Platz von Nord-Vegas

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    • Platz von Nord-Vegas

      >>>>Kommt von Mojave Wüste >>>

      Es war ein anstrengender und harter weg
      bis hierhin aber sie hatten es endlich geschafft der Eingang zu Nord
      Vegas. Adam war erleichtert am Ziel angekommen zu sein aber auch
      etwas traurig er hat sich an die kleine Hannah schnell gewöhnt aber
      es gibt wohl immer ein Lebewohl. Die Wunde an seinem Bein schmerzte
      sehr er muss sie versorgen lassen bevor das Bein Nutzlos wird. Alle
      hielten einen moment inne sogar Gallus bemerkte das mit seinem neuen
      Herrchen nicht alles stimmte. "Jetzt heisst es wohl Lebewohl
      Kleines es war eine schöne Zeit mit dir aber ich muss wieder
      aufbrechen ein Freund wartet auf mich"
      sagte Adam mit leicht
      trauriger Stimme als Hannah ihm um denn Hals fiel und mit unruhiger
      Stimme sagte "Ich werde dich vermissen pass auf dich auf".
      Die beiden umarmten sich fest selbst Gallus nahm abschied indem er
      Hannahs Gesicht abschleckte. "Kannst du mir bitte einen
      Gefallen tun Hannah ?"
      Fragte Adam mit einem ernsten Blick:
      Hannah war einverstanden und nickt mit ihrem Kopf. "Das was
      bei den Ruinen passiert ist bleibt unser Geheimnis keiner darf wissen
      das ich zu diesen Männern gehöre , ist das ok ?"
      Hannah
      Nickt erneut mit ihrem Kopf um ihr Einverständnis zu signalisieren.
      Adam sagte in leisem ton "Danke". Adam ging zu Lucy
      und fasste ihr an die Schulter als er sagte "Wenn du die
      kleine zu ihrem Onkel gebracht hast treff mich im Atomic Wrangler ich
      muss noch was wichtiges erledigen"
      Lucy schien
      scheinbar alles verstanden zu haben und ging mit der kleinen richtung
      Eingang Adam winkte den beiden nochmal zu und Gallus Jaulte laut zum
      Abschied.

      >>>>geht nach Freeside >>>>
    • Hannah verabschiedete sich von Adam, die traurigkeit in seiner Stimme konnte Lucy irgendwie nachvollziehen. Gleich musste auch sie sich von ihr verabschieden und sie hoffte dass sie in gute Hände kam. Lucy nahm Hannah wieder an die Hand und öffnete die holzige Tür zum Platz.
      Vieles hier war zerstört, einige schmutzige Menschen tummelten sich auf dem Spielplatz und davor stand ein Mann mit Waffe und ergrautem Haar. Als Hannah in sah rannte sie sofort lachend auf ihn zu. "Onkel Jules!" rief sie fröhlich und umarmte den Kerl. Lucy tratt langsam auf ihn und das Mädchen zu. Er freute sich ebenso sie wieder zu haben aber ermante sie scharf, nie wieder weg zulaufen. Dann sah er Lucy an und musterte sie. "Das ist Lucy! Sie hat mich hergebracht." sagte Hannah heiter. Jules schüttelte schliesslich Lucys Hand. "Danke dafür. Ich habe leider selbst Probleme hier und wusste nicht wo ich nach ihr suchen sollte..." versuchte er sich zu rechtfertigen. Auf eine Weise machte Lucy das wütend. "Ich würde ihnen gern mehr geben, aber die Zeiten sind schlecht, falls sie überhaupt je besser waren. Aber hier, nehmen sie das." er übergab ihr einen Sack. Die Frau sah hinein und erkannte ein Stimpack, Kronkorken und ein paar lose Pillen Mentats. Damit gab Lucy sich zufrieden, dann sah sie Hannah an. "Zeit sich zu verabschieden. Pass gut auf dich auf." nach dem lezten Wort sah sie Jules eindringlich an. Er verstand. Hannah umarmte Lucy und weinte beinahe. "Denk an die Lieder, ja? Sie muntern dich auf. Bye Kleine." sagte Lucy leise, wärend sie sich zu ihr hinunter kniete. Hannah nickte und umarmte Lucy nocheinmal. "ich hab dich lieb!"

      Lucy machte sich alein auf nach Freeside. Sie verstaute den Sack in ihrem Rucksack und prüfte ob die Kette unter dem Halstuch und dem Top noch immer versteckt war. Es war seltsam plötzlich ohne die kleine Hand von Hannah zu halten, durch die Gegend zu laufen und noch seltsamer war das Gefühl beobachtet zu werden. Die RNK war hier verbreitet auch wenn sie noch keine gesehen hatte. Ab jetzt durfte sie keinen mehr einfach so töten. Sie hatte Glück das die RNK nicht wusste wie der Truppkiller aussah. Denn kein Soldat in der Wüste hatte ihre Begegnung überlebt. Solange sie ihre Kette nicht bemerkten, würde auch keiner zu dem Schluss kommen dass sie die jenige war, die die Wandernden Trupps auslöschte und ihre Marken aufhob. Auf dem Weg zum Tor nach Freeside, dachte sie darüber nach was sie mit der RNK tun würde, wenn dieser Cole Reynolds endlich ins Gras gebissen hatte. Hatte sie dann Frieden mit der RNK? Eher nicht. Sollte sie weiter zufällig Soldaten der RNK töten? Mal sehn. Vielleicht. Lucy wollte doch lieber warten bis er durch ihre Habd tot war, und danach würde sie schon merken, wie ihr zu Mute war.

      >>>geht nach Freeside>>>
      Happ Shitens
    • >>>> kommt vom Strip >>>>



      Phil betrat das, was manche wohl als Siedlung bezeichnen würden. Argwöhnisch folgten ihm die Blicke der Bewohner. Hass auf dei RNK sprühte gerade
      aus ihren Augen. Er fragte sich womit die hiesigen Vertreter der Republik die Menschen wohl verärgert hatten. Er wusste, dass die Regeln der RNK
      nicht überall akzeptiert waren, auch wenn sie ihm ziemlich vernünftig erschienen. Er zog seinen Griff enger um seine Waffe und versuchte nach außen
      ganz entspannt zu wirken. Die Tatsache, dass er direkt auf das Tor hinaus aus der Siedlung zusteuerte, schien die Leute davon abzuhalten ihn an
      zu pöbeln. Auch wenn die zerlumpten Gestalten keine wirkliche Bedrohung waren, war Phil froh, als er das Tor durchquert hatte und nun den wilden,
      gesetzlosen Teil von New Vegas durchstreifte.

