Welche Spiele habt ihr durchgespielt - mit Fazit

  • Doom (2016)

    Ja was soll ich noch groß zu diesem Spiel sagen? Ballern bis der Arzt kommt. Jede Menge Blut, Gedärm, Augäpfel, Hirnmasse usw. Schnelles Gameplay. Die Story ist nicht berauschend, das übliche halt. Tor zur Hölle auf, als einziger durch Horden von Dämonen bis zum Endboss schnetzeln, Tor zur Hölle zu. War jedenfalls besser als Doom 3. Besonders die Grafik.

    Ich gebe dem eine 7/10

  • Rückblick auf True Crime: Streets of L.A. – Ein nostalgischer Trip mit gemischten Gefühlen

    Vor kurzem habe ich nach gut 18 Jahren wieder True Crime: Streets of L.A. gespielt. Meine letzte Begegnung mit diesem Spiel war auf der PS2, und damals hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht. Aber wie sieht das Spiel heute, mit all dem technischen Fortschritt und den Veränderungen im Gaming-Bereich, aus? Hier ist mein Review.

    Nostalgiefaktor und Atmosphäre


    Schon beim Starten des Spiels setzt sofort ein starker Nostalgiekick ein. Der Anfang der 2000er Jahre Vibe ist unverkennbar und zieht einen sofort zurück in die Zeit, als Entwickler anfingen, immer größere Spiele zu schaffen. Besonders die Musik fängt diese Ära perfekt ein. Die True Crime-Serie war schon immer für ihren Schwerpunkt auf Hip Hop und Rap bekannt, und die Tracks im Spiel ließen mich direkt wieder an meine Kindheit/Jugend erinnern, als noch 2Pac, Biggie Smalls, N.W.A und 50 Cent als Newcomer In waren.


    Story und Charaktere


    Die Story um Cop Nick Kang, der so ziemlich jede Regel bricht, hat für mich immer noch ihren Charme. Obwohl die Handlung im Vergleich zu heutigen Standards etwas simpel und stellenweise komisch wirkt, bleibt sie spannend genug, um Nicks Reise zu verfolgen. Sein Sarkasmus und seine charmante Art machen viele seiner Regelbrüche verzeihlich. Als amerikanischer Bad-Boy mit asiatischen Wurzeln wurdest du mehr als nur einmal in der Vergangenheit wegen deiner rauen Methoden suspendiert, doch nun kommt ein neuer Fall rein, den anscheinend nur Nick lösen kann und somit kommt er wieder als Detective ins Spiel. Mit Nicks Fähigkeiten schießt und kämpft er sich durch die kriminelle Unterwelt von Los Angeles mit Martial Arts und seinen ikonischen zwei Pistolen.


    Gameplay und Grafik


    Hier kommen wir zu den ernüchternden Aspekten. Die Grafik hat mich schockiert – Low-Resolution Deluxe beschreibt es wohl am besten. Kantenglättung war offenbar ein Fremdwort, die Autos sehen aus wie Spielzeugblöcke, und die gesamte Welt wirkt grafisch überholt. Trotz der beeindruckenden Bemühungen, ganz L.A. nachzubauen (was 2002-2003 bemerkenswert war), leidet das Spiel an langsamer Draw-Distance und einer generell veralteten Optik. ( So sieht das Spiel wirklich auf den höchsten Einstellungen aus. )


    Das Schießen und die Nahkämpfe waren ebenfalls enttäuschend. Nick schießt immer mit zwei Waffen gleichzeitig, was bei bestimmten Kombinationen wie Sturmgewehr und Schrotflinte lächerlich aussieht. Zwei Raketenwerfer gleichzeitig zu tragen und abzufeuern war der Höhepunkt dieser skurrilen Designentscheidungen und brachte mich echt zum lachen :D Auch die Kung-Fu-Kämpfe, die ich als Creme de la Creme des Spiels in Erinnerung hatte, wirkten jetzt limitiert und teilweise absurd, da man echt nicht viele Kombos hatte um sich durchzukämpfen. Besonders der Kampf in der Mitte des Spiels gegen eine obdachlose Tussi, die jeden Angriff abblockte und abartig viel HP hatte, brachte mich zum Schmunzeln und erinnerte mich daran, wie viel schwieriger Spiele früher waren. :)


