Far Harbor Island

  • <<< aus Commonwealth >>>


    Thomas ist mit Colonel Henderson und seiner Truppe in Far Harbor Island eingetroffen. Als sich Thomas den Colonel zuwenden will, kracht ein Gewehrkolben auf seinen Schädel. Thomas bricht stöhnend zusammen. Jeffrey will sich auf den Angreifer stürzen, wird aber ebenso ausser Gefecht gesetzt. Sofort werden Thomas und sein Hund unter Deck gebracht. Die Boote fahren weiter zur Botschaft der Minutemen.


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    Die Boote legen soeben an und die Söldner der Henderson Rangers stürmen, aus allem Rohren feuernd von Bord. Die überrumpelten Minutemen leisten zwar erbitterten, aber leider auch kurzen Widerstand und werden schlussendlich überwältigt


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    Einige Stunden später. Thomas erwacht aus seiner Ohnmacht. Er liegt gefesselt im Büro des Botschafters. Neben ihm der Botschafter mit seiner Familie und Captain Iogorowitsch, der Kommandeur der botschaftseigenen Schutztruppe. Thomas stösst einen knurrenden Fluch aus, als sein Blick auf seinen treuen Jeffrey fällt, der ebenfals bewusstlos neben ihm liegt. "Diese verdammten Bastarde. Stürmen die Botschaft, ich fasse es nicht." Vorsichtig rutscht er in Richtung des Minutemen-Captains. "Sir..." flüstert Thomas. "ich habe ein Messer in meinem linken Stiefel." Der Captain nickt nur und versucht nun, an das Messer heranzukommne, um die Gefangenen zu befreien.


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    Kurz darauf.

    Die Gefangenen streifen die letzten Fesseln ab als Thomas das Wort ergreift. "Exzellenz, Captain, ich habe eine Plan, wie wir hier raus kommen. Einer von uns mimt den Kranken. Wenn der Wächter hereinkommt, werden Sie, Captain und ich ihn überwältigen. Die Anderen bleiben während dessen in Deckung. Die Überwältigung muss lautlos von statten gehen. Ansonsten kriegt die Wache Verstärkung." Der Captain nickt nur. "Sgt. Parker, einige unserer Männner haben überlebt. Ich weiss, wo sie gefangen gehalten werden. Desweiteren konnten wir einen Notruf nach Sanctuary Hills absetzen. Verstärkung ist also unterwegs.", erwidert der Botschafter. "Keine Sorge, Euer Exzellenz, ich lasse Sie und die anderen nicht im Stich.", antwortet Thomas. Dabei zeigt sein Blick eine Etschlossenheit, die selbst den hartgesottenen und abgebrühten Captain erschauern lässt.

    War. War never changes.

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  • Die Gefangenen sind bereit, den Ausbruch zu wagen. Thomas und der Minutemen-Captain haben neben der Türe Stellung bezogen. Auf ein Zeichen von Thomas, beginnen die Kinder des Botschafter, Schmerzlaute auszustossen und sich den Bauch zu halten. Der Botschafter brüllt: "Wache, Hilfe! Meine Kinder sind krank! Hilfe". Kurz darauf fliegt die Tür auf und ein Wächter stürmt herein. Sofort sind Thomas und der Captain zur Stelle. Thomas packt den Wächter um den Hals und zischt böse: "Ein Muks und ich breche dir dein verdammtes Genick." Schon ist der Captain heran und schlägt den Wächter mirt einem Fausthieb bewusstlos. Thomas lässt den Wächter zu Boden gleiten, während der Captain die Tür schliesst. Die beiden Veteranen der Minutemen nehmen die Waffen des Wächters an sich. Thomas hingegen, zieht seine Sachen aus und legt die "Uniform" des Söldners an. Der Captain nimmt seine Hände auf den Rücken und nimmt einige der Stricke in die Hand, damit es so aussieht, als wäre er noch gefesselt. So gehen die beiden durch den Korridor bis zu einem Raum, in welchem sich zwei weitere Sölnder befinden. Da es sehr dunkel ist, und Thomas im Schatten steht, erkennen die Söldner nur einen Mann in ihrer "Uniform" mit einem Gefangenen. Einer der Wächter fragt, wohin der Gefangene gebracht werden soll. Thomas antwortet in schnauzendem Ton: "Der Colonel will ihn sehen." Die beiden Minutemen betreten nun den Raum. Thomas hat den Kopf gesenkt, um nicht erkannt zu werden. Als sie den Wächtern nahe genug sind, schlagen sie zu. Thomas hämmert dem linken Wächter seine rechte Faus in die Magengrube und schmettert ihm dann die linke Handkante in den Nacken. Der Captain verpasst seinem Ziel einen Tritt gegen den Schädel. Beide Wächter gehen zu Boden. Damit sind drei der zehn Söldner ausgeschaltet. Thomas und der Captain schleppen die Söldner zurück in die Zelle und fesseln sie. Der Captain zieht ebenfalls die "Uniform" eines Söldners an. Nun sind sie auch besser bewaffnet. Ihnen stehen drei 10mm-Pistolen und drei Comabt Rifle zur Verfügung.


    Kurze Zeit später. Thomas und der Captain gehen über den dunklen Innenhof. In den "Söldner-Uniformen" sind sie von den Männern der Henderson Rangers nicht zu unterscheiden. Zumindest, solange es dunkel bleibt. Ihr Ziel ist das Gefängnis der restlichen Minutemen. Leise betreten sie einen dunklen Korridor, an dessen Ende sich eine bewachte Tür befindet. Sie nähern sich den Wächter und schlagen lautlos zu. Wieder gehen die Wächter zu Boden. Rasch schnappt sich Thomas den Schlüssel. Die beiden Minutemen schleppen die Bewusstlosen in den Raum. Einer der Gefangenen erkennt seinen Vorgesetzten und wil seinen Namen rufen. Doch Thomas deutet ihm, still zu sein. Der Captain schliesst die Tür und befiehlt zweien der Minutemen, sich umzuziehen.


    Auch diese beiden Söldner werden zu den ersten dreien gebracht und dort erst einmal kräftig verschnürt. Nun sind es nur noch 5 Söldner übrig. Nun gilt es, den "Alten" zu fassen. Dafür gehen die Minutemen nun etwas gröber vor. Beinahe offen begeben sich die 5 verkeideten Minutemen zu den Unterkünften. Dort sitzen die restlichen Söldner-Bastarde an einem Tisch. Die drei Offiziere spielen Karten. Die restlichen zwei sind in ein Schachspiel vertieft. Colonel Henderson sitzt ulkigerweise auf einem runden Schiffs-Fender. Er scheint diesen wie einen Sitzball zu benutzen. Die Minutemen treten nun mit gesenkten Häuptern, und die Käppis tief ins Gesicht gezogen, in den Raum und verteilen sich. Auf ein Zeichen von Capt Iogorowitsch reissen sie die Combat-Rifles hoch und Thomas brüllt: "Keine Bewegung, ihr gottverdammten Hurensöhne!"


    Captain Iogorowitsch stapft zum Colonel und packt ihn am Kragen. Er knurrt: "Deiner Männer und du haben 30 gute Minutemen auf dem Gewissen. Wer hat euch den Auftrag erteilt, du verdammtes Söldnerschwein?" Als der Söldner-Anführer schweigt, schmettert ihm Capt. Iogorowitsch die Rüchhand rechts und links ins Gesicht. Bei jedem Schlag spricht er eine Silbe des Satzes: "Re.. de.. du.. ver.. damm.. tes... Söld... ner... schwein..."

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  • Henderson bricht in schallendes Gelächter aus. Thomas stapf mit stampfenden Schritten zu ihm und jagt ihm mit den Worten, "Er dich etwas gefragt, du fettes Schwein.", eine Kugel in die linke Kniescheibe. Als Henderson noch himmer schweigt, nimmt sich Thomas die rechte Kniescheibe vor. In diesem Moment klopft es an die Tür und einer der Minutemen betritt den Raum. "Sir, es nähern sich fünf Boote unter der Flagge der Minutemen." Sofort verschwindet das dämliche Grinsen aus dem Gesicht des Söldnerfanführers.


    Fünf Minuten später sichern 60 Minutemen die Botschaft. Mit ihnen ist auch Colonel Preston Garvey eingetroffen. Er übernimmt persönlich das Verhör von Henderson. Thomas hingegen nimmt seine persönlichen Sachen und begibt sich auf die Suche nach Jeffrey. Nach einer Weile findet er ihn, tödlich verwundet, in der Kammer des Kommandanten. Mit Tränen der Wut und der Trauer in den Augen trägt er seinen treuen vierbeinigen Freund ins Freie. Dort hebt er ein Grab aus und fertig ein Holzkreuz mit der Inschrift:


    Hier ruht

    Jeffrey

    Minutemen K9/

    im Ruhestand

    01.01.2356-05.05.2377

    Ruhe in Frieden


    Nun wickelt er Jeffrey bedächitg in eine Flagge der Minutemen und legt ihn in das Grab. Nach den Zuschaufeln legt er eine grossen Stein darauf, um zu vehindern, das sich wilde Tiere an Jeffreys Leichnam vergreifen.

    Als er sich umdreht, sieht er Preston Garvey mit sieben weiteren Minutemen heranmarschieren. Alle tragen die blaue Zeremonial-Uniform. Thomas nickt den Männern dankbar zu. Er wendet sich, Haltung annehmend, dem Grab zu und hebt seine rechte Hand salutierend an den Schirm seiner Schiffermütze. Hinter ihm nehmen die Minutemen die Gewehre hoch und drei Salven Salut hallen über den Innenhof der Botschaft. Nach dem die Minutemen gegangen sind, stehen Preston und Thomas eine Weile vor dem Grab. Die beiden blicken sich an und sie kennen einander gut genug, das sie sich wortlos verstehen. Preston legt ein handgezeichnetes Farbportrait von Jeffrey auf das Grab und reicht Thomas die Hand. Dieser erwidert die Geste mit einem militärischen Salut. Dann wendet er sich ab und geht in Richtung der Siedlung Far Harbor davon.

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  • <<< von Old Longfellows Hütte >>>


    Thomas und die beiden Odas stapfen durch den Nebel der Insel. Plötzlich hören sie ein Geräusch. Thomas hebt seinne Arm und die drei ducken sich. Sie sehen eine Gruppe Trapper durch das Gebüsch brechen. Diese entdecken unsere drei Freunde und eröffnen das Feuer. Masaru reisst seine Schwerter heraus und stürmt mit den Worten "Gebt mir Deckung." auf die Trapper zu. Thomas und Michiko feuern, was ihre Gewehre hergeben, bis Masaru die Trapper erreicht. Zwischen ihnen entbrennt ein heftiger Nahkampf, in welchem Masaru jedoch langsam die Überhand gewinnt.


    Nach einer Weile deutet Masaru seinen Begleitern heranzukommen. Thomas und Michiko, beginnen, die toten Trapper nach nützlichen Dingen zu durchsuchen. Einer der Trapper hat eine grosse Schachtel mit Caps bei sich, welche die drei fair under einander aufteilen, bevor sie weiter nach Far Harbor ziehen, um dort mit dem Schiff ins Commonwealth überzusetzen.


    <<< nach Far Harbor- Far Harbor >>>

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  • Thomas und seine Weggefährten treffen bei der Botschaft der Minutemen ein. Als sie von Bord gehen, werden sie von Colonel Garvey persönlich begrüsst. Thomas macht vorschriftsmässig Meldung und stellt die drei einander vor. "Colonel Garvey, das ist Major Jeremias Eden, Überlebender der US Army. ... Major Eden, das ist Colonel Preston Garvey, amtierender Kommandeur der Commonwealth Minutemen Miliz. ... Colonel, das ist Schwester Cherenkov, Missionarin der Children of Atom. Ma'am, Colonel Garvey." Preston salutiert vor dem Major. Vor der Schwester zieht er den Hut und reicht ihr mit einer angedeuteten Verbeugung die Hand. "Darf ich sie hinein bitten? Ich möchte Ihnen unseren Botschafter vorstellen."

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  • Aufmerksam hörte Cherenkov Jeremiah zu. Es war für sie immer noch etwas ungewohnt einen Ghul zu sehen, dennoch lächelte sie ihn an. Und sie musste zugeben, ihr geheiltes Geschwür sah damals um einiges gruseliger aus.


    „Wenn er mit mir sprechen möchte, bin ich natürlich für ihn da.“ Sie sagte es etwas lauter und blickte zu Thomas. „Wir suchen alle nach dem Glück vor der großen Spaltung.“ Sie seufzte. „Man hätte das einfach lösen können…indem die beiden geheiratet hätten…Natürlich was das nicht richtig, was der Mann vor hatte, aber Sie wissen ja, die Männer sind in diesen Dingen schwächer als wir. Adam hörte ebenfalls auf Eva und Eva stand der Sünde näher.“ Sprach sie und blickte wieder gedankenverloren auf das Meer.



    Sie verließen das Boot und gingen durch Far Harbour. Schwester Cherenkov sah die Geschäfte, in denen ihr Vater oder ihre Brüder handelten. Sie kniff die Augen zusammen und schickte ein Gebet Richtung Atom… Oh bitte…lass nicht grade JETZT meinen Vater oder meine Brüder hier sein. *Traurig war sie sich bewusst, dass sie sie wohl nicht mal mehr erkennen würden. Dennoch würde sie ihren Vater überschwenglich umarmen...oder einen ihrer Brüder. Sie erinnerte sich an den kleinen Jakob. Wie klein er damals war und wie er gelacht hat. Sie hoffte, dass sie irgendwann die Wahrheit erkennen. Das Atom der wahre Gott ist.


    Atom scheint ihr gut gesinnt zu sein, denn sie konnte weder ihren Vater noch ihr Lastenbrahmin ausmachen. Erleichtert seufzte sie auf.


    Schwester Cherenkov atmete den Geruch des Meeres tief ein. Es tat gut wieder zu Hause zu sein. Sie roch Algen und Mirelurk Hinterlassenschaften. Ein Blick verriet ihr, dass hier ein Nest sein könnte. Vorsichtig ließ sie ihren Blick über den Strand schweifen.


    Ja…Algen zusammen, eine kleine Erhebung….das könnte ein Mirelurknest sein. „Wartet bitte kurz.“


    Sie lief zum Strand und in Windeseile sammelte sie die Eier ein und barg sie sicher in ihrer Umhängetasche. Mirelurks legten gerne in Rudeln so fand sie noch zwei weitere Nester. „Das könnte für ein paar Mahlzeiten reichen.“ Lächelte sie die Männer stolz an. „Ich halte Ausschau nach ein paar Brennzwiebeln. Dann kann ich uns Rührei machen. Wenn wir noch Pilze finden, wird es richtig lecker.“


    Sie gingen weiter. Schwester Cherenkov dachte an viele Orte aus ihrer Erinnerung. Auch den Weg zum Nukleus. Traurig dachte sie an ihre Mitbrüder und Mitschwestern. Sollte Hohepriester Martin denn wirklich nicht mehr da sein? Und grade Tektus….dem mangelte es an Demut um die Aufgabe eines Hohepriester ausführen zu können…sollte es eine Prüfung von Atom sein?


    Thomas stellte beide vor. Sie errötete leicht, als Preston sich verbeugte und seinen Hut zog. „Atom zum Gruße. Ich freue mich sehr.“ Sie nahm seine Hand. Sie fühlte sich rau an, wie von jemanden der wusste was Arbeit war. Botschafter? Es wäre schön, wenn es wieder feste Strukturen gäbe. Ihre Eltern erzählten oft von der Vorkriegszeit, als sie selbst noch Kinder waren. Der Waschmaschine, die sie hatten und die immer „Wawawawawa“ machte, dem automatischen Gießsystem, den vielen Tieren…und auch das Geschirr mußte man nicht selbst waschen.


    Heute hatten sie nur einen Dieselgenerator und nutzen Strom nur sehr selten.

    Möge Atom :nuke:dir gnädig sein....ich bin es nicht. :bomb:


    Hope is a dangerous thing.

  • Als die drei Soldaten und die Missionarin vor dem Botschafter standen, nahmen Preston und Thomas Haltung an. Preston salutierte und machte Meldung: Euer Exzellenz, Colonel Preston Garvey, Major Jeremias Eden, Schwester Cherenkov, Sergeant Thomas Eugene Parker, wie erbeten." Der Botschafter nickt und erwidert: "Danke Colonel. " Er wendet sich an die Schwester und Thomas. "Ma'am, würden Sie und Sergeant Parker uns bite kurz alleine lassen. Wir möchten uns mit dem Major unterhalten." Thomas nimt Haltung an und salutiert. "Serlbstverständlich, Sir." Er öffnet die Tür und läst der Missionarin den Vortitt. "Ma'am, ich möchte die Gelegenheit nutzen, mit Ihnen an den Schiessstand zu gehen."


    Als die beiden beim Schiessstand angelangen, spricht Thomas: "Würden Sie mir bitte einmal zeigen, wie Sie schiessen?" Nach einigen Sekunden schlägt er seine Hände über dem Kopf zusammen. "Um Himmels willen. Stopp. Erste Grundregel beim Umgang mit einer Schusswaffe! Richte nie die Waffe auf etwas, was du nicht treffen willst!" Thomas schüttelt den Kopf und nimmt sein eigenes Gewehr vom Rücken. "So. Als erstes nehmen Sie den Kolben der Waffe fest an die Schulter. So." Er demonstriert es ihr. Dies hier sind Kimme und Korn. Thomas deutet darauf. "Um ein Ziel anzuvisieren, blicken Sie über Kime und Korn zum Ziel. Denken Sie sich zwischen den Punkten eine gerade Linie. Dann habe Sie das Ziel genau im Visier. Einatmen, Finger an den Abzug und bis an den Druckpunkt ziehen. Dann sachte abdrücken. Den Abzug nie einfach durchreissen. Sonst verreissen Sie den Schuss." Auch dies demostriert er ihr. Der Schuss löst sich aus seiner Waffe und trifft genau in die Mitte der Zielscheibe. "Jetzt Sie."

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  • Schwester Cherenkov antwortete: „Ja, natürlich.“ Das hier sind Männersachen, da konnte sie als Frau ohnehin nicht viel zu beitragen. Sie errötete leicht, als der Sergeant ihr den Vortritt ließ. Ganz anders als ihre Brüder zu Hause. Die konnten oft nicht schnell genug sein und jedesmal ging es darum, wer der erste ist. Dabei waren sie gar nicht mehr so jung. Das ist wohl auch so ein Männerding.


    „Gerne, ich weiß, ich bin nicht gut mit Waffen. Aber selbst als Frau sollte man sich verteidigen können, besonders wenn man gezwungen ist allein unterwegs zu sein.“


    Beide gingen zum Schießstand. Sie sah sich um. Wieder war das Lastenbrahmin ihrer Familie nirgends zu sehen. Sie hoffte, sie kamen nicht…und ein Teil hoffte darauf, dass sie doch kamen. Sie hatte Sehnsucht nach ihrer Familie. Warum konnten sie nur die Wahrheit nicht erkennen? Sie stellte die Bibel nicht unbedingt in Frage, nur es war eben…anders….Atom war Gott und hatte die göttliche Teilung ausgelöst. Und die ganzen Propheten sowie Jesus und seine Gefolgschaft waren alle Priester von Atom...Jesus wurde Gottes Sohn genannt, aber eigentlich waren sie doch alle Kinder Atoms, das war in der Bibel nur missverständlich ausgedrückt.


    Thomas forderte sie auf ihm zu zeigen wie man schoss. Sie war nicht so gut darin, weil meistens ihre Brüder und ihr Vater die Farm verteidigten. Sie hatte sich ein bißchen was zeigen lassen, aber Waffen waren eigentlich auch eher Männersachen.


    Wie immer traf sie nicht wirklich. Warum war diese Scheibe auch nur so klein?


    „Ohje, bin ich wirklich so schlecht?“ Interessiert hörte sie Thomas zu und folgte seiner Anweisung. „Sie müssen mich entschuldigen, wissen Sie, auf unserer Farm war das eher Männeraufgabe. Ich habe mir das von meinem Bruder mal ein bißchen zeigen lassen und wir haben auf alte Dosen geschossen…aber ich war nie sehr gut darin.“


    Sie nahm das Gewehr und versuchte wie angewiesen das Ziel anzuvisieren. Das wusste ich auch nicht, dass man den Abzug nicht durchreissen darf. Das war also auch einer der Gründe, warum sie nie Dinge so gut traf, außer sie waren direkt vor ihr.


    Sie atmete tief durch und zog am Abzug. Der Schuss traf den Rand der Scheibe. „Hm…immerhin die Scheibe getroffen.“ Sagte sie lächelnd. Thomas war wirklich ein netter Mann. Ob er hier eine Familie hatte?

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  • Die Schwester hätte sich nicht mit meiner Mutter verstanden. war Jeremiah sicher. So viel näher waren die Frauen der Sünde auch nicht. Jeremia fragte sich, ob er zu sehr von seiner Mutter, die der Sünde stets ferner gewesen war als sein Vater, und von seiner Schwester, die seiner Ansicht nach beinah wie die in der Bibel beschriebenen Engel gewesen war, beeinflusst dachte.



    Es gab immer Ausnahmen.



    Ich möchte nicht streiten. Wichtig ist, dass sie sich um Thomas kümmert. Frauen waren, seiner Meinung nach, besser geeignet einem Mann Trost zu spenden. Wahrscheinlich auch, weil wir Männer uns Frauen eher anvertrauen. Jeremiahs Grund war Scharm. Viele Jungs lachten über ihn sobald er ehrlich über seine Gefühle sprach. Frauen nie.



    Leicht betrübt starrte Jeremiah in die Wolken. Sein Freund Benny hatte auch nie gelacht. Er war immer da und stets ehrlich gewesen. Ehrlich zu ihm. Die Anderen belog Benny aus Angst.



    Jeremiah hätte seine Klassenkammeraden auch gerne belogen. Er fand nie die Kraft sich dem elterlichen Verbot zu wiedersetzen um es einfach leichter zu haben.



    Danke.“ bestätigte er ihr seine Wertschätzung für ihre Hilfe.




    Der Zwischenstopp in Far Habor war beendet. Thomas schien emotional ungefestigt. Jeremiah war sicher, dass er diesen Mann, Jeremiah benötigte einigen Sekunden sich an den Namen Nakano zu erinnern, nicht gezielt provoziert hatte. Nur warum hatte er ihn einen Kommunisten genannt, und wann? Gab er ihm einen Hinweis dieser Familie nicht vertrauen zu dürfen?



    Es war falsch zu gehen und einen Mann ohne Gericht sterben zu lassen. Was wenn die Schwester sich nicht irrt und die junge Frau den Mann verführt hat? Jeremiah würde gerne die Wahrheit kennen.



    Wenn er nur nicht so lange wie möglich seine Aufgabe im Kraftwerk erfüllt hätte. Ob er damals die alte Struktur hätte erhalten können? Wie viele wie ihn gab es? Wie viele waren vor der Öffnung der Vaults noch am Leben gewesen? Niemand? Genügend?



    Wie wichtig war die Energie gewesen die er erzeugt hatte? Wer war der Abnehmer gewesen? Es war alles zu selbstverständlich. Ich war in einem Automatismus. Jeremiah, du Idiot! Die veränderten Motorgeräusche lenkten den Guhl ab. Bald würden sie anliegen und er würde sich einen Eindruck verschaffen könen.




    Die Gruppe verließ das Boot. Thomas ließ erneut den Schlüssel stecken, den Jeremiah erneut an sich nahm.



    Er sprang Thomas, welcher der Schwester an Land geholfen hatte, nach. Es tat gut sich nach diesem kleinen Hüpfer nicht irgendwo anlehnen zu müssen um zu warten bis das Herz nicht mehr zu zerspringen drohte.



    Jeremiah sah zu dem vermeintlichen Ziel als die Schwester davon stürmte. Er glaubte nicht, dass die Schwester wenige Meter weiter zurück lief um Eier zu holen.



    Er fragte sich von welchem Tier diese Eier stammten. Da es wichtig war sich ernähren zu können skizierte er das Nest in einem Notizbuch aus seiner Hosentasche.




    Jeremiah folgte Thomas in die als Botschaft betitelte Ruine. Mit flauem Gefühl betrachtete er die Mauer aus Bauschutt. Sie glich mehr einem steilen Berg als einer Mauer. Neben der Mauer waren überraschend wenig rostige Metallplatten mit Brettern vernagelt um die Umgrenzung fort zu setzen. Jeremiah hoffte, dass dieses Gebiet verschlossen war. Je näher sie kamen, desto mehr Details wurden sichtbar. Aus dem Schutterberg ragten lange Stahlträger. Dieser Berg musste folglich einst ein hohes Gebäude gewesen sein. Unsicher spähte Jeremiah auf eine Spitze. Unsicher ob dieser Turm eine Kirchturmspitze war, stieg in ihm die Vorfreude auf eine Messe auf. Tief im Innern wusste er, dass in dieser Kirche keine Messen gehalten werden wurde.



    Die Gruppe umrundete die Botschaft fast.



    Der Eingang lag auf der Landinnenseite. Das Tor war einst der Eingang zu einem Gebäude gewesen. So viel konnte Jeremiah mit Sicherheit sagen.



    Er befand sich im inneren und ihm war danach kehrt zu machen um irgendwo, wo ihn keiner sah, zu heulen.



    Die Fläche vor ihm war einst eine Vorhalle gewesen, die vom selben Architekten stammte wie das Familienanwesen seiner Frau. Die Reste des Bodenmosaiks waren unverkennbar.



    Jeremiah blickte in die Ferne um sich mit anderen Eindrücken abzulenken. Er sah kleine Häuser, Hütten aus Metall und Holz, Zelte und Überstände vor einer, aus den Steinen des ehemaligen architektonischem Kunstwerk, erbauten Mauer.



    Dieser Anblick wollte Hoffnungslosigkeit in Jeremiah wecken. “Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören.“(Galater 6:9) klang in seinem Kopf als würde er die Worte des Priesters seiner Gemeinde wirklich hören. Ein Wolkenloch gab die Sonne teilweise frei. Ihr Licht reflektierte dich in der zersprungenen Scheibe der Kirchturmuhr. Zuversicht stieg in Jeremiah auf. Es war wirklich nie zu spät etwas zu tun solange es auch nur einer fähig war an die Veränderung zu denken. Je mehr fähig waren an die Veränderung zu bewirken, desto eher würde die alte Ordnung errichtet sein.




    Sie gingen über einst teuren Bodenbelag, Straßenreste, Bürgersteigabschnitte und sogar einen Gebäudeteil mit Teppichrest zu Thomas Ziel.



    Auch wenn er mit der Frage beschäftigt war für welchen Zweck das, was vom Militär übrig zu sein schien, einen Botschafter benötigte erfüllte er die Form der Begrüßung. Er fragte sich ob die alte Struktur verborgen erhalten geblieben sei. Gab es Staaten und Länder die gemeinsam altes recht herstellen würden?



    Thomas wurde gebeten hinaus zu gehen, ebenso die Schwester. Jeremiah spannte sich an. Er bereitete sich auf ein Verhör vor, in dem er seinen Rang und seine Absichten beweisen müssen würde.



    Der Botschafter lächelte. Er wird also der sein, der mir glaubt um mich bei Falschheit dazu zu bringen unvorsichtig zu werden.



    Kent Johnson, der Botschafter, hielt Jeremiah seine Hand entgegen: „Willkommen.“



    Willkommen? wollte Jeremiah nicht glauben zu hören. Er griff höflich zu. Sehen sie mich bereits als Teil ihrer Organisation? „Major Jeremiah Eden.“



    „Es freut mich wirklich einen alten Soldaten bei uns begrüßen zu dürfen.“ sprach der andere Mann, Preston, sollte Jeremiah sich nicht irren. Auch er lächelte. Noch während Jeremiah sich fragte warum sprach Preston Gravy weiter: „Bei den Minutemen ist jeder Willkommen der helfen möchte.“



    Jeder? Einfach so? Ohne Vertrauensbeweis? konnte Jeremiah noch für sich halten. Um mit dem geöffneten Mund nicht wie ein Idiot zu wirken begann Jeremiah zu sprechen: „Es ist mir eine Ehre, Sir.“ *Auch wenn er kein wirklicher General sein kann, sollte ich bleiben wollen, ist es besser ihn als solchen zu betrachten.* Jeremiah durchzog es wie ein Blitz als General Gravy ihm seine Hand auf die Schulter legte und während diese auf das Schulterblatt glitt sprach: „Setzen wir uns.“ Der dunkelhäutige Mann schob Jeremiah Richtung Schreibtisch.





    *„Setzen wir uns.“ sprach General Healie mi seiner ruhigen festen Stimme. Er lächelte ihn voller Zuneigung an.



    Jeremiah setzte sich auf den Stuhl zu dem Healie ihn geschoben hatte. Sein Vorgesetzter lehnte sich an seinem Schreibtisch neben seinem Stuhl. „Da Sie heute zum Major befördert werden, erlaube ich Ihnen um die Hand meiner Tochter anzuhalten.“*





    Jeremiah schauderte als sich Colonel Gravy an den Tisch lehnte, so wie es damals sein heutiger Schwiegervater getan hatte. „Darf ich fragen warum Sie erst heute auf die Minutemen stoßen?“



    Ein wenig erleichtert beantwortete Jeremiah die Frage. Er war froh, dass der erste Eindruck einer kaum organisierten Bürgerwehr, die sich Militär nannte, falsch zu sein schien. „Ich erfüllte meine Pflicht im Kraftwerk bis dieses gesichert werden musste um zu keiner Gefahr zu werden, Sir.“ *Er ist irritiert?* las Jeremiah aus der Körpersprache des Mannes neben sich. *Was irritiert ihn?*



    „Sie verstehen etwas von Energieentstehung?“



    *Ist das so erstaunlich?* „Ja, Sir.“



    „Auch von Generatoren?“



    „Wenn sie sich nicht zu sehr verändert haben, problemlos, Sir.“



    „Könnten wir etwas“ Colonel Gravy überlegte: „Ungezwungener reden?“



    *Ausfrage im Gespräch. Gute Taktik.* Jeremiah entschloss sich auf freundschaftlicher Basis zu antworten. „Sehr gerne.“ ergänzte er ein Lächeln.



    „Was denken Sie über das Commonwealth?“ erkundigte sich Botschafter Johnson.



    „Meine Einführung in die Fraktionen fand bisher nur theoretisch über Sergeant Parker statt. Schwester Cherenkov erzählte wenig über das Leben hier und gibt gelegentlich Einblicke in die hiesige Religion. Die Kinder des Atoms.“



    Johnson lachte leise. „Die Kinder des Atom sind keine Religion, sie sind ein Haufen gefährlicher Fanatiker, die den Rest Zivilisation in Atom aufgehen lassen wollen.“



    „Das bestätigt meine Befürchtung."



    "Wissen Sie ob die USS Democracy noch schmutzigen Bomben geladen hat?“ *Der Blick bedeutet Unwissen.* war Jeremiah sicher.



    „Es wird das Beste sein, Sie überprüfen die Situation dort.“ antwortete der Botschafter.



    „Ihr Erster Auftrag.“ bestätigte Colonel Gravy. „Da Sie Sergeant Parker bereits kennen, nehmen Sie ihn als Unterstützung mit.



    "Eine große Gruppe würde nur unnötiges Misstrauen wecken.“



    „Dem stimme ich zu, Sir.“ nahm Jeremiah den Befehl an. Er würde aufmerksam sein. Noch konnte er nicht sicher sein, dass ihn niemand bezüglich der Fraktionen belogen hatte. *Informationsabgleich.* beschloss er und entschied sich während des Ersten Wortes um: „Dürfte ich etwas fragen?“



    „Sicher.“ antworteten beide Männer.



    Jeremiah stutzte. Der Verdacht einer Bürgerwehr stieg erneut auf. Dieses familiäre war ihm suspekt. „Wenn es keine Regierungen gibt, welche Aufgabe nimmt ein Botschafter wahr?“



    Colonel Gravy und der Mann dessen Name auf einem Schild das den Schreibtisch zierte, mit einem Stift auf die Scheibe die eine geprägte Platte schützte, handschriftlich aufgetragen stand, sahen einander länger in die Augen. Jeremiah erkannte, dass sie sich absprachen wer am Ehesten die Frage, die scheinbar zuvor nie gestellt worden war, beantworten sollte.



    „Danke, das beantwortet alles.“



    Nun sahen die Männer zu ihm.



    „Ein Botschafter sendet heute Botschaften aus. Ein Sekretär der Entscheidungen trifft.“



    „Was sollte ein Botschafter anderes tun?“



    „Was ein Botschafter früher tat, dass würde ich nach beendeter Mission berichten wollen.“



    „Da sie sich ein paar Tage ausruhen, haben wir heute genug Zeit.“



    *Ob das der Test ist?* fragte sich Jeremiah. Er war etwas beruhigt, das Colonol Gravy zum ersten Mal wie ein Vorgesetzter handelte. Wenn dieser Colonel über Rekruten verfügte die sofort in Ränge eingeteilt wurden, dann musste er väterlich handeln um sie nicht zu verschrecke. „Die Struktur der Regierung sah vor“ begann Jeremiah seine Ausführung die mit dem Sonnenaufgang endet.“



    „Das schließt die Lücken unserer Aufzeichnungen lückenlos.“ freute sich Colonel Gravy, Jeremiah fand, wie ein Kind zu Weihnachten.



    „Auch die Widersprüche sind keine.“ Botschafter Jonson schob seine Notizen zusammen. „Dann werde ich meine Aufgabe als Sprecher nicht gegenüber anderen Ländern, sondern gegenüber der anderen Fraktionen wahrnehmen.“



    „Euer Eminenz!“ protestierte Colonel Gravy: „Das ist gefährlich.“ Der Dunkelhäutige legte sein Gewicht auf seine Hände, die seit dem zweiten Wort auf der Tischplatte lagen.



    „Preston.“ der Mann mit den Haaren in Prestons Hautfarbe legte seine ascherne Hand auf Colonel Gravys ihm zugewandte, Rechte. „Ich bin nicht dumm. Briefe gefährden mich nicht. Ich bin auf einen Hinterhalt gefasst und werde nicht leichtfertig jeder Einladung folgen.“



    Preston entspannte sich. „Du bist zu idealistisch.“



    Der Botschafter lächelte während er seine Hand zurück zog und der kleinere sich tief ausatmend aufrichtete. „Das sagt der Richtige.“



    Jeremiah fühlte sich als würde er stören. Er überlegte wie er sich verabschieden konnte.



    Colonel Gravy sah zu ihm. „Am Besten ich zeige Ihnen einen Schlafplatz.“



    „Danke, Sir.“

    Wir sind das Institut, wir sind die Zukunft. :inst:

  • Thomas half der Schwester immer noch beim Schiesstrainig, als in ein Corporal ansprach.


    "Sir, der Colonel möchte Sie sehen."


    Thomas seufzte, nickte und wandte sich kurz zur Schwester. "Schön weiter üben. Ich bin gleich zurück." Er zog vor ihr den Hut und trabte dem Corporal hinterher. Als sein Blick dabei auf die letzte Ruhestätte seines vierbeinigen Gefährten fiel, musste er sich eine Träne aus dem Augenwinkel wischen.


    Thomas betrat das Büro von Garvey. Dort standen Garvey und der friedliche Supermutant Ericson neben einander und diskutieren etwas.


    Als Thomas eintrat, strahlte Ericson über das ganze Gesicht. Mit seiner lauten Stimme verkündete er: "Ericson hat Geschenk für Thomas." Dann steckte er zwei Finger in den Mund und stiess einen Piff aus. Ein Hund, der Jeffrey absolut identisch sah, kam unter Garveys Schreibtisch hervor.


    Thomas musste eine Träne abwischen. "Ich weiss nicht was ich sagen soll. ... Danke, Ericson." Er umarmte den Supermutanten genau in dem Moment als es an der Türe klopfte.


    Es war die Schwester. Natürlich erschrack sie erst einmal als sie Ericson zu Gesicht bekam.


    Doch Thomas konnte sie beruhigen. "Keine Sorge, Ma'am. Er tut Ihnen nichts. Darf ich Ihnen Ericson vorstellen. Er ist der beste Hundezüchter, denn ich kenne."


    Ericson strahlte die Schwester an und reichte ihr die Hand. "Ericson sehr erfreut, Frau kennenlernen."


    In diesem Moment klopfte es erneut an der Tür. Diesmal war es ein Corporal der Wache. "Sir, wir haben ein Problem. Der alte Säufer macht mal wieder Ärger."


    Thomas warf dem Corporal einen verägerten Blick zu. "Dieser Mann hat einen Namen. Er lautet Old Longfellow. Der Mann trinkt zwar öfter was, ist aber immer noch ein Mensch und wird gefälligst mit Respekt behandelt."


    Nach diesen Worten liess er die anderen stehen und hetzte die Treppe runter in die Kantine. Dort hatte einer der Minutemen Old Longfellow am Kragen gepackt und wollt ihm eben ins Gesicht schlagen. "Aufhören!", brüllte Thomas und packte die beiden am Nacken.


    "Musst du dich den überall einmischen?", lallte Old Longfellow sturztbetrunken. Dann brach er zusammen. Thomas setzte den Minutemen ruppig auf seinen Stuhl und hob sich Old Longfellow kopfschüttelnd auf die Schulter. Vorsichtig trug er ihn zu einem Gästequartier, legte ihn ins Bett und verriegelte die Tür beim Hinausgehen. "Soll er erst mal seinen Rausch ausschlafen." Einem vorbeigehenden Private drückte er den Schlüssel in die Hand und gab Anweisung Old Longfellow nur nüchtern aus dem Zimmer zu lassen.


    Als er wieder in der Kantine eintraf, sass der junge Schläger immer noch auf seinem Stuhl. Thomas baute sich mit seinem berüchtigten Killerblick vor ihm auf und bellte: "Name, Rang?"


    Der Angesprochene schoss auf seinem Stuhl hoch und leierte seinen Namen und seinen Rang herunter. Daraufhin erteilte ihm Thomas den Anschiss seines Lebens.


    Am nächsten Morgen, es hatte begonnen, heftig zu schneien, als sich die Schwester, der Major, Old Longfellow und Ericson im Hof der Botschaft trafen. Thomas hatte sich am Vorabend zwei warme Jacken gekauft, wovon er eine an die Schwester überreichte. "Sonst erfrieren Sie mir noch."


    Old Longfellow und Ericson baten, die drei begleiten zu dürfen. Thomas überliess die Entscheidung dem Major, gab jedoch den Hinweis, das die Strecke von gefährlichen Tieren nur so wimmele.

    War. War never changes.

    Zumindest, solange es Idioten wie "Führer" Arthur "Adolf" Maxson gibt!

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  • Der Major, Schwester Cherenkov, Thomas, Old Longfellow und Ericson verliessen das Grundstück der Botschaft. Draussen wartete bereits Ericsons Hunderudel auf sie. "Ich sehe, du hast Verstärkung mitgebracht.", grinst Thomas.


    "Hundis aufpassen auf Freunde und Ghul. Hundis beschützen." Ericson strahlte über das ganze Gesicht, als er dies sagte.


    So stapften sie also durch den dichten Schneefall in Richtung Nukleus. Gegen Abend, es dämmerte bereits, erreichten sie eine kleine Hütte. "Hier sicherer Platz. Wir rasten? Ok?", fragte Ericson in die Runde. Thomas nahm sein Gewehr in die Hand und trat, die Waffe im Anschlag vorsichtig in die Hütte. Diese sah aus, als wäre sie vor kurzem erst verlassen worden. Alles war noch da. In der hinteren, linken Ecke stand ein Bett. Mittig befanden sich ein Tisch und Stühle. An der linken Wand standen eine Werkbank, ein Regal mit Büchern und eine Truhe. Rechts neben dem Eingang standen ein altmodischer Ofen mit zwei Herdplatten, ein Waschbecken mit Handpumpe und ein Regal mit Geschirr.


    Thomas bat die Schwester, den Ofen anzufeuern, griff nach einer Plane und einem Seil. Das Seil spannte er zwischen zwei der mannshohen Bettpfosten und befestigte die Plane daran, um der Schwester etwas Privatsphäre für die Nacht zu verschaffen. Daraufhin setzte er sich an den Tisch und begann, seine Waffen zu reinigen. Auch Old Longellow setzte sich zu ihm und reinigte sein Gewehr. Dabei stecken die beiden Männer Pfeifen mit einem wohlriechenden Tabak an.


    Nach einer Weile rief die Schwester zum Essen. Thomas und Longfellow erledigten die letzten Handgriffe an ihren Waffen und stellte sie zur Seite. Dann halfen sie, den Tisch zu decken. Thomas fragte Ericson. "Ist das nicht die Hütte von Old Rusty?"


    Ericson nickte. "Gulper gefressen Old Rusty vorgestern."

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