      Den Karabiner locker nach vorn gerichtet stapfteer durch die alten Straßen. In den Ruinen hörte er das quiken von Ratten. Immer wieder ging er in
      Deckung wenn er vor sich einige Unholde entdeckte. Diese zugedröhnten Spinner bekammen gar nicht mit, dass er da war, aber sicher war sicher.
      Eine knappe Stunde später erreichte er sein Ziel. Er lugte um die Ecke und hätte fast laut geflucht. Vor dem Gebäude von H&H-Tools lungerte ein
      halbes Dutzend Unholde herum. Sie tranken und reichten mehrere Jet-Inhalatoren im Kreis herum. Phil überlegte was er nun tun sollte, wie er unbemerkt
      an diesen Wilden vorbei kam. In diesem Moment ertönte ein Schrei vom Dach des alten Gebäudes. Ein dunkel gekleideter Körper schlug einen Wimpernschlag
      später auf der staubigen Straße auf. Die Unholde lachten laut und dümlich und wanden sich wieder ihrem Stoff zu. Über der Kante des Daches lugte ein
      Kopf hervor. Ein Typ mit einem schiefen Grinsen und einer gewaltigen Narbe über dem Mund spähte hinunter. Die Gestalt regte sich und bevor Phil auch
      nur im Ansatz reagieren konnte richtete der Unhold ein altes abgesägtes Jagdgewehr auf die Straße und in einem lauten, dumpfen Knall erstarb jedwedes
      Leben in der dunklen Gestalt. Aus dem Gebäude erschallte lautes Gelächter, als Narbengesicht wieder vom Dach stieg.
      "Verfickte Scheiße..." murmelte Phil. Das Gebäude schien eine Art Unterschlupf der Unholde zu sein. Phil schlich sich in eine der Häußerruinen.
      Vorsichtig stieg er eine uralte Treppe hinauf. Das obere Stockwerk lag genauso in Trümmern wie der Rest des Hauses. Geduckt schlich er in das Zimmer,
      dass der Straße zugewand war. Von hier hatte er frei Sicht auf das Gebäude von H&H-Tools und die Gruppe von Unholden davor. Er lehnte seinen Karabiner
      an dei Wand und spähte vorsichtig in jedes Fenster des Gebäudes. Er konnte darin einige Gestalten umherlaufen sehen. Auch sah er Feuer im Inneren
      flackern. Die Gruppe schien sich häuslich einzurichten. Er fluchte innerlich und setze sich an die Wand gelehnt hin. "Was tun?" fragte er halblaut.
      Er dachte daran einfach das Feuer zu eröffnen. Die paar Unholde vor dem Gebäude hätte er binnen Sekunden erledigt. Doch er wusste nicht wieviele noch
      im Gebäude waren. Das könnte ziemlich schnell ziemlich häßlich werden. Als es dämmerte entzündetete die Gruppe vor dem Gebäude ein Feuer in einer
      alten Mülltonne. Der Schein des Feuers verwandelte die Gesichter der Männer und Frauen in wiederliche Fratzen. Der groteske Stil ihrer Kleidung,
      falls man das überhaupt so nennen konnte, tat sein übriges um die ganze Gruppe wie Dämonen aus einer anderen Welt erscheinen zu lassen. Phil
      griff nach seinem Karabiner und richtete ihn auf die Szenerie. Die Tür des Gebäudes wurde aufgeschlagen und der Mann vom Dach tratt hinaus.
      Er blaffte die Gruppe an und eine junge Frau in einer recht knappen Lederrüstung stand auf und ging mit dem Kerl in das Gebäude. Die Übrigen feixten
      und kicherten wie kleine Jungs.

      Als die Sonne gänzlich untergegangen war, tauchten der Mond und das Feuer zwischen den Raidern den Straßenzug in ein düsteres Zwielicht.
      Phil huschte aus dem Zimmer und die Treppe hinab. Unten spähte er aus einem Fenster und versicherte sich, dass die Gruppe schlief. Der Typ der
      Wache halten sollte war vor einer viertel Stunde einfach eingeschlafen. Langsam schlich er hinüber, den Karabiner im Anschlag. Er stand nun
      inmitten der schnarchenden Gruppe. Unendlich vorsichtig kniete er sich hin und hob ein Stück Draht auf, das neben der Mülltonne lag. Am Gürtel
      der schlafenden Wache war eine Handgranate befestigt und Phil machte sich nun daran, den Draht vorsichtig durch den Sicherungsring zu ziehen.
      Er hielt die Luft an als der Raider im Schlaf grunzte. Dann war es geschafft und er konnte das andere Ende des Drahtes an der Lehne des Stuhles
      befestigen, auf dem der Kerl sass. Das würde für einige Ablenkung sorgen und die Reihen der Gegener lichten wenn er bemerkt werden würde.
      Mit einem fiesen Grinsen auf den Lippen ging Phil zu der Eingangstür des Gebäudes. Vorsichtig schob er sie auf. Er erwartete ein Knarren oder
      quitschen von den antiken Scharnieren, aber kein Laut war zu hören. Er huschte in das Gebäude und sah sich um. Neben der Unordnung und dem Schmutz,
      den die Zeit seit dem großen Krieg hinterlassen hatte, kamen nun noch die Verwüstungen durch die Unholde hinzu. Einige Möbel waren zertrümmert
      worden und dienten nun wohl als Brennholzspender. Müll und Unrat lag in den Ecken. Leere Spritzen und Jet-Inhalatoren waren überall zu finden.
      Vorsichtig schlich Phil durch die Eingangshalle des alten Unternehmens. Auf dem Empfangstresen stand ein Terminal. Es schien noch zu funktionieren,
      denn er tauchte den Bereich dahinter in ein matt grünes Dämmerlicht. Er schlich hinüber und wischte den Staub von dem alten Bildschirm. Leider fanden
      sich auf dem Gerät nur Nachrichten, die sich Menschen, die seit 200 Jahren tot waren geschickt hatten. Phil überflog die Inhalte nach Infos, die
      ihm helfen könnten. Es war aber nur belangloses Geschwätz. Gerade als er wieder um den Tresen herum gehen wollte, hörte er Stimmen die sich langsam
      näherten. Schnell ging er im Schatten des Empfangsschalters in Deckung als auch schon eine Tür schwungvoll aufgestossen wurde. Phil konnte zwei
      unterschiedliche Stimmen wahrnehmen. Vorsichtig spickte er um die Ecke. Zwei Raider waren mitten im Raum stehen geblieben. Der eine reichte dem
      anderen gerade eine Zigarette. Beid ewaren hager und sichtlich schlecht ernärt. Die Haut war fahl und schmutzig. Unter den Augen hatten sie dunkle
      Ringe wie nach mehreren durchzechten Nächten. "Man... der Boss hätte uns wenigstens noch was von dem Zeug mitgeben können." sagte der schwarzhaarige
      Kerl mit den Zigaretten. "Ja..." antwortete der andere, ein blonder Typ mit etlichen Zahnlücken "...wenn wir ihn schon allein mit der Neuen lassen
      müssen!" Er verzog das Gesicht zu einem dümlichen Grinsen und liess sich in einen alten Sessel fallen. "Die Kleine ist echt geil..." feixt er und hält
      die Hände vor die Brust, eine üppige Oberweite andeutend. "Bald wieß sie woher der Boss seinen Namen hat... BamBam!" Die beiden lachten laut und
      begannen eine Flasche Whiskey zu leeren. Phil grübelte hinter dem Tresen. Wie sollte er an den beiden vorbei kommen?

      "Ich muss pissen..." sagte Zahnlücke und rafte sich stöhnend auf. Mit schlurfendem Gang ging er zur Einganstür und tratt in die Nacht. Das Knarren
      des Sessels warnte Phil dass nun auch der ander Unhold aufgestanden war. Phil hörte, dass er sich dem Tresen näherte. Mit angehaltenem Atem zog
      Phil das Kampfmesser aus der Scheide. Seine Nerven waren zum zerreißen gespannt. Da tauchte über ihm ein Schatten auf. Der Kerl beugte sich über den
      Tresen um nach etwas zu greifen. Er stockte als er Phil entdeckte. "Was machst du..." bevor er seinen Satz beenden konnte rammte Phil ihm das Messer
      in den Hals. Der Schrei des Mannes war stumm, nur ein Gurgeln und Blut drangen aus seiner Kehle. Phil packte ihn am Kragen und zug ihn zu sich
      hinunter. Er drehte das Messer und bevor der Raider dumpf auf dem Boden aufschlug war er schon tot. Phil atmete durch und lauschte. Niemand schien
      etwas bemerkt zu haben. Er raffte sich auf, zog das Messer aus der Kehle des Toten und wischte es an dessen Kleidung ab bevor er es zurück in die
      Scheide schob. Während er geduckt um den Tresen huschte, legte er sich den Riemen des Karabiners um den Hals und griff nach seiner Pistole. Hier drin
      wäre die wohl vorerst nützlicher dachte er und drang tiefer in das Gebäude vor.

      Die Pistole im Anschlag lugte er in einen der vom dem Flur abzweigenden Räume. Nur eine alte Küche. Schnell ging er weiter. Noch bevor er um die Ecke
      bog hörte er ein monotones Schnarchen. Vorsichtig spähte er um die Ecke. Der Flur war frei. Das Schnarchen kam aus einem der ehemaligen Büroräume.
      Er schlich hinüber zur anderen Seite des Flures und schob den Kopf in einen der Räume. Auf dem Boden hatten es sich einige Raider gemütlich gemacht
      und schliefen ihren Rausch aus. Der Geruch in dem Raum war widerwärtig. Ein Gemsich aus menschlichen Ausdünstungen, Moder und Exkrementen. Diese
      Unholde waren wirklich näher daran Tiere zu sein als Menschen. Er suchte den Raum nach einem Terminal ab, aber die Raider hatten diese entweder
      zertrümmert oder so verschiben, dass er nicht herankommen konnte. In Gedanken fluchend machte er sich daran noch tiefer in das alte Gebäude vor
      zu dringen. Aus den Augenwinkeln sah er rechts von sich plötzlich eine Gestalt in einem der Büros. Er wirbelte herum und riß die Waffe hoch.
      Sein Finger krümmte sich bereits um den Abzug als er erkannte, dass die Gestalt tot war. Einer der Raider hatte wohl auf der Suche nach etwas
      Brauchbarem eine Falle ausgelöst. Nun lehnte er halb zusammengesunken an der Wand, während der Stahlträger, der seinen Kopf zertrümmert hatte, leicht
      in Kopfhöhe hin und her pendelte. Vorsichtig und darauf bedacht nicht versehentlich auch in eine Falle zu tappen ging Phil weiter. Die Tatsache, dass
      er hier einfoch so herumschleicehn konnte, machte ihn nervös. Diese dämlichen Junkies mussten doch irgendwie auf Eindringlinge achten. Sein Instinkt
      sagte ihm, dass das hier zu einfach war... An der Wand vor ihm lehnte ein weiterer Raider. Sein Kopf war auf die Brust gesackt. Phil konnte nicht sagen
      ob er schlief oder tot war. Als er jedoch näher kam wurde klar, dass der Kerl eindeutig tot war. Ein großes Loch prangte in seiner Brust. Phil drehte
      den Kopf zu der gegenüber liegenden Tür. Der arme Teufel hatte eine Gewehrfalle ausgelöst. Bevor Phil aber darüber nachdenken oder in den Raum spähen
      konnte hörte er von oben eine Frau panisch schreien. Sofort waren seine Sinne in Alarmbereitschaft. Mit schnellen Schritten ging er weiter und erreichte
      eine alte Fabrikhalle. Der Boden der Anlage war geflutet und ein seltsamer Schimmer im Wasser verriet ihm, dass es nicht ratsam war einfach hindurch zu waten.
      Erstaunlicherweise schienen das auch einige dieser Junkies so zu sehen, denn im Abstand von etwa einem Schritt hatten Sie Trümmer in das Wasser geworfen,
      so dass man nun halbwegs sicher den überfluteten Bereich durchqueren konnte. Phil sah zurück und lauschte. Dei Raider scheinen noch immer zu schlafen.
      Auch schien niemand den Toten hinter dem Tresen zu vermissen. Nachdem er nochmals tief durchgeatmet hatte machte er einen großen Schritt über das
      stinkende Wasser. Unsicher prüfte er die Stabilität der alten Kiste auf die er un treten würde. Sie hielt. Auch die nächsten Inseln in der radiokaktiven
      Suppe trugen sein Gewicht und so erreichte er erleichtert die alte Metalltreppe, die auf einen alten Laufsteg unter der Decke der Halle führte.


      Er hatte die Treppe halb erklommen als von oben wieder die pansichen Schrei einer Frau zu hören waren. Phil nahm an, dass es sich um die Neue handelte,
      von der Zahnlücke gesprochen hatte. Vermutlich bereute sie gerade ihren Beitritt zu diesem haufen Junkies. Unterbewusst erhöhte er jedoch das Tempo und
      erreichte sehr schnell den Laufsteg. Das Gerüst schwankte leicht unter seinen Schritten. Die Schreie der Frau waren nun zu einem Wimmern verkommen.
      Einige Meter vor Phil tat sich ein Raum mit einigen Regaln auf. Dahinter schimmerte aus einer angelehnten Tür Licht. Das Wimmern schien aus diesem Raum
      zu kommen. Nun konnte Phil eine Männerstimme hören "Stell... nicht an. Du wolltest doch..." Er verstand nicht jedes Wort, da die Frau immer wieder wimmerte.
      Dann hörte er wie eine Glasfalsche gegen die Wand geworfen wurde und die Frau erschrocken aufschrie. Phil kam näher und spähte in den Raum.
      Es war wohl das Büro des Chefs, denn die Einrichtugn wirkte, trotz des Verfalls, hochweriger. Ein ausgetretener und löchriger Teppich bedeckte den Boden.
      Polstermöbel und ein großer, schwerer Schreibtisch dominierten den Raum. Auf einem Bett in der Ecke hockte die junge Frau. Die Hände um die Knie geschlungen
      sass sie da und blcikte panisch auf den Mann in dem Zimmer. Es war der Kerl mit der Narbe, den Phil auf dem Dach gesehen hatte. Mit schweren Schritten kam er
      auf die Frau zu "Komm her..." blaffte er sie an, packte ihr Handgelenk und riss sie hoch. Vergeblich versuchte sie ihre Blöse zu verdecken. Der Kerl
      lachte böse "Wenn du gut zu mir bist, kriegst du vielleicht auch wieder was zum anziehen!" Er wirbelte sie herum und warf sie bäuchlings auf das Bett.
      Mit einer Hand fummelte er an seiner Hose herum, mit der anderen schlug er ihr hart auf den Rücken "halt still!" Mehr wollte Phil gar nicht sehen.
      Mit einem kräftigen Tritt riss er die Tür aus den Angeln und stürmte in den Raum. Der Raider, offensichtlich BamBam, wirbelte herum "Was zum..." Als
      er Phil sah fluchte er "Hey du verfickter Hurensohn... du störst!" Die junge Frau krabbelte über das Bett und kauerte sich in der Ecke zusammen.
      "Das Stück gehört mir!" blaffte BamBam. In diesem Moment ertönte auf der Straße unter ihnen eine laute Detonation, die das Gebäude erzittern lies.
      BamBam nutze die kleine Ablenkung und hechtete hinter den Schreibtsch. Phil feuerte zwei Kugeln ab, die aber nur in der Wand hinter dem Raiderboss
      einschlugen. Als BamBam wieder auftauchte richtete er das abgesägte Jagdgewehr auf Phil und drückte ab. Phil liess sich fallen und hörte wie das Projektil
      die Wand durchschlug. Sofort erwiederte er das Feuer, traff aber nur den Schreibtisch. Schnell kroch er zu den Regalen in dem Raum vor dem Büro.
      Unter sich konnte er hören wie Bewegung in den Haufen Junkies kam. Glücklicherweise schienen sie den Feind draußen zu vermuten, denn keiner kam die
      Treppe hinauf. Über Phil durchschlug ein weiteres Projektil das Regal und liess zerfetztes Papier auf ihn niederregnen. Sofort richtete sich Phil auf und feuerte
      durch das Loch auf BamBam. Diesmal traff er und wütende Schmerzensschreie waren die Folge. "Du kleiner Brahminficker... ich mach dich fertig...
      ich lass dich ausbluten... dann kannst du noch zusehen wie ich die Kleine ficke!" lachte er böse. Nun hörte Phil dass doch jemand die Treppe hinauf gerannt
      kam "Boss... Boss..." rief der Kerl. Es war Zahnlücke der da seinem Boss Bericht erstatten wollte. Bevor er den Laufsteg erreicht hatte richtete Phil sich auf
      und feuerte auf den überraschten Raider. Die erste Kugel traff die Schulter und riss ihn herum. Die zweite Kugel schlug fasst mittig auf der Stirn ein.
      und riss den Kopf nach hinten. Der Körper des Kerls kippt über das Geländer und stürzte hinunter in die radiokativen Fluten. Phil wirbelte herum und feuerte
      das restliche Magazin ungezielt in das alte Büro. Das Klicken des Schlagbolzen in der leeren Kammer liess den Raiderboss wieder auflachen "Tja... das wars wohl..."
      höhnte er und kam hinter dem Schreibtisch hervor. Sofort blieb er irritiert stehen, als er Phil grinsen sah. "fast..." lachte der, riss seinen
      Karabiner hoch und drückte ab. Eine Salve schlug in die Brust des Raider ein und schleuderte ihn gegen die Wand. Fassungslosigkeit stand ihm ins Gesicht
      geschrieben als er an der Wand hinabsank. Ein Spur dicken, dunklen Blutes zog er hinter sich her. Dann wurde sein Kopf zur Seite gerissen und da wo gerade
      noch seine Schläfe gewesen war prangte nun ein großes, blutiges Loch. Phil machte einen Schritt zurück und hob die Waffe. Die junge Frau stand da.
      Einen Revolver in den Händen. Doch sie richtete ihn nicht auf Phil sondern nich immer auf den toten BamBam. Nackt machte sie nun einige Schritte vom Bett weg.
      "Du mieses Schwein!" schrie sie mit Tränen in den Augen und drückte erneut ab. Der tote Körper zuckte zusammen als die Kugel dir Schulter druchschlug.
      "Er ist tot..." sagte Phil ohne die Waffe herunter zu nehmen. Die Frau schrie und zog den Abzug mehrmals durch. BamBams toter Köper zuckte unter den
      einschlagenden Kugeln und fiel zur Seite. Blut strömte über den Boden und tänkte den Teppich. Von der Metalltreppe hinter sich hörte Phil Rufe und
      Schritte. Schnell ging er hinter dem Schreibtisch in Deckung und legte den Karabiner an.
    • Noch bevor Phil jemanden auf dem Treppenabsatz erkennen konnte, flammte Mündungsfeuer auf und Kugel schlugen in den Schreibtisch und die Wand ein. Schnell zog er den Kopf ein. Auf der anderen Seite des Raumes war die Kleine gerade dabei ihre Kleidung anzulegen als auch sie sich auf den Boden warf. Phil konnte sich nicht verkneifen sie mit einem Grinsen zu mustern. Sie bemerkte seinen Blick und zeigte ihm den Mittelfinger. Als der Hagel der Geschosse endete, richtete Phil sich auf und gab eine Salve in den Flug ab. Ein hagerer Kerl in einer löchrigen Lederrüstung kam den Flur entlang gestürmt. Er fummelte gerade ein neues Magazin in seine Maschinenpistole. Noch bevor er die Waffe durchladen konnte, legte Phil an und riss ihn mit drei Schüssen in die Brust von den Beinen. Während der tote Körper fiel, tauchten hinter ihm zwei weitere Raider auf. Mit grimmigen Gesichtern voll Mordlust stürmten sie heran. Phil zog den Abzug durch und die Projektile verrichteten ihren tödlichen Auftrag. Unbeeindruckt vom Schicksal ihrer niedergemähten Kameraden stürmten weitere Raider die Treppe hinauf. Phil kauerte sich hinter den Schreibtisch und lud seine Waffe nach. Die Kleine hatte sich mittlerweile in ihre Klamotten geworfen und eine alte Bomberjacke übergestreift. Nun kam sie zu ihm herüber gekrochen und ging neben ihm in Deckung. "Hey... Ich wollte... also... wegen gerade... Danke!" sagte sie leise und Phil hörte die Unsicherheit in ihrer Stimme und er sah, wie sie den Griff des Revolvers umklammerte. Sie wusste nicht ob sie ihm trauen konnte. "Kein Ding... ich wahr sowieso in der Nähe!" sagte er und spähte kurz um den Schreibtisch. "Moment..." Er richtete sich auf und feuerte. Eine Frau, die gerade den Laufsteg erreicht hatte wurde getroffen und von der Wucht der Geschosse über das Geländer geschleudert. Ihr Schrei hallte von den Wänden und erstarb beim Geräusch eines dumpfen Aufschlages. Er reichte ihr die Hand "Phil!" sagte er. Unendlich vorsichtig und sichtlich irritiert griff sie nach seiner Hand "Amy..." sagte sie stockend und schrie auf als eine weiter Salve in den Schreibtisch einschlug und Holzsplitter herausplatzten. "Die müssen doch mal genug haben..." fluchte Phil und griff in seine Tasche. Er zog eine Granate hervor, zog den Sicherungsstift und warf den Sprengkörper blind über den Schreibtisch auf den Flur. Sekunden später folgten Lichtblitz, dann eine dumpfe Detonation gefolgt von einer Staubwolke, die ihnen die Sicht nahm. Vorsichtig spähten sie über den Schreibtisch und starrten ihn die undurchsichtige Wolke. Sekunden, lang wie Stunden, vergingen ehe sich der Staub langsam zu legen begann. Im Flur lagen zwei tote Raider, übersäht mit blutigen Schrapnel-Wunden. Die Toten auf dem Laufsteg hatte die Explosion zur Seite gefegt und weiter hinten lehnte ein weiterer toter Raider über dem Geländer. Vorsichtig richtete Phil sich auf und ging mit vorgehaltener Waffe auf den Flur zu. Er tratt auf den Laufsteg und beugte sich über das Geländer. Unten waren Raider weder zu sehen, noch zu hören. Er entspannte sich und liess die Waffe sinken. "Das wars wohl fürs Erste" sagte er an Amy gewand. Die nickte stumm und sah zu ihm. "Wie bist du an den Haufen geraten?" fragte er während er sich im Raum umsah. "Das war weniger freiwillig als du vielleicht meinst..." blaffte sie zurück und Phil hatte das Gefühl da einen wunden Punkt getroffen zu haben. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sie nocht den glasigen Blick oder das eingefallene Gesicht der anderen Raider hatte. Im Gegenteil. Ihre Augen waren wach und blickten ihn voller Leben und Neugier an. Auch war ihr hübsches Gesicht nicht schmutzig und verbraucht, sondern strahlte jugendliche Energie aus. "So? Dann klär mich doch auf!" sagte er während er sie bewusst unauffällig musterte. Sie seufzte und liess sich in den Stuhl hinter dem Schreibtisch fallen "Das ist... eine lange Geschichte. Warum bist du hier?" wollte sie von seiner Frage ablenken. Phil lächelte "Nicht ablenken! Ich suche ein bestimmtes Terminal... und hoffe es hier zu finden. So, nun wieder du!" Er deutet ihr an, dass sie ihm Platz machen solle und sie stand wiederwillig auf. "Ich war in der Mojave unterwegs... für ein... Abenteuer!" suchte sie nach Worten. "Aha... und weiter?" fragte Phil und schaltete das Terminal auf dem Schreibtisch ein. Er betete, dass es nichts abbekommen hatte. "Mein nächstes Ziel war New Vegas und als ich in einer Ruine übernachtet habe, tauchte das so eine Frau auf. Voll nett, bot mir was zu essen an wenn ich sie bei mir mit pennen lasse." Das Terminal fuhr langsam hoch und Phils Herz schlug schneller vor Freude. "Naja..." fuhr Amy fort "...ich sagte ihr, dass sie sich setzten kann und als sie mich fragte, was ich mache, da habe ich ihr eben von meiner Karte erzählt und dass ich in New Vegas einen Casino-Chip gewinnen will." Phil horchte auf, das hatte er doch schon mehrfach gehört. "Einen Chip?" fragte er und sein Ton musste wohl durchdringender gewesen sein als er beabsichtigt hatte. Amy wich einen Schritt zurück "j... ja..." Sie umklammerte ihren Revolver "... gehörst du auch zu denen?" fragte sie plötzlich und nun war Phil es, der irritiert drein blickte "Denen?" fragte er. "Die uns umbringen müssen! So wie die Frau in der Mojave. Sie sagte, dass ich zu vertrauensseelig bin und ich meine Lektion nun auf die harte Tour lernen müsse." Phil schüttelte den Kopf "Nein... gehöre ich nicht!" Amy atmete nevös aus und deutete auf den toten BamBam "Er schlich sich von hinten an die Frau und schnitt ihr die Kehle durch bevor sie mich töten konnte. Ich habe geschrien und er hat mich am Hals gepackt und mein Gesicht in die Blutlache neben der toten Frau gedrückt. Er stellte mich vor die Wahl mit ihm zu kommen oder ebenfalls als Futter für die Geier zu enden... aber mit mir würde er mehr Spass haben als mit der Frau! Du siehst ich hatte also keine große Wahl..." In Phils Kopf arbeitete es. Die Teenager mit den Karten, Knox Auftauchen bei der Ruine, die toten Teenager in der Mojave, Knox Schwester mit der Karte... Knox Reaktion als sie seine Schwester gefunden hatten... und sein Geständnis. Langsam machte es Sinn. Er war einer dieser Mörder und seine Schwester wäre wohl sein nächstes Ziel gewesen... er hatte Phil alles gestanden um sie zu schützen, kombibierte er die Erignisse. Er liess sich in den Stuhl fallen. "Ich brauch nen Drink..." sagte er und sah zu Amy.

      Mit einer Flasche Scotch neben sich durchforstete Phil den Inhalt des Teminals. Er hatte über die Neuigkeiten zu Knox Hintergründen fast vergessen weswegen er eigentlich das alte "H&H" Werk aufgesucht hatte. Amy folgte neugierig dem was er tat. Nach einigen Minuten hatte er ein Verzeichnis auf dem Teminal gefunden, das Daten zu verschiedenen Produkten von RobCo führte. "Protektron... Firmware 2.1..." murmelte er. Dann las er 'PipBoy 2000 - Update' und sein Herz setzte einen Schlag aus. Er öffnte den Eintrag und ein Fenster öffnete sich 'Bitte Gerät verbinden' Mit zittrigen Fingern kramte er den PipBoy aus seinem Rucksack und schloss ihn an das Terminal an. Amy verfolgte verständnislos was er da tat. Das Fenster auf dem Bildschirm veschwand und für eine Sekunde wurde das Bild schwarz. Phils Augen weiteten sich. Er war kurz davor so etwas wie Panik zu verspüren, als sich ein neues Fenster öffnete und den Fortschritt anzeigte. Sehr langsam wanderte der Fortschrittsbalken von links nach rechts. Während er den Bildschirm beobachtete, schweiften Phils Gedanken wieder zu Knox. Der Kerl war ein Mörder, daran gab es keinen Zweifel. Doch trotz allem hatte er sich schließlich für seine Schwester geopfert. Phil erinnerte sich daran, dass er noch Knox Tasche besass. Sie war im Humvee liegen geblieben als Phil ihn der RNK ausgeliefert hatte. "Fertig!" riss Amys Stimme ihn aus seinen Gedanken. Sein trüber Blick klärte sich und er sah auf den Bildschirm "100% - Bitte Gerät trennen" las er vor und trennte die Verbindung des PipBoy 2000. Neugierig schaltete er den kleinen Computer ein. Die bekannten grünen Zeichen flimmerten über das Display. Nach einigen Sekunden zeigte das kleine Display eine Art Karte. Ein kleines grünes Dreieck in der Mitte des Displays zeigte wohl seine Position. Phil vermutete, dass die Linien um das Dreick herum das Gebäude zeigten, in dem er sich befand. Grob erkannte er die Straße wieder auf der er her gekommen war. Auch Amy schien deuten zu können was sie da sah "Cool... fast wie so eine Arm-PipBoy!" Phil nickte "...fast..." dann schaltete er das Gerät wieder aus und verstaute es im Rucksack "Ich muss los..." Als er aufblickte und Amys unsicheren Blick sah fügte er hinzu "... erstmal zurück nach McCarran. Wenn du willst kannst du ein Stück mitkommen!" bot er ihr an. Sie nickte eifrig "Das... klingt vernünftig... warte..." Sie rannte zu dem Bett auf dem sie so gequält worden war, kniete sich davor und kroch halb darunter. Phil legte den Kopf schief und kam nicht umhin ihren knackigen Hintern anzustarren. Sie zog eine ziemlich ramponierte Ledertasche hervor, erhob sich wieder und tratt zu Phil an den alten Schreibtisch. Sie öffnete die Tasche und inspizierte den Inhalt. Meds, einige Kronkorken, ein Stimpack sowie eine Flasche teuren Whiskeys waren darin. "Damit sollte ich ein wenig auskommen... er braucht es ja nicht mehr..." sie deutete mit dem Kopf auf den toten BamBam und in ihrem Blick lag nichts als purer Hass. Sie griff sich den Revolver, lud neue Patronen hinein und steckte ihn in ihren Gürtel. Sie nickte Phil zu und war bereit diesen Ort zu verlassen. Vorsichtig und auf einen Hinterhalt gefasst schlichen sie durch das alte Gebäude, doch sie trafen auf keine weiteren Raider. Vor dem Gebäude lag das halbe dutzend Raider tot um einen zerfetzten, alten Stuhl verstreut. "Ich wills gar nicht wissen..." sagte Amy und ging schnell weiter. Nach einer weile fragte Phil, eigentlich nur um endlich das Schweigen zu beenden, "Wie alt bist du eigentlich?" Sie sah ihn an und grinste "15... wieso?" Phil biss sich auf die Unterlippe und starrte geradeaus "...nur so..."


      >>>> gehen nach Camp McCarran >>>>
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      >>> raststätte Grub n gulp>>>>

      Bevor sie den Platz von Nord Vegas erreichten, blieb Knox stehen und spähte in eine Richtung. Als Peaches das Bemerkte kehrte er um und sah ebenfalls in die Richtung. „Was ist?“ fragte er. Knox überlegte ob er es ihm sagen sollte. Er glaubte es würde nicht viel bringen. Desshalb erwähnte er nicht das in dem Haus in der Ferne Quinn lebte und er gerne einen kurzen abstecher gemacht hätte. Er hatte ein seltsames Gefühl in der Magengegend. Ungeduld, gemischt mit etwas was Sehnsucht sehr nahe kam. Ehe er es nicht mehr aushielt folgte er wieder der Strasse. Eine Minute länger und Knox hätte auf den Auftrag geschissen und wäre zu Quinn gerannt. Sein Herz klopfte noch spührbar, wurde aber immer leiser je weiter sie sich vom Haus entfernten und dem Platz näherten.

      Zeig mir nochmal den Kerl.“ bat Knox und Peaches drehte an den Knöpfen an seinem Pipboy. Ein unscharfes pixeliges Bild von einem Mann mitte dreissig, und Bartansatz leuchtete farblos auf dem Gerät auf. „Ich schätze der Aktenkoffer ist das auffälligste Merkmal. Ich kenne keinen der mit sowas herum rennt.“ sagt Peaches und Knox nickte. Sie sahen sich im Ort um, der verwarlost war und fast schlimmer stank als Freeside. Arme Gestalten sassen müde herum und Kinder. So viele Kinder die sich auf einem heruntergekommenen Spielplatz austobten. Es dauerte nicht lange und ein kleiner Junge rannte auf sie zu. Er hatte ein schmutziges Gesicht und kleine Dreckklümpchen in den hellen blonden Haaren. „Haben Sie einen Kronkorken für mich, Mister?“ er sah zu Peaches auf der etwas baff schien. Er sah aus als arbeitere sein Kopf schwer. Erinnerte er sich an seinen eigenen Sohn? Als es dem Jungen zu lange ging wendete er sich Knox zu. Dem viel nichts besseres ein als das Kind zu verscheuchen. „Verzieh dich Kleiner.“ Der etwa zwölf jährige Junge lies endtäuscht den Kopf hängen. Dann sah er blitzartig und wütend auf und trat Knox ins Schienbein. Dieser mehr erschrocken als von Schmerzen geplagt, fluchte und der Bengel rannte wie der Teufel davon. Peaches entwich tatsächlich ein Grinsen, den Knox mit einem beleidigten Blick bestrafte. „Sehn wir uns um.“ verkündete Peaches immernoch grinsend. Sie teilten sich auf und erkundeten die Gegend. Die verfallenen Gebäude schienen von Raidern besetzt. Und Leichen.

      Als Knox aufgeben wollte, wurde er von einer weiblichen Stimme angesprochen. Er drehte sich zu ihr um. Eine Frau mit Sidecut und einer Zigarette zwichen den Fingern trat aus dem Schatten eines Hauses. „Suchst du was?“ fragte sie und lächelte dann verschmitzt. Knox sah an ihr herab und musterte dann grinsend ihr Gesicht dass unter den Augen zwei schwarze Striche aufgemalt hatte. „Schon möglich.“ gab er zurück und trat etwas näher. „Was ist es? Chems? Etwas Spass?“ sie lächelte wissend. Knox der seit Ewigkeiten und drei Tagen weder Drogen noch Spass gehabt hatte, genoss die Unterhaltung mit der Frau die etwa in seinem Alter war. „Bietest du denn was davon an?“ fragte er und betrachtete die dunkelhaarige erneut von oben bis unten. „Wenn du es dir leisten kannst, vielleicht.“ sie grinste und warf die abgebrannte Zigarette auf den Boden. Knox wollte sich seinen Auftrag in Erinnerung rufen, aber irgendetwas blockierte diese Gedanken. Etwas blockierte überhaupt alle wichtigen Gedanken. Und er spührte auch was...
      Er sah sich kurz um. Peaches war nicht in der Nähe. Würde es auffallen wenn er sich kurz verzog? Und wenn es nur für ein kleines Jet war? Nein. Das würde nicht auffallen. Er hatte sich im Griff. Nur fünf Minuten. Dann wäre er wieder zurück. Keiner würde das merken. Und wenn doch? Ach, darüber konnte er sich später Sorgen machen.
      Und dann beschloss er der Frau zu folgen.
      Happ Shitens
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      Knox war nicht dumm. Etwas tollpatschig ab und zu aber nicht leichtgläubig. Wärend er der Frau folgte, behielt er stehts die Umgebung im Blick. Er wollte, falls er gerade in einen Hinterhalt gelockt wurde, wenigstens auf Zeichen achten. Doch das Haus in dass sie ihn führte war still. Oder zu still? „Wer bist du eigentlich? Wie soll ich dich nennen?“ Die Frau antwortete ohne stehen zu bleiben. „Freedom.“ „Sorry, wie?“ Knox glaubte sich verhört zu haben. Die Frau sah lächelnd über die Schulter. „Man nennt mich so, weil meine... Sachen... dich Frei fühlen lassen.“ Knox verstand. „Und dein richtiger Name?“ sie zuckte mit den Schultern. „Ist das so wichtig?“ Er zock die Mundwinkel nach unten. „Ich schätze nicht.“
      Sie stiegen eine Menge Treppen hinauf. Scheinbar war dieses Gebäude einmal ein Hotel gewesen. Schliesslich folgte er ihr einen Gang entlang. Noch immer kein Anzeichen von weiteren Personen. Vor einer Tür blieb sie stehen. „Ist das alles was du tust? Chems verticken und... äh. Spass?“ fragte er. Sie sah ihn gespielt beleidigt an, dann grinste sie. „Ich schlitz auch manchmal Leute auf die mich bescheissen.“ Knox schluckte. Er war sich fast sicher dass sie ein Raider war. Was ihm nichts aus machte. Er hatte lange genug unter ihnen gelebt. Das hielt sie wohl aber auch über Wasser. Bestimmt machte sie gute Umsätze bei den Raidern, wenn es auch ein gefährliches Spiel war. Aber das hatte ihn schliesslich nicht zu interessieren. Er wollte den Flash von Jet spühren. Seine Hände waren schon ganz schwitzig und er hatte Vorfreude. Ermahnte sich aber es ruhig an zu gehen. Nach so langer Zeit musste die Scheibe die er davon bekommen würde etwas heftiger ausfallen. Freedom zeigte auf die Tür. „Nach dir.“ sie grinste. Knox blieb misstrauisch. „Ne, geh du lieber zu erst rein.“ Er wollte sich nicht blindlings in eine Falle begeben. Ein Stolperdraht oder eine Knarre die ausgelöst wurde sonald er die Tür betrat? Nein danke. Sie nickte verstehend und grinste wieder. „Feigling.“ säuselte sie und öffnete die Tür. Das Zimmer enthielt nichts auffälliges. Zwei Matratzen auf dem Boden, ein Schreibtisch und ein Einbauschrank. Eine durchbrochene Tür die in ein Badezimmer führte. Er trat ein. „Also gut, mein Hübscher.“ sagte sie lächelnd, schloss die Tür und trat leichtfüssig an ihm vorbei. „Wieviele Kronkorken hast du dabei.“ Knox erwiederte das lächeln. „Erst die Ware.“ Ihr Lächeln wurde etwas schmäler. Dann trat sie zum Schrank. „Lieber sowas?“ sie öffnete ihn und es offenbarten sich Knox sorgfällitig aufgereite Chems. Auf jeder Ablage eine andere Sorte. Psycho, Jet, Buffout, Med-X, alles was er sich vorstellen konnte. „Oder sowas?“ Knox war noch immer damit beschäfftigt die vielen Drogen zu bestaunen. So viel auf einem Haufen. Im Augenwinkel erkannte er schliesslich wie Freedom mit nur zwei Bewegungen ihre Kleidung nieder legte und sein Blick schweifte ganz zu ihr. Selbstbewusst lächelte sie ihn in Unterwäsche an und Knox bekam eine Gänsehaut. Eine wohltuende erregende Gänsehaut. Er wollte einen Schritt auf sie zu machen, sie packen und auf die Matratzen führen wärend er ihr den Rest aus zog, doch sie stoppte ihn. Sie drehte die Ausgestreckte Hand um, so das die Handfläche nach oben zeigte. „100 Kronkorken. 50 für Chems.“ Das ernüchterte Knox. Er hatte nur 50 Korken im Rucksack. Sie schien seinen Blick gedeutet zu haben und legte ihre Kleidung wieder um. Er kam sich ein wenig blöd vor. „Du lässt wohl nicht mit dir feilschen, was?“ Sie lächelte. „Da muss ich dich endtäuschen, Süsser.“ Knox sah auf die Ablage mit dem Jet. Er wollte nicht umsonst hergekommen sein. Er legte sein charmantestes Lächeln auf, mit dem er noch beinahe Jede irgendwie rumgekriegt hatte. „Dann geniesst du wenigstens den Rausch mit mir?“ er wies auf das Jet. Freedom wurde plötzlich etwas unschlüssig. Sie überlegte. Knox bemerkte dass er sie verlor. „Komm schon. Du hast dir bestimmt eine Auszeit verdient. Wie lang ist es her..?“ Raidertussis überreden. Nichts leichter als das. Sie lächelte schliesslich. „Du hast recht.“ Knox kramte die Kronkorken aus dem Rucksack und legte sie gut sichtbar auf den Schreibtisch.

      Wenig später lag er auf der Matratze und vergass vollkommen die Zeit. Er vergass Peaches und seinen Bruder. Nicht einmal Quinn konnte sich in den Vordergrund drängen. High und glücklich lehnte er auf der Matratze an der Wand. Freedom die ebenfalls leer aber lächelnd blickte, hatte ihren Kopf an seine Schulter gelegt. „Das Zeug rockt.“ sagt Knox und brachte dabei kaum die Lippen auseinander. Er fühlte sich gleichzeitig müde und aufgedreht. Wenn er sich bewegte, nur ein wenig, benutze er viel mehr Kraft dafür, spürte aber nichts davon. „Das ist Rocket. Kostet übrigens 20 Kronkorken mehr.“ sie schwiegen. Dann lachten beide. Knox weil er gar nicht so viel hatte und es ihm schlicht egal war und sie... wahrscheinlich weil sie das wusste und es sie trozdem nicht juckte. „Freedom.“ dachte Knox laut. „Freedom. Freedom.“ Die Frau kicherte. „Das macht dich verrückt was?“ Knox grinste. „Ja! Niemand heisst Freedom.“ „Doch ich.“ sie lachte. „Ich dachte eigentlich du willst mich umbringen.“ sagte Knox ohne nachzudenken. Freedom setzte sich auf. „Vielleicht mach ich das ja noch. Gehört alles zu meinem Plan.“ sie sah ihn so ernst an dass Knox es ihr beinahe abkaufte. Doch dann musste sie lachen und Knox atmete erleichtet aus. „Mach kein Scheiss, Frau.“ sie lachte immernoch und legte dabei ihre Stirn auf seine Ausgestreckten Beine. Als sie wieder hochsah wischte sie sich eine Träne aus dem Augenwinkel. „Du hättest dein Gesicht sehen sollen.“ Er lächelte verlegen. „Mann, ich bin echt froh. Das hab ich gebraucht. Einen Moment ohne Sorgen. Ohne Aufgabe. Ohne um das Überleben zu kämpfen.“ sie lächelte. „Sag mal, nach was hast du wirklich gesucht?“ fragte sie und Knox verstand erst nicht worum es ging. „Ach so. Einen Kerl mit Aktenkoffer. Wir müssen den finden.“ „Wir?“ „Mein Kumpel und ich.“ Plötzlich fiel Knox sein Auftrag wieder ein. „Fuck! Peaches! Wie lange sind wir schon hier?! Ich muss los!“ Erschrocken setzte er sich auf. Freedom legte eine Hand auf seine Brust und sah ihn übertrieben traurig an. „Geh noch nicht. Bitte...“ „Doch ich muss! Wenn er mich sucht. Das gibt ärger! Oh scheisse und seine Frau und Brian!“ Knox sah sich um. Hektik breitete sich in ihm aus. Die Raiderin wollte ihn beruhigen. „Wenn du noch etwas bleibst, verrate ich dir wo ich einen Kerl mit Koffer gesehen hab.“ wissend lächelte sie und drehte an einer Haarsträhne. Knox sah sie an. „Du hast ihn gesehen? Verrat mir wo!“ „Beruhig dich erstmal. Dann erzähl ich es dir.“ Knox dachte nicht daran und griff nach ihren Schultern. „Sag mir wo!“ Verärgert löste sie sich aus seinem Griff. „Informationen kosten.“ sagte sie nun weniger heiter. Knox der keine Kronkorken mehr hatte, der Frau aber irgendwie auch nicht weh tun wollte, lehnte sich zurück und legte beide Hände auf die Stirn. „Scheisse.“ Freedom, endtäuscht darüber das die kleine Party so ein abrubtes Ende gefunden hatte, versuchte Knox zu überreden. „Ein paar Minuten mehr tun doch nichts zur Sache, oder? Geniess doch einfach noch ein wenig die Zeit... mit mir...?“ Knox hörte zu. Bei den letzten Worten sah er zu ihr ohne die Hände runter zu nehmen. Sie lächelte kokett. Tatsächlich kam die Wirkung des Jets wieder in den Vordergrund und diese merkwürdig schlaffe Energie erfüllte seinen Körper wieder. Er konzentrierte sich auf die Frau die näher kam. Aus Gewohnheit, ermahnte er sich, nach dem Sex nicht einzuschlafen, damit er sich verziehen konnte ohne eine Erkährung abgeben zu müssen. Doch als sie begann ihn leidenschaftlich zu küssen, vergass er Peaches, den Auftrag und den Mann mit Aktenkoffer. Nur das Jet war da, Freedom und diese seltsame Energie, dieses Feuer in ihm.
      Happ Shitens
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      Inzwischen war es dunkel geworden und Knox schlenderte, taumelte beinahe, auf den Hauptplatz des Orts zurück. Freedom schlief und er hatte sich aus dem Staub gemacht. Dabei hatte er ohne wirklich darüber nachzudenken die Kronkorken wieder eingesackt. Zumindest einen Teil davon weil ihm ein Teil davon auf den Boden gefallen war und er keinen Sinn dafür hatte sie zusammen zu suchen. Er hatte Angst Freedom würde davon aufwachen. Bevor sie aber eingeschlafen war, hatte er von ihr erfahren dass der Mann mit Aktenkoffer, sich mit einem Mann hier unterhalten hatte. Diese Information würde Peaches bestimmt milde stimmen. Bestimmt war er sauer. Aber darüber machte Knox sich im Moment keine Gedanken. Jetzt musste er sich darauf konzentrieren gerade zu laufen. Dieses Jet, Rocket. Nein, dieses Gott verdammte Wunderzeug hatte ihm grade den besten Sex seines Lebens verschafft. Aber die Wirkung liess nun langsam nach und er fühlte sich immer schlaffer und kraftloser. An der Hauswand an der er Freedom kennengelernt hatte blieb er stehen und stützte sich ab. Der Weg hier hin hatte sich wie ein Marathonlauf angefühlt. Ihm war ein wenig schwindlig und er kramte nach einer Wasserflasche. Er hatte zwar keinen Durst, führte dieses Gefühl aber auf Dehydration zurück. Bei dem kleinen Abenteuer mit der Raiderin, hatte er zwar nichts davon gemerkt, aber scheinbar hatte er – sie beide – eine Menge Flüssigkeit verloren. Er grinste als er daran zurück dachte. Aber das blieb nicht lange. Er trank und musste sich dann tatsächlich hinsetzten. Wenn ihm jetzt einer blöd kam, hätte er keine Chance. Im Sitzen, waren die Nachwirkungen des Jets nicht mehr so schlimm. Er trank in kleinen schlucken das Wasser und blickte zum Platz hinüber. Vereinzelte Kinder, spielten noch immer auf dem Spielplatz. Wahrscheinlich Waisen die kein zu Hause hatten. Oder Eltern die sich nicht darum scherten. Er hielt nach Peaches Ausschau. Wo war der Kerl? Doch er konnte in der immer Dunkler werdenden Umgebung keinen Typen in Kapuzenpullover und Weste entdecken. Die Weste… Die hatte Knox bei Freedom vergessen. Naja. Halb so wild. Wo war Peaches? Bestimmt hatte der dasselbe über Knox gedacht. Hatte er ihn gesucht? Oder war er weiter gezogen? Knox erinnerte sich daran wie Peaches gesagt hatte, dass er ihn aus dem Weg räumen würde wenn Knox sich nicht an die Aufgaben hielt.

      Es dauerte mindestens eine halbe Stunde bis Knox sich wieder einigermassen sicher auf den Beinen fühlte. Die leere Flasche liess er liegen. Wenn er Peaches nicht fand, würde er eben der Spur nachgehen und den Aktenkoffertyp weiter suchen.
      Freedom hatte Knox müde erzählt, dass er ihn in einem Haus etwas abseits des Platzes finden konnte. Er hatte sie mit sachten Schlägen auf die Wange wachhalten müssen um alles aus ihr heraus zu bekommen, da sie schon drauf und dran war wegzunicken. Er nannte sich scheinbar Mitch O’Conell und gehörte zu einer Gruppe von Leuten die… etwas komisch waren. Zumindest hatte Knox das so verstanden. Er hatte sich richtig anstrengen müssen um das Gelalle der Frau zu verstehen.

      Das Haus fand er nicht auf Anhieb. Es gab mehrere Häuser die immer weiter auseinander lagen. Beim dritten jedoch hörte er eine Stimme aus dem inneren nachdem er angeklopft hatte. Knox‘ Kopf brummte, aber er glaubte dass er sich im schlimmsten Fall verteidigen konnte. Die Müdigkeit verflüchtigte sich langsam, würde aber nicht lange anhalten. Er beschloss, nach dem Gespräch mit dem Mann, ein Schlafplatz zu suchen. Wenn er denn die Gelegenheit dazu bekam.

      „Wer ist da?“ hörte er die dumpfe Stimme hinter der geschlossenen Tür. „Mein Name ist Knox. Ich suche einen Kerl… äh er heisst Gipson oder so.“ Mit einem ausgestreckten Arm hielt Knox sich am Türrahmen fest und senkte den Kopf. Dabei lauschte er auf das Innere des Hauses. „Warum?“ kam die Frage. Die Stimme klang misstrauisch. „Ich will ihm nichts tun. Ich brauche nur seinen Koffer.“ Antwortete Knox. Die Tür öffnete sich nun einen Spalt und ein faltiges Gesicht erschien in der Dunkelheit. Knox durchzuckte ein kleiner Schrecken als er aufsah und die gruselige weisse Fratze in dem Spalt auftauchte. Er trat einen Schritt zurück. „Mitch richtig?“ fragte Knox der versuchte von seinem Schreck abzulenken. „Woher weisst du das?“ fauchte der Mann. Wären Knox nach einer Antwort suchte seufzte der Alte und sagte: „Ist auch egal. Ich kann dir nicht sagen wo Harold ist. Tut mir Leid. Und jetzt verschwinde.“ Das Gesicht verschwand und die Tür wollte sich schliessen, doch Knox hielt die Hand dagegen. „Warte!“ Der Druck gegen die Tür liess nach und der Mann erschien erneut im Türspalt. „Es ist echt wichtig. Ich will nur mit ihm reden. Ich bin sicher er weiss worum es geht.“ Der alte O’Conell dachte nach. Dann grinste er, was Knox nicht nachvollziehen konnte. „Im Osten ist ein Hügel, darauf stehen drei Felsen. Darunter ist ein Bunker. Aber ich bezweifle dass du da rein kommst.“ „Wieso?“ Knox hob eine Braue. „Die lassen da nicht jeden rein. Und jetzt. Verzieh dich Junge.“ Die Tür fiel ins Schloss und Knox starrte verwundert darauf. Er drehte sich um. Im Osten. Ein Hügel. Drei Felsen und ein Bunker. Sollte er dort nachsehen? Oder erst Peaches suchen? Knox gähnte ausladend. Nein. Erst musste er ein Nickerchen machen. Dieses Jet wirkte genau so gut wie Alkohol oder seine weissen Pillen. Er trottete zurück zum Platz von Nord-Vegas. Er fragte sich ob er hier irgendwo ungestört schlafen konnte. Nicht das Freedom ihn aufspürte und ihr restliches Geld zurückforderte. Oder sollte er nach Freeside gehen? Weit war es schliesslich nicht. Oder zu Quinn? In Knox stieg wieder Aufregung auf. Doch sie verging gleich wieder als er an die Stecke dachte. Er war zu müde und glaubte nicht dass er das schaffte. Aber er tröstete sich damit dass er jetzt erstmal eine Runde schlief und danach, wenn er Peaches nicht fand, zu Quinn gehen konnte. Dabei dachte er nicht daran ob dieser Plan jemandem gegen den Strich gehen könnte. Einem gewissen Victor der seine Augen und Ohren überall im Ödland hatte. Aber Knox hatte herausgefunden wo sich der Aktenkoffermann befand. Das musste für heute genügen. Zufrieden und schläfrig ging er zur Tür die aus dem Ort führte um sich in Freeside, in einer Gasse ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Dort würde er bestimmt nicht auffallen. Auch die Verbrecherrate schien dort etwas niedriger. Nicht wirklich niedrig aber immer noch besser als Nord-Vegas.


      >>>>< geht nach Freeside >>>>
      Happ Shitens