    Fazit

    Alles in allem war es schön, wieder in ein altes Spiel reinzuschauen. Die Reise in die Vergangenheit war mehr von Nostalgie geprägt als von tatsächlichem Spielspaß. Mit circa 7 Stunden war ich durch mit dem Spiel was mich überraschte, da ich noch gut in Erinnerung hatte, wie ich dass Spiel Wochenlang spielte und immer noch nicht durch war. Ein Remake oder Remaster könnte dem Spiel vielleicht neuen Glanz verleihen, aber wäre Heute wohl nicht mehr machbar, da viele der damals gebrachten Witze heute nicht mehr gemacht werden dürfte und das Heutzutage zu vielen Kontroversen kommen würde.


    Das war wohl das letzte Mal, dass ich True Crime, Streets of L.A gespielt habe. Es bleibt ein schönes nostalgisches Erinnerungsstück, aber die rosarote Brille der Vergangenheit hat deutliche Kratzer bekommen.

    Mal sehen wie es mit dem Nachfolger, New York City aussieht der 2005 rauskam.

  • Trust no one

    Fing ganz gut an. Wir sind ganz stereotyp ein Journalist, der einer großen Sache auf der Spur ist. Die point and click Grafik hat mir ganz gut gefallen.

    Wir bekamen nach und nach Hinweise, mussten zu einem Gebäude und sollten da einen Code herausfinden.

    Nun wurde es das erstmal komisch. Wir sollten zurück zum Bahnhof und hatten aber keinen Anhaltspunkt, wo der Bahnhof genau war. (Um uns fortzubewegen mussten wir ein Navi nutzen.)

    Glücklicherweise gab es im internet einen schriftlichen Walkthrough. Das ganze spielte in Kiew und man mußte wirklich mit Google Maps anhand eines Bahnhofs den Straßennamen finden....

    Okay, das hab ich noch mit "wenn man aus Kiew kommt bzw vielleicht großes Allgemeinwissen hat, kennt man den Straßennamen vielleicht."

    Dann wurde es ganz skuril. Man musste Wasser aufdrehen und hat dann Zahlenkombinationen gesehen. Wir haben erst gedacht, die waren für den Computer und haben verschiedene Möglichkeiten probiert. Schließlich fiel uns nix mehr ein und es endete damit, dass man wirklich real eine email an die im Spiel angegebene email Adresse schicken sollte um die Kombination zu bekommen.

    Das wurde mir dann zu blöd und hatte was von "Email sammeln." Ich bin zu misstrauisch und zu sehr GenX. Das Internet nutze ich für Komplettlösungen, aber sowas gehört für mich persönlich nicht in ein Spiel.

    Vermutlich ist das ein Bot, der dann einen Code rausschickt um weiter zu spielen, aber mir war das zu blöd. Es ist wohl immer ein anderer Code.

    Was machen die in ein paar Jahren, wenn dann jemand das Spiel spielen will, aber diesen Bot gibts dann nicht mehr, angenommen es ist kein email fishing?

    Flesh, Blood & Concrete

    Sehr schönes Spiel für jemanden wie mich. Man strandet in einer Umgebung mit brutalistischen Häusern und muss Hinweise finden. Dabei kann man Dinge finden und einsammeln, aber wirklich wichtig sind nur die Fotos für einen Code.

    Man trifft dabei ein Mädchen, die sich seltsam verhält und immer von ihrer Familie redet, die in dem Haus lebt.

    Am Ende wird es ein bißchen zu fantastisch, aber die Musik und die Detailliebe des Spiels haben mir sehr gefallen.

    Fran Bow

    Sehr schön und märchenhaft gemacht. Man spielt ein Mädchen, das aus einer Irrenanstalt ausbricht und mit ihren Tabletten immer die Realitäten wechseln kann.

    Am Ende wird es aber sehr wirr und so richtig konnte ich mit dem Ende auch nichts anfangen. Lebt sie ?ist sie gestorben? und was hat das Ende jetzt zu bedeuten?

    🎵🧺Alles hat ein Ende, nur die Wäsche nicht. 🧺🎵

    🐌 ⋆ 🐥 🎀 𝒯𝒽𝒾𝓈 𝒾𝓈 𝓂𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉🍪𝓅, 𝓉𝒽𝒾𝓈 𝒾𝓈 𝓂𝓎 𝒸❁𝓂𝓅𝓊𝓉𝑒𝓇. 𝒯𝒽𝑒𝓇𝑒 𝒶𝓇𝑒 𝓂𝒶𝓃𝓎 𝓁𝒾𝓀𝑒 𝒾𝓉 𝒷𝓊𝓉 𝓉𝒽𝒾𝓈 🏵𝓃𝑒 𝒾𝓈 𝓂𝒾𝓃𝑒. 𝑀𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉💞𝓅 𝒾𝓈 𝓂𝓎 𝒷𝑒𝓈𝓉 𝒻𝓇𝒾𝑒𝓃𝒹. 𝐼 𝓂𝓊𝓈𝓉 𝓂𝒶𝓈𝓉𝑒𝓇 𝒾𝓉 𝒶𝓈 𝐼 𝓂𝓊𝓈𝓉 𝓂𝒶𝓈𝓉𝑒𝓇 𝓂𝓎 𝓁𝒾𝒻𝑒. 𝒲𝒾𝓉𝒽😍𝓊𝓉 𝓂𝑒 𝓂𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉♡𝓅 𝒾𝓈 𝓊𝓈𝑒𝓁𝑒𝓈𝓈, 𝓌𝒾𝓉𝒽🍑𝓊𝓉 𝓂𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉❁𝓅 𝐼 𝒶𝓂 𝓊𝓈𝑒𝓁𝑒𝓈𝓈... 🎀 🐥 ⋆ 🐌

    I`m slowly breaking and silently screaming.

  • Under the Waves

    Ich habe mich getäuscht was dieses Spiel angeht. Es ist ein richtiger Geheimtipp mit viel Gefühl. Freude, Trauer und auch Angst.

    Anders als ich es zuerst bei Was zockt ihr gerade? beschrieben habe.

    Also ...

    Als Techniker eines Öl-Konzerns wird der Protagonist namens Stan für ein paar Wochen als Unterwasser "Hausmeister" eingesetzt. Er braucht die Einsamkeit und die Ruhe zu diesem Zeitpunkt. Warum wird erst im Laufe der Geschichte klar.

    Er arbeitet stets in seinem Taucheranzug, fährt mit seinem kleinen U-Boot Moon zu den Einsatzorten und lebt in einer kleinen aber feinen Unterwasser Unterkunft. Morgens bekommt er seine Anweisungen, die er nach und nach abarbeitet.

    Am Anfang fährt man mit der Moon, die man auch in der Cockpit-Ansicht steuern darf, in der Unterwasserwelt herum und wartet oder repariert Maschinen, die der Konzern braucht und solche, die Stan zum Überleben braucht. Von Morgens bis Abends. Nach Feierabend darf man machen was man will. Nebenbei sammelt man Müll ein. Denn Stan und sein Kontakt in der Zentrale Tim stehen auf einen sauberen Ozean. Bei den Arbeiten muss man immer kleine Rätsel lösen, zum Beispiel welche Schalter in der richtigen Reihenfolge betätigt werden sollen. Bei einfachen Schaltern genügt ein Druck auf die jeweilige Taste, doch bei anderen ...

    Man sollte bei diesem Spiel auf jeden Fall einem Gamepad benutzen, denn bei Drehventilen muss man den linken Stick im Uhrzeigersinn drehen und bei großen Hebeln selbigen nach unten ziehen. Die gesamte Steuerung ist sehr fummelig gewöhnungsbedürftig, doch sie ist mit dem Gamepad einfacher als mit Maus und Tastatur. Und es gibt noch andere Bedienungen, doch dazu später mehr.

    Das Spiel lädt auch zum erkunden des Meeresgrunds ein. Es gibt viele Höhlen und versunkene Wracks zu erkunden. Und irgendwann stellt man fest, dass mit dem aufgesammelten Müll Hilfsmittel herstellen kann. Wie zum Beispiel kleine Röhren mit Luft, mit denen man die Sauerstoffanzeige wieder auffüllen kann. Äußerst praktisch! Man muss also nicht wie bei Subnautica nach wenigen Minuten schnell wieder zum U-Boot hetzen. Baupläne sind überall "versteckt". Auf der Karte sieht man meistens alle interessanten Orte von Anfang an. Wracks, Truhen, Baupläne usw. Doch die Eintragungen in der Karte markieren den Punkt nicht direkt, sondern nur ungefähr. Man muss schon suchen wie man an Truhen heran kommt. Upgrades für den Taucheranzug und die Moon kann man auch finden.

    Es gibt Hauptaufgaben, die man unbedingt erledigen muss und natürlich, wie üblich, Nebenaufgaben, die man auslassen könnte. Doch ich empfehle alle zu machen. Oft ist man auch in Einrichtungen, die Unterwasser liegen, unterwegs. Man kann durch schwimmen oder zu Fuß auf dem Boden laufen, was jedoch etwas zu schnell und unrealistisch ist. Im Laufe der Zeit findet man mit Stan unglaubliches. Ich will nicht zu viel verraten. Nur eines dazu. Oft denkt man sich so was wie: "OMG! Echt jetzt?" oder "Das kann doch nicht wahr sein!", doch im positiven Sinn. Doch es lohnt sich!

    Bei den Tauchgängen findet man auch benutzbare Gegenstände. Wie zum Beispiel die Gitarre, welche man bei Benutzung aktiv spielen muss, indem man zum richtigen Zeitpunkt die angezeigten Tasten drücken muss. Wie damals bei dem Spiel Fahrenheit, nur nicht so schwer. Gleiches mit dem Boxsack, den man "bearbeiten" muss. Für mich ist so was in einem Spiel nichts, ich erkunde lieber.

    Die Grafik ist meiner Meinung nach super, doch wenn man ganz nah an was heran schwimmt sieht man oft matschige Texturen. Manche Gewächse, Muscheln oder Ablagerungen hängen oft etwas in der Luft und liegen nicht an den Gebilden an. Das störte mich aber nicht im geringsten. Der Sound und die Musik ist auch super. Allerdings sind die Lippenbewegungen von Stan nicht synchron. Wie es bei der englischen Sprachausgabe ist weiß ich nicht.

    Ich mag dieses Spiel sehr und gebe ihm eine 9/10.

  • Jetzt kommt meine Meinung zu den Spielen, die kerngesund bereits bewertet hat.

    Fangen wir erstmal an mit Trust no one

    Das Spiel fing langweilig an und wurde innerhalb der ersten Minute richtig gut. Es gab Hinweise was man tun muss, genug Möglichkeiten sich zu irren oder gleich auf die Lösung zu kommen, dann ging es weiter. Der nächste Hinweis....es mag vielleicht an der Übersetzung oder an mangelnden Sprachkenntnissen, Umgangssprache oder was auch immer gelegen haben, uns blieb keine andere Möglichkeit als jeden Ort systematisch nach der richtigen Hausnummer 14 abzusuchen.

    Das erste mal richtig gehangen haben wir in dem Appartment. Hätten wir den Hinweis mit dem Telefon ein bißchen ernster genommen, wären wir vermutlich wirklich auf die nächste Lösung gekommen (vorrausgesetzt wir hätten bei der systematischen Suche nach dem Bahnhof nicht vor dem Buchstaben V aufgehört, denn auf die Idee google zu verwenden, also real google während wir ein Computerspiel spielen, wäre ich nie im Leben gekommen)

    Den Hinweis im Guide über google benutzen habe ich auch nicht gleich so bestanden wie es tatsächlich gemeint war. Ich dachte irgendwie müssten wir unser Telefon im Computerspiel finden und habe es nach ersten Problemen aufgegeben.

    Erst als es hieß wir müssten die Webside besuchen haben wir gedacht gucken wir doch einfach ob es diese Webside wirklich im Internet gibt. Und tatsächlich diese Webside gibt es.

    Nur so cool das im ersten Moment auch klingt, so dämlich ist es auch. Wir brauchen Internet, während wir ein Spiel spielen. Wir brauchen eine funktionierende Seite, während wir ein Spiel spielen.

    Und selbst wenn beides ewig im Internet bleiben würde, damit das Spiel auch noch in 30 Jahren gespielt werden kann, was ist, wenn der Bahnhof umzieht?

    Aufgehört haben wir in Einvernehmen, weil wir um einen Code zu bekommen eine wirkliche email verschicken und empfangen müssen. Ich denke das würde auch bei der heutigen Generation die Alarmglocken läuten lassen oder auch nicht.

    Eigentlich schade, weil soviel Mühe und ansonsten gutes Spiel zu etwas gehört, was ich gerne durchgespielt hätte.

    Mich ärgert im Nachhinein nur, dass ich die Suche nach dem Telefon im Spiel so früh aufgegeben habe.

    Ich war zu sehr darauf aus das wir einen entscheidenden simplen Denkfehler bei dem scheinbar mathematischen Rätsel hatten.

    Blood, Flesh & Concrete

    Ich finde schade, dass die Grundeinstellung von dem Spiel so klein ist. Die doppelte Größe fand ich immer noch ein wenig zu klein. Ich hätte mir gewünscht, dass ein Raum annähernd bildschirmfüllend ist. Ich vermute der Grund liegt in den extrem unterschiedlichen Bildschirmgrößen, die es heutzutage gibt. Es war besonders in den ersten Bildschirmen sehr liebevoll und detailreich gestaltet.

    Leider konnte mit sehr wenig Gegenständen Interaktionen durchgeführt werden. Mit Interaktionen meine ich nicht nur öffnen, schließen, rausnehmen sondern auch Informationen erhalten, wie "Das Bild hat meine Mutter auf dem Flohmarkt gekauft, ich finde es scheußlich."

    Wir gehen hinaus, erfahren das die anderen Kinder uns nicht mögen, finden eine Leiche, es ist nicht ganz eindeutig ob diese Leiche menschlichen oder tierischem Ursprungs ist.

    Jetzt gibt es meinen ersten Kritikpunkt: Schwubs sind wir erwachsen und machen unser Auto kaputt bzw der Sprit ist leer.

    Das ist für eine Charaktervorstellung zu wenig und enthielt nicht wirklich etwas um das Spiel vorzustellen. Für mich wirkt es als hätte derjenige etwas geplant und wurde dann durch Freunde/Geldgeber dazu gebracht etwas anderes zu machen oder das Intro extrem zu kürzen.

    Wir werden im übrigen im gesamten Spiel nicht erfahren was es mit dem Körper aufsich hat.

    Nun treffen wir ein Mädchen.

    Das sie uns weiblich anspricht soll wohl kein Übersetzungsfehler sein. Wir sehen einfach nur aus wie ein Mann. Ich finde ziemlich flach das wir nur sterben wollen weil wir unsere Träume noch nicht erfüllen konnten. Eventuell (dafür müsste ich mir die Jahreszahlen nochmal genauer anschauen) spielt es auch auf die Änderungen der Gesellschaft bezüglich Perestroika und Glasnost an. In der haben viele ihren Halt verloren. Die weiterhin liebevoll gestalteten Räume und deren Eindrücke hat kerngesund bereits zu Genüge aufgeführt.

    Ich betone selber noch einmal, dass die musikalische Gestaltung auch vielseitig und abwechslungsreich war.

    Eine Melodie verzog sich, wenn die Stimmung sich entsprechend änderte. Das Ende fand ich zu knapp und flach. Ähnlich dem Anfang. Es fehlt einfach etwas. Für mich gab es zu wenig Rätsel, zu wenig zu entdecken und für ein Spiel das auf multiple Enden hindeutet war es für mich zu linear.


    Fran Bow:

    Das Spiel hat kaum Wiederspielwert.

    Die Machart finde ich zu einfach. (Leider sehen alle Kinderbücher heute so aus.) Dadurch wirkt es leer und das Niedliche, Kindliche geht ebenso verloren wie das Märchenhafte. Das Unheimliche konnte damit auch am Besten dargestellt werden. Also: Keine Atmosphäre, nur ein paar niedliche Bilder.

    Die Musik war OK, nichts besonderes. Ob ich daran auch nach 5 Durchgängen Fran Bow erkennen würde, bezweifle ich.

    Das Ende war zu direkt und platt benannt. Daher denke ich stammt Kerngesunds Verwirrung. Er ist dem Zaunpfahl instinktiv ausgewichen, sozusagen.

    Des Märchens gutes Ende... Die bösen Menschen sind tot, das besondere Mädchen ist nun bereit ihre Aufgabe in den Dimensionen wahr zu nehmen. Mit einem Wort: LANGWEILIG.

    Warum traut sich niemand mehr ein Spiel so enden zu lassen wie er es für richtig hält?...<-- Kundenerwartungen, Geldgebervorgaben, Angst vor angepissten Supermamis und auch jenen die