Far Harbor - Far Harbor

  • Thomas hat soeben die Siedlung Far Harbor erreicht. Er stapft, immernoch von der Beerdigung seine treuen Begleiters Jeffrey aufgewühlt, zu Allen Lees Laden. Als dieser einen dummen Spruch bringt, packt ihn Thomas am Kragen und verpasst ihm zwei schallende Ohrfeigen. "Für Ware gibt Caps, für Beleidigungen gibts Ohrfeigen. Die Beleidigung ist bezahlt. Jetzt zur Ware. Deinen ganzen Vorrat an Munition für das Unterhebel-Gewehr." Er knallt eine Lunchbox voll mit Caps auf die Theke. "Der Ihnalt solte reichen. und jetzt vorwärts."


    Fünf Minuten später ist Thomas mit einer Tasche voll Munition unterwegs zu Old Longfellows Hütte.

    War. War never changes.

    Zumindest, solange es Idioten wie "Führer" Arthur "Adolf" Maxson gibt!

  • Knox

    Hat den Titel des Themas von „Far Harbor“ zu „Far Harbor - Far Harbor“ geändert.
  • <<< von Far Harbor Island>>>


    Die drei Schicksalsgenossen erreichen Far Harbor. Thomas tritt zu Captain Avery. "Captain, ich hätte eine Bitte. Wir müssten uns ein Boot leihen, um ins Commonwealth zu gelangen."


    Captain Avery nickt und die drei zu einem Boot. "Das wird euch aber etwas kosten. Mindestens 500 Caps." Thomas grinst nur, und reicht ihr seinen Anteil der Caps, welche sie beim Trapper gefunden haben. Die drei steigen ein und legen ab.


    <<<in Richtung Commonwealth>>>

    War. War never changes.

    Zumindest, solange es Idioten wie "Führer" Arthur "Adolf" Maxson gibt!

  • Von Nakanos Anwesen


    Während der Überfahrt hat Thomas ein ernsthaftes Gespräch mit dem Major geführt und versucht ihm die Lage so gut es geht klar zu machen.


    Thomas, der Major und die Missionarin erreichen den Hafen von Far Harbor. Mit einigen mahnenden Worten wendet sich Thomas an die Missionarin. "Ma'am, seit Ihrer Abreise aus dem Nukleus hat sich einiges verändert. Ein Mann namens Tektus hat die Führung der Gruppe übernommen. Er hetzt die Mitglieder gegen die Bewohner von Far Harbor auf. Dementsprechend giftig ist das Klima auf der Insel. Ich rate Ihnen zu Ihrer eigenen Sicherheit, nicht von Atom zu reden, bis wir die Siedlung sicher verlassen haben. Auch werde ich Ihne eine anständige Schrottflinte beschaffen. Ihre ist in einem miserablen Zustand." Er blickt zum Major. "Major, ich werde für unsere Weiterreise einige Vorräte besorgen. Bleiben Sie mit Ihrer reizenden Begleiterin bitte hier an Bord. Die Einheimischen sind auf die Children of Atom und Ghule nicht sehr gut zu sprechen. Ich möchte nicht, das sich jemand provoziert fühlt und die Situation eskaliert." Thomas blickt auf die Waffen des Majors. "Wie viel Munition haben sie noch?"


    Kurz darauf tritt Thomas an die Theke von Allen Lees Waffenladen. Als Allen den Mund zu einem dummen Spruch öffnet, holt Thomas bereits aus. Sofort fragt Allen: "Was darfs sein?"


    "Eine doppelläufige Schrotflinte mit Kolben und mittel-langen Läufen. Dazu Munition, Kaliber 12-Gauge. Ein Waffenpflege-Set. Munition für ein Standard-Sturmgewehr. Zügig." Thomas knallt eine Schachtel mit Caps auf die Theke.


    Als er die Ware bezahlt hat, stapft er zurück zum Boot. Bevor er an Bord geht, blicht er sich um, ob ihn niemand beobachtet. Dann steigt er ein und verschwindet sofort unter Deck. Er reicht der Schwester die Schrotflinte, die Munition und das Waffenpflegeset. "Können Sie damit umgehen?", fragt Thomas und deutet auf das Set?

    War. War never changes.

    Zumindest, solange es Idioten wie "Führer" Arthur "Adolf" Maxson gibt!

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  • Erschrocken ließ sich die Schwester mitziehen. „Aber wir können sie doch nicht einfach machen lassen.“ Sagte sie verängstigt. „Die bringen sich ja um.“


    So wurden sie zum Boot geschoben. Die Schwester war immer noch schockiert. Sie hatte von ihrem Vater Geschichten gehört. Ihre Vorfahren hatten gegen Indianer gekämpft. Sie hatten den armen Wilden Sitte, Anstand und den rechten Glauben beigebracht. Nun zumindest dass, was sie damals für den richtigen Glauben hielten. Sie hielt ihre selbstgeschriebene Bibel des Atoms fest umklammert.


    Sie genoss es wieder auf dem Boot zu sein. Die letzte Fahrt hatte sie versteckt verbracht. Sie genoss das leichte Schaukeln des Bootes. Sie blickte in den endlosen Himmel. Die Farben vermischen sich zum einem einzigartigen Kunstwerk.


    „Gepriesen sei Atom! Es sieht alles so wunderschön aus.“ Sie strahlte über das ganze Gesicht und wischte sich vor Rührung eine Träne aus dem Auge. Demütig senkte sie den Kopf, dankbar, dieses Schauspiel der Natur zu sehen. Man sagt, Atom kommt mit den Wolken, Atom materialisiert sich im Regen, in der Erde, überall….


    Sie hörte den Mayor und den Seargent diskutieren. „Bitte streitet euch nicht. Am Ende sind wir alle Atoms Kinder.“


    Sie lächelte, als der Seargent sie mit Ma àm ansprach. Dabei würde mir Schwester völlig genügen. Ich bin nur eine Dienerin Atoms.


    Sie erschrak, als sie hörte, dass Hohepriester Martin nicht mehr da sein sollte. „Bei Atom, was ist geschehen? Wo ist er?“ . Es gab öfter mal Ärger mit den Far Harbour Bewohnern, aber man hat sich eigentlich immer respektiert, zumindest kam es Chastity so vor. Aufmerksam hörte sie Thomas zu.


    „Ja, das ist kein Problem….man muß Menschen Zeit geben, sich auf Atom einzulassen….“ Sie zog aus ihrem Gepäck einen Mantel mit Kapuze. „Ich werde das einfach anziehen und niemand wird mich erkennen.“ Sagte sie lächelnd. „Irgendwann wird es sicher sein, davon bin ich überzeugt. Am Ende werden wir alle bei der großen Teilung zugegen sein.“


    Sie schickte ein Stoßgebet an Atom. Hoffentlich war dem alten Hohepriester nichts passiert. Tektus schien es immer an Demut zu mangeln. Chastity mochte ihn nicht.


    Sie erinnerte sich an DiMA und wie sie oft mit Martin sprach. Die Arme hatte nicht mal Kleidung und war mit so einer dunklen Stimme gestraft. Sie war zwar ein Roboter, aber Chastity war überzeugt, sie war ebenfalls von Atom geschaffen, nur anders. Chastity hatte ihr ein altes Kleid von sich geschenkt. DiMA wollte ablehnen, aber Chastity bestand darauf. Es gehörte sich schließlich nicht nackt herumzulaufen, auch nicht für einen Roboter.

    Möge Atom :nuke:dir gnädig sein....ich bin es nicht. :bomb:

  • Jeremiah fragte sich, warum Thomas ihren Gastgeber so wütend gestimmt hatte. Der Major wollte in das taktische Vorgehen des Soldaten vertrauen und folgte ihm.


    Das Boot war weit genug vom Land entfernt um auf keine Sandbank aufliegen zu werden. Jeremiah versuchte sich an mehr über Schifffahrt zu erinnern. Der Motor begann gleichmäßiger zu laufen und Jeremia gab auf sich zu erinnern. Vermutlich hatte in dem Kinderbuch auch kaum mehr Wissenswertes gestanden als die Information über die Wege zu den Anliegern, die teils gegraben worden waren, die für ihn unwichtigen Bezeichnungen der Schiffsbereiche und einige historische Informationen. Beim Segeln musste viel beachtet werden. Glücklicherweise war dies ein Motorboot. Etwas war mit der Steuerung.

    Thomas Stimme unterbrach seinen Gedankengang. Seine Worte gingen größtenteils im Geräusch des Motors und dem Wind unter. Aus den Wortfetzen setzte sich Jeremiah etwas zusammen, das einigermaßen Sinn ergab und nickte zur Bestätigung. Thomas reagierte nicht auf seine Frage warum er den Gastgeber beleidigt hatte. Es war nur wahrscheinlich, dass auch seine Stimme in den Geräuschen untergegangen war. Jeremiah war überzeugt, dass jede Kommunikation momentan unmöglich war. Direkt im Anschluss wendete sich der Mann, der sich noch immer fragte was so schlimm daran sein sollte ein Guhl zu sein, dem Wasser zu.


    Ausgeruht beobachtete Jeremiah den Hafen der beim näher kommen mehr einem Baumhaus glich, dass Kinder selber gebaut hatten. Nicht zusammen passende Bretter, Metallstückte und Platten bildeten etwas, dass Thomas als eine Stadt bezeichnet hatte. Jeremiah würde es nicht wundern, wenn auch Treibholz verbaut worden wäre. Wie viel der ursprünglichen Stadt noch vorhanden ist? Sanctuary war Jeremiah nie eine Heimat gewesen dessen Zerfall ihm nahe gehen würde. Ebenso verhielt es sich mit dieser fremden Stadt.

    Ihm lief ein kalter Schauer, der ebenso gut vom Fahrtwind hervorgerufen worden sein konnte, über die Haut, während er daran dachte wie die Hauptstadt oder sein Heimatdorf aussehen mochten. Ob noch etwas vom Haus seiner Geburtsfamilie vorhanden sein würde? War das Grundstück der Familie in die er eingeheiratet hatte noch immer von der unüberwindbaren Mauer geschützt?

    Er dachte voller Wehmut an das weiße Bücherregal.


    Die Schwester stand in seiner Nähe während Thomas das Boot sicher zum Land lenkte. „Vielleicht sollten Sie den jungen Thomas etwas darüber hinweg trösten, dass seine Begleitung ein Verbrechen begangen hat.

    Auch wenn nicht geklärt werden konnte welche Mitschuld die Familie trägt und ob der Mann stumm eingeladen worden war. Thomas wird sich Vorwürfe aussprechen."

    Innerlich lachte Jeremiah auf. Es war wirklich dumm nicht von den lauten Maschinen weg zu gehen um zu reden. Wer sollte zwei müden Männern einen Vorwurf sprechen? Besonders wenn mindestens einer von ihnen darüber schweigen würde.


    Das Schiff hatte angelegt. Thomas gab ihnen letzte Informationen über diesen Ort.

    „Dreißig Schuss für meine funktionierende Waffe.“ antwortete Jeremiah auf die Frage über seine Restmulition. Er nannte das Kaliber und blieb mit der Schwester beim Boot.


    Die Schwester sprach voller Euphorie darüber, dass sie alle bei der großen Division dabei sein würden. „Das war ich bereits,“ brummte er unbewusst: „und es hat sich nichts verändert.“


    Während sie warteten sah Jeremiah gewohnheitsgemäß nach ob der Schlüssel noch steckte. Er zog ihn ab und verstaute ihn in der Brusttasche. Den aufsteigenden Gedanken ob Thomas die Begleitung zum Haus gebracht hatte um eine Situation zu schaffen um ihnen ein Schiff zu besorgen.

    Es galt an eine aktuelle Meereskarte zu gelangen.

    Wir sind das Institut, wir sind die Zukunft. :inst:

  • Thomas wendet sich n den Major und die Schwester. "Ma'am, Sir, ich werde dafür sorgen, das Sie beide ungesehen aus der Siedlung kommen. Doch bis dahin bitte ich Sie beide eindringlichst an Bord zu bleiben und sich nicht sehen zu lassen. Aus dem Augenwinkel sieht er eine Bewegung am Pier. Sofort stürzt er zum Fenster und zieht den Vorhang zu. "Runter, alle beide. Das ist Allen, der Waffenhändler. Ihm ist nicht zu trauen." Thomas stösst einen gotteslästerlichen Fluch aus, als die Stimme Allen nach ihm ruft. Er deutet den beiden: "Unten bleiben! Er darf Sie nicht sehen!" Die Tür hinter sich schliessend, betritt er das Deck und faucht Allen an. "Was willst du?" Allen grinst frech und erwidert: "Du bist mir in letzter Zeit etwas zu oft hier, Festländer." Thomas tritt an Allen heran und packt ihn am Kragen. "Kümmere dich um deinen Kram, sonst konsumierst du in Zukunft nur noch Suppe. Und jetzt verschwinde." Thomas befördert Allen mit einem heftigen Stoss zurück auf den Pier. "Was geht hier vor?", schallt die Stimme von Captain Avery über den Pier. Allen will etwas sagen, doch Thomas fällt ihm ins Wort. "Er überschreitet wieder einmal seine Kompetenzen und kümmert sich um Dinge, die ihn nichts angehen." Avery kommt heran und schnauzt Allen an. "Geh wieder in deinen Laden. Und zwar pronto. Sonst verbanne ich dich aus der Stadt." Grollend wendet sich Allen ab und geht. Thomas wendet sich an Avery. "Ma'am, ich bin in Begleitung unterwegs. Ein Ghul und eine Missionarin der Children of Atom. Ich muss die beiden ungesehen von hier weg schaffen. Dafür brauche ich Ihre Hilfe." Avery blickt Thomas besorgt an und erwidert: "Was ist den mit der Botschaft? Vor dort aus können Sie ungesehen weiterziehen." Thomas schlägt sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. "Ich Vollidiot. Natürlich. Danke, Ma'am." Thomas zieht den Hut vor Avery und kehrt zu den anderen zurück. "Sir, Ma'am, wir werden mit dem Boot einige Meilen weiter westlich anlegen. Dort sind wir näher dem Nukleus. Ich habe dort Verbündete, die uns sicher helfen können." Als er den Motor starten will, sieht er das der Schlüssel fehlt. Er wirbelt herum. "Bei allem Respekt, wer hat den Schlüssel?"

    War. War never changes.

    Zumindest, solange es Idioten wie "Führer" Arthur "Adolf" Maxson gibt!

  • Jeremia ging ausdruckslos auf Thomas zu und steckte den Schlüssel in das Schloss. „Ihn stecken zu lassen war fahrlässig,“ Leicht lächelnd blickte er in Thomas Gesicht. Er ergänzte: „und Thomas, versuchen Sie nicht so viel zu fluchen.“

    Wir sind das Institut, wir sind die Zukunft. :inst: