The Outer Worlds

  • Oh mann! The Outer Worlds ist ein echt verbuggtes Drecksspiel! Typisch Obsidian würde ich sagen, aber so schlimm war bisher kein Spiel von Obsidian.


    Die ersten 25 Spielstunden liefen super. Inzwischen ist das Spiel aber nur noch am Abstürzen. Hab bisher über ein Dutzend reproduzierbare CTDs gehabt. Die konnte ich bisher immer umgehen indem ich ein paar mal zwischen den Planeten umhergeflogen bin. Scheinbar fliegt dann die verbuggte Area aus dem Cache oder so und man kann weitermachen. Leider klappt das bei meinem aktuellen CTD nicht, trotz vorheriger Rundreise über alle Gebiete stürzt es beim erneuten Besuch ab. Da es auch noch der Hauptquest ist der verbuggt ist, kann ich wohl vorerst nicht weiterspielen.

  • Das ist echt seltsam. Also du bist der Erste, von dem ich das lese. Im meinem Bekanntenkreis spielen fast alle das Spiel und keiner hatte bisher Probleme. Ich hatte in meinen 50 Spielstunden auch keinerlei Abstürze oder Bugs. Ein paar Glitches, aber sonst? Auch die Fachpresse hat das Spiel ja als auffallend bugfrei gelobt.


    Wie ist denn dein System aufgestellt?

    I really want to know how the Big One started. What idiot fired first? Why? What the hell did they think they'd gain?
    -Deacon-

  • Das ist echt seltsam. Also du bist der Erste, von dem ich das lese. Im meinem Bekanntenkreis spielen fast alle das Spiel und keiner hatte bisher Probleme. Ich hatte in meinen 50 Spielstunden auch keinerlei Abstürze oder Bugs. Ein paar Glitches, aber sonst? Auch die Fachpresse hat das Spiel ja als auffallend bugfrei gelobt.


    Wie ist denn dein System aufgestellt?

    Hat sich bereits erledigt. Den Plotstopper-CTD konnte ich mit einer zweiten Rundreise über alle Planeten auflösen. Auf der letzten Mission hatte ich zwar auch wieder Crashes, die ich nicht auflösen konnte, allerdings gabs genügend andere Wege, so dass ich die Bereiche die einen CTD verursacht haben meiden konnte. Von meinem System her kann ich mir nicht vorstellen, dass ich irgend eine Mindestanforderung nicht erfülle ... aber eventuell liegen meine Probleme auch darin begründet, dass ich die Epic-Version gespielt hab.


    Abgesehen von den Bugs hat mir das Spiel aber ganz gut gefallen. Spielzeit war bei mir etwa 40 Stunden mit allem Quests (inkl. einigem an Zeit für das Tüfteln an der Ausrüstung und Suche nach Möglichkeiten die Bugs zu umgehen).


    Letztendlich hab ich bei meinem Charakter komplett auf Dialogskills und Begleiter gesetzt. Wenn man alles auf 100 hat, schafft man auch jeden Skillcheck:



    Ab ca. Level 10 hab ich selber keinen einzigen Schuss mehr abgegeben (außer zum Minen räumen). Hab alles meine Begleiter machen lassen - allein schon wegen dem +50% EXP Perk, so dass ich schon ab der Mitte von Monarch das Levelcap von 30 erreicht hatte. Hab dann mein Equipment bis Level 35 geupgradet:



    Und hier zeigt sich das größte Problem von The Outer Worlds. Es stellt einem mit dem Modifizieren/Tüfteln Möglichkeiten bereit, die das komplette Spiel aus den Angeln heben. Aber auch vorher ohne krasse Optimierung war fast jeder Gegner ein Oneshot und Kämpfe dauern selten länger als ein paar Sekunden. Selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist das Balancing ein Witz. Hier hätte ich mir echt was Anspruchsvolleres erhofft.


    Zur Story und dem Ende:

    Fazit: The Outer Worlds ist ein gutes (aber kein überragendes) RPG. Das Balancing schwächelt und alles ist einfach viel zu leicht. Wenn man aber nur wegen der Story spielt, kann man das aber gut verkraften. Ich bin mal gespannt was Obsidian in Zukunft aus der Marke macht.

  • Nachdem ich es mir am Wochenende auch gekauft habe: Ich finds cool. Die Landschaftsgrafik und die Farben des Spiels sind jetzt nicht so meines, das Setting sagt mir aber voll zu. Bishher sind keine Fehler oder Abstürze aufgetreten.


    Ganz am Anfang kann man einen Grundberuf auswählen. Dass dort einer aufgelistet wird, der genau auf mich zutrifft (keine erkennbaren Fähigkeiten) fand ich ebenso passend und witzig wie die Schwäche, welche mir das Spiel angehängt hat: Höhenangst - weil ich dauernd irgendwo runterfalle. Auch sonst ist der Humor im Spiel genau mein Ding :D.

    40 Stunden mit allem Quests (inkl. einigem an Zeit für das Tüfteln an der Ausrüstung und Suche nach Möglichkeiten die Bugs zu umgehen).

    Ich bin bei 8 Stunden und Level 4 oder so, denke mal ich werde einiges länger dran sein 8)


    Und hier zeigt sich das größte Problem von The Outer Worlds. Es stellt einem mit dem Modifizieren/Tüfteln Möglichkeiten bereit, die das komplette Spiel aus den Angeln heben. Aber auch vorher ohne krasse Optimierung war fast jeder Gegner ein Oneshot und Kämpfe dauern selten länger als ein paar Sekunden.

    Nachdem ich das lese, werde ich gar nicht mehr optimieren, sondern mehr nach Lust, Laune, dem Gefühl meines Spielflusses und was passend zu meinem Charakter ist handeln und modifizieren. :crazy:

    Krieg, Krieg ist immer gleich: Städte werden in Schutt und Asche gelegt, Menschen sterben reihenweise und man findet keine anständigen Haarstylisten mehr, von Pedikürensalons ganz zu schweigen.

  • Ich bin jetzt durch. Nun ja ganz nett, aber es hat ich einfach nicht richtig gepackt.

    Die Nebenquests habe ich nach ca. 15h Spieldauer nicht weit verfolgt, nur die offenen geschlossen, aber keine neuen mehr angenommen. Nach ca. 20h war ich dann mit der Hauptquest durch.


    Die Welt fühlte sich für mich nicht so richtig echt an, die Story war nur so halb glaubwürdig und passte nicht so recht in das Setting und die dargestellten Level.

  • Nach ca. 40 Spielstunden (nicht eingerechnet all die Neu-Laden-Versuche weil ich unbedingt was ausprobieren wollte) bin ich tatsächlich durch. Die Grafik ist nicht so toll, aber man gewöhnt sich daran. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht wirklich fordernd. Aber ich mag die Geschichte, und die Geschichten der Begleiter, die erzählt wird. Nicht wahnsinnig tiefgreifend und überraschend, aber sehr unterhaltsam. Der Humor, der immer wieder durchscheint, hat es mir am meisten angetan, nebst den Darstellungen der NPCs und Begleiter. Fehler und Bugs ist mir kein einziger aufgefallen. Das Ende fand ich passend und schön aufgelöst, auch wenn es keinen riesigen Plot-Twist gab. (Das einzige was ich am Schluss noch gerne gewusst hätte: Wie das Techtelmechtel zwischen Sam und Ada ausging.)


    Fazit: Ich finde Outer World ist jetzt nicht der Heilige Gral der Computerspiele, aber ich finde es cool und freue mich auf das Story-DLC.

    Krieg, Krieg ist immer gleich: Städte werden in Schutt und Asche gelegt, Menschen sterben reihenweise und man findet keine anständigen Haarstylisten mehr, von Pedikürensalons ganz zu schweigen.

  • Ich habe nun auch The Outer Worlds abgeschlossen und fand es recht gut. Ich hab ungefähr mitte November angefangen und bin ach unzähligen Stunden des Erkundens, Questens und des Terminal lesens nun fertig.

    Wie in jedem Spiel mach ich im ersten Durchgang erstmal alles und versuche mich mit jedem gutzustellen, was auch der Grund ist, das ich fast nirgens mehr Negativen Ruf hatte als 10 %.

    Was ich genau gemacht habe, ist auf dem Abspann zu erkennen den ich fast ausversehen aufgenommen hatte

    Was ich noch sagen möchte, ist das der Humor sehr gut war. Das ist ein größer Pluspunkt

    Das Bild zeigt das ganz gut denke ich.

  • Das hat mir wirklich Spass gemacht. Mochte das open map designe über verschiedene Planet . Humor war wirklich klasse und einige antworten hab ich nur gegeben weil ich sie echt witzig fand 🤗. Gameplay und leveling waren auch sehr gelungen. Schade das es keine deutsche synchro gibt 😕 Zudem wären ein paar Waffen und Rüstungen mehr, jeder Gattung auch schön gewesen da man relativ schnell alles gesehen hat. Trotzdem hoffe ich auf einen 2. Teil. 😁👍

    Das Leben ist wie im Ödland unterwegs zu sein: Man weis nie was einen erwartet.

  • Diese Woche Mittwoch kam ja das erste DLC "Peril on Gorgon" raus. Hat das schon jemand mal angeschaut? Was für Änderungen gibt es am Hauptspiel (neue Perks, Waffen usw.)?


    Ich überlege aktuell, ob ich demnächst nochmal einen kompletten Durchgang mache oder nur das DLC mit einem alten Savegame nachhole.

  • Ich hab outer Worlds sehr gerne gespielt, einfach weil man die Wahl hatte, ob man das Board oder Phineas unterstützen will. Ich hätte mir zwar noch ein Ende gewünscht indem Phineas und Sophia zusammenarbeiten (er kann ja gerne gezwungen werden :p ), aber es war schon okay.

    Auch mochte ich, das man während des Spiels viele Entscheidungen treffen konnte, die sich auf das Ende ausgewirkt haben. Man konnte die Ikonoklasten mit Sanjan vereinen, man konnte Sanjan vernichten, man konnte auch die Ikonoklasten vernichten, hatte also viele Möglichkeiten. Das macht ein gutes Spiel für mich aus. Der Charaktereditor hätte zwar noch ein paar mehr Dinge vertragen können, aber es war schon okay, dass ich meine Charaktere meinen Vorstellungen enstprechend machen konnte.

    Den DLC habe ich auch schon gespielt und weil ich schlechte Laune hatte, hab ich natürlich die Mutter in den Reaktor gestoßen und die Tochter unterstützt. Spacer`s Choice ist schließlich vertrauenswürdig. :D Und hat auch zu meinem Pro Board Charakter gepasst.

    Aber ich kann wohl auch beide zusammenarbeiten lassen oder nur die Mutter unterstützen und habe drei Enden. ^^ Also durchaus nochmal Lust es durchzuspielen.

    „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“ (Albert Einstein)

  • Eher ein Ende, in dem er gezwungen wird und das Board gewinnt, man Sophia und Phineas zusammen sieht. :D

    Ich mag einfach Frauen, die die Macht haben. :p

    Da wird ja auch nur vermutet das und sie hat sich ja verändert und bla...nee nicht meine Sophia. *lach

    Ich hab ja gehofft, das man mit hohem Charismawert Phineas dazu bewegen kann aufzugeben und sich dem Board anzuschließen...leider bringt er sich ja nur selbst um. :-(


    Aber da das Spiel mir ansonsten viele Möglichkeiten und Freiheiten lässt, sei es ihnen verziehen.

    „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“ (Albert Einstein)