Fallout 4 auf dem Mac

  • Hallo zusammen,


    ich bin noch neu hier. Gibt es User, und gibt es einen Thread für das Spielen von Fallout 4 auf dem Mac? Ich habe einen iMac Late 2017 mit Radeon Pro 580, Bootcamp und Windows 10, und Fallout 4 läuft bei mir exzellent - nicht auf 5K, was der Bildschirm hergeben würde, aber ich teste gerade, was so geht. (Nach Umrüstung auf SSD sicher noch mehr).


    Herzliche Grüße

    Christian

  • Ich hatte Fallout 4 auch eine Zeit lang auf nem 27 Zoll 5k-IMac zu laufen.

    Ja unter Bootcamp und dem damit nativen Start von Win10 gab es nie Probleme.

    Allerdings 5K-Unterstützung gibt es bei Fallout 4 nicht.

    Auch mit einer Virtuellen Maschine ( habe Parallels ) unter OSX läuft es nicht.

    Mein IMac ist von 2014, und damit funktionierte es sehr gut.

    Jetzt spiele ich Fallout 4 auf einem reinen Windows10 System, vor allem auch wegen der VR-Version.


    Grüße

  • Hi,, danke für deine Rückmeldung. Ich bin gerade von einem reinen Windows-System wieder auf iMac zurückgewechselt. Hatte vorher ein 6700 - 1080 - 34-Zoll- Widescreen-Setup. Aber ich bin definitiv kein Auflösungsjunkie, Atmosphäre ist bei Spielen (und Filmen) viel wichtiger. Entwicklungen wie Raytracing finde ich daher viel interessanter als die nächste "xK"-Stufe.


    Einer der schönen Aspekte am iMac: Dank eGPU über Thunderbolt ist da noch viel Spielraum nach oben, was die Performance betrifft.


    Viele Grüße


    Christian

  • SSD nachrüsten war beim iMac gar nicht so leicht wenn ich mich recht erinnere. Sowohl vom mechanischen als auch vom software Aspekt gab es da einschränkungen.


    5K werden bei der Grafikkarte und auch der Engine kaum möglich sein. WQHD/2K sind ja schon schwer umsetzbar, von 4K reden wir mal nicht.


    Ich hatte mit meinem iMac damals 2013 dann Probleme gehabt, weil mir die Grafikkarte durchgebrannt ist. Der iMac hatte einfach keine gute Kühlung, weil die Grafikkarte vor allem leise sein sollte. Nach einem ewigen Rechtsstreit hat Apple dann doch den Serienfehler eingestanden und die Reperaturkosten getragen.


    Die Geräte sind einfach nicht wirklich für Gaming gemacht. Bootcamp läuft ja schön und gut, aber die Konstruktion ist nicht ideal. Da helfen auch Thunderbolt-Anschlüsse mit drölf Gigabyte die Sekunde nicht.

    Lest bitte die Community-Richtlinien.


    #SavePlayerOne

  • Die Geräte sind einfach nicht wirklich für Gaming gemacht. Bootcamp läuft ja schön und gut, aber die Konstruktion ist nicht ideal. Da helfen auch Thunderbolt-Anschlüsse mit drölf Gigabyte die Sekunde nicht.

    Genau das hat mich für das Gaming auch zum reinen Windows-PC zurückkehren lassen.

    Allerdings fürs Büro und meine Bilder bleibe ich beim Mac.

    Wie Du schon erwähntest - erholsam leise auf dem Schreibtisch, krach macht allein der Drucker noch.


    Grüße

  • Auf den 2017ern iMacs laufen Games meiner Erfahrung nach ganz gut - mit aktuellen AMD-Treibern kann ich „Shadow of the Tomb Raider“ als aktuellen Ressourcenfresser in Full HD mit mittleren Details bei ca. 50 FPS laufen lassen. Die Temperaturentwicklung bleibt im Rahmen dabei.


    Eine SSD-Umrüstung ohne Garantieverlust wird übrigens direkt von Gravis angeboten. Danach hat man eine 2 GB Samsung-SSD im Rechner.


    Weitere Möglichkeiten, auf dem iMac zu spielen (außer dem Gameangebot für OS X):


    • GeForce Now (also via Streaming - habe ich noch nicht ausprobiert, soll aber bei guter Internetverbindung sehr gut funktionieren).
    • PS4 (Pro) oder andere Konsolen, angeschlossen am iMac via Elgato Game Capture HD 60S - so kann man Konsolenspiele auf dem iMac spielen ohne merkbare Latenz, und diese dabei noch aufzeichnen.


    Das alles genügt mir an Optionen, da ich ein eher „tiefer“ Spieler bin (und sicher noch in Jahren in FO4 herumlaufen werde) als scharf auf die aktuellsten Grafikgimmicks.


    Der iMac ist kein Gaming-PC, da gebe ich dir recht. Aber ein Qualitätsverlust beim Spielen zu meinem früheren HP Omen mit 1080 ist kaum spürbar. Insgesamt ist der Rechner sogar günstiger:


    Für den HP Omen plus Dell-WQHD-Monitor habe ich 2017 2700 Euro gezahlt. Der iMac hat ca. 2.200 Euro gekostet, und das mit einem sehr guten 5K-Monitor.


    Für mich war der Punkt, mir einen iMac zu kaufen übrigens das sehr gute Betriebssystem zusammen mit wirklich guten Apps, das Design sowie die Qualitätsbeständigkeit. Meinen letzten iMac habe ich vier Jahre lang genutzt und dann noch zu einem guten Preis verkauft, diesen will ich mindestens fünf Jahre lang haben.

  • Für mich war der Punkt, mir einen iMac zu kaufen übrigens das sehr gute Betriebssystem zusammen mit wirklich guten Apps, das Design sowie die Qualitätsbeständigkeit. Meinen letzten iMac habe ich vier Jahre lang genutzt und dann noch zu einem guten Preis verkauft, diesen will ich mindestens fünf Jahre lang haben.

    Das Betriebssystem war für mich neben dem Debakel mit der Hardware dann schlussendlich der Grund wieder auf ein eigenes System zu wechseln. Mac OS X Snow Leopard war damals Windows 7 um einiges überlegen. Es war ein grandioses Betriebsystem, auf dem man super arbeiten konnte. Safari war damals ein guter Browser und iTunes ein gutes Programm zur Aufbewahrung von Musik. Dann kam Mac OS X Lion, danach Yosemite welche Änderungen brachten, die sich jedweder Logik entzogen haben. Das gesamte Betriebsystem wurde von einer professionellen Arbeitsoberfläche zu einem Fisher-Price-Kleinkind-Computer umgestaltet.


    Der Einfluss von iOS-Designelementen wurde immer größen, wie zum Beispiel das sogeannte Rubberband-Scrolling im Browser, was sich nicht mehr abschalten ließ. Dazu die verunstaltung von iTunes, durch das ersatzlose Streichen von Coverflow und die Löschung von Systembestandteilen wie Frontrow. Apple hatte bei mir dann soweit verschissen, dass ich mich vom iMac getrennt habe. Ich will bei meinem System auch meine Freiheiten haben und nicht auf die Gunst einiger Götter in Kalifornien angewiesen sein. Bei Windows kann ich immerhin die Registry so umgestalten wie ich es möchte. Nie wieder Apple, eher steige ich auf Linux um sagte ich mir und blieb mir treu, mit der einzigen Ausnahme, dass ich mein gesamtes digitales Musikarchiv immer noch von iTunes verwaltet wird.


    Für mich war beim Kauf vor allem das 27 Zoll Display wichtig, was damals fast konkurrenzlos war. Als ich den iMac dann verkaufte, nutzte ich das Geld um einen anständigen Rechner mit Wasserkühlung und ein 27 Zoll WQHD Display zu kaufen und hab das meiste davon noch immer im Einsatz.

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