Geschwister von Anderen hast du getötet, abgeschlachtet, malträtiert und direkt zur Hölle geschickt, Schuldig oder unschuldig seit unserem letzten Treffen?!! *verurteilend schauend* Deine Wut... Ist ungerechtfertigt... Und das ist genau das, was am Ende alle um dich herum auch sterben lässt.. Deine Freundin die gerade verzweifelt versucht die Tür aufzubrechen zum Beispiel.. Und ehe du dich versiehst bist du ganz allein, bis du dir selbst deine eigene Knarre in dein Maul rammst und abdrückst...



    Als Fabian weitersprach, kullerten die Tränen unaufhaltsam über Jasons Wangen. Er fühlte sich wie ein kleiner Junge, überwältigt von Schuld und Scham, während er Fabians Worte wie ein schweres Gewicht auf seiner Seele lasten spürte. Es war, als ob Fabian direkt in sein Innerstes geblickt und seine tiefsten Ängste und Unsicherheiten enthüllt hätte..



    Die Worte von Fabian drangen tief in Jasons Bewusstsein ein, während das dumpfe Hämmern an der Tür seine Ohren durchdrang und die Dringlichkeit des Moments noch verstärkte. Jason konnte fühlen, wie sich die Dunkelheit seiner eigenen Wut um ihn herum zusammenzog, erdrückend und unerbittlich wie ein eiserner Griff...



    Plötzlich wurde die Tür durchbrochen, und das grelle Licht des Korridors flutete den Raum. Jason wurde von den Wachen und von Franziska weggezogen, sein Herz schwer vor Bedauern und Reue. Er spürte die Blicke der anderen auf sich ruhen, voller Verurteilung und Verachtung, während er sich hilflos von Fabian entfernen ließ..


    Wache: WEG VOM INSASSEN!!!! *Zieht Jason weg*


    Franziska: *hilft der Wache* Was zur Hölle sollte das!! Wolltest du ihn umbringen?!


    Wache: Sir! Ich verhafte Sie im Namen- *wird unterbrochen*


    Franziska: Nein! *greift kurz ein* Das ist auf meinen Mist gewachsen.. Wenn Jemand dafür Verantwortung ziehen muss, dann bin ich es..


    Wache: Sind Sie noch bei Trost? Der Typ kann nicht einfach Gefangene verprügeln! Das hat Konsequenzen!


    Fabian: *setzt sich völlig fertig auf einen Stuhl* Ich werde keine Anklage erheben...


    Franziska: *fauchend zu Fabian* Das wäre alles nicht passiert wenn Sie uns nicht angelogen hätten! Ich hätte Ihnen helfen können auf Bewährung freizukommen, aber das haben Sie sich selbst verspielt!


    Fabian: Ich bin Mitte 60 und habe einen ernsten Leberschaden... So viel Zeit bleibt mir auch nicht mehr... Ihr habt nichts zum Verhandeln... Und ich habe nicht gelogen.. Ich habe euch gesagt, wo das Buch ist..


    Franziska: Nur das falsche! Ich will die Echte Kopie!



    Fabian: Die echte Kopie.. *seufzt schwer* Sie ist dort wo alles angefangen hat... Diese echte Kopie habe ich gemacht bevor ich aus Winlock verschwand und sie ist in Maries altem Haus unter den Dielen im Wohnzimmer... Wo der Fernseher stand... *schaut zum völlig fertigen Jason* Du weißt noch wo das ist Kleiner.. Oder?


    Die Enthüllung, dass die Kopie von Viktors Buch die ganze Zeit unter der alten Phillips Residenz versteckt war, erschütterte Franziska bis ins Mark. Es war, als ob die Puzzlestücke endlich an ihren Platz fielen und das Rätsel, das sie so lange gequält hatte, sich endlich auflöste...



    Der Ausdruck auf Fabians Gesicht, als er die Information preisgab, war anders als alles, was sie zuvor gesehen hatten. Es war kein Ausdruck von Schuld oder Reue, sondern eher eine Art Erleichterung, als ob er darauf gewartet hätte, diese Last von seinen Schultern zu nehmen..



    Franziska konnte spüren, wie sich eine Mischung aus Verwirrung und Erleichterung in ihr ausbreitete. Vielleicht war Fabian dieses Mal wirklich ehrlich, und vielleicht gab es tatsächlich einen Grund, ihm zu glauben. Vielleicht war dies der Moment, auf den sie alle gewartet hatten, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen und Viktor zur Rechenschaft zu ziehen...



    Aber während sie darüber nachdachte, wurde ihr klar, dass Fabian diese Information nicht aus einem plötzlichen Anfall von Reue preisgab, sondern aus einem tieferen Verständnis heraus. Er wusste, dass Jason auf einem gefährlichen Pfad der Selbstzerstörung war, und er hoffte, dass das Buch von Viktor ihm die Augen öffnen und ihn zur Vernunft bringen würde...


    Fabian: *wischt sich das Blut vom Mund* Wenn ihr das Buch gefunden habt.. Dann bin ich gespannt wer in den nächsten Wochen stirbt.. Denn genau das bewirkt es wenn man gegen Viktor vorgeht... Menschen sterben... *zu Jason* Auch du wirst sterben... Aber ich glaube du weißt das bereits... Ich hoffe nur das ist es am Ende wert...


    Wache: Was tun wir jetzt?


    Franziska: Ich bringe ihn von hier weg.. Wir werden nicht mehr zurück kommen... *hilft Jason hoch* Komm... gehen wir nachhause.. *zu Fabian* Danke...


    Fabian: Das war kein Geschenk...


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    Durch eure Entscheidung konnten sie zwar die weitere Info erhalten, jedoch wurde die Konfrontation sehr heftig und Fabian teilte harte aber wahre Worte aus, die Jason hören musste... -15 Geisteszustand Jason da er zurechtgestutzt wurde und -15 Ruf Franziska da er gewalttätig wurde.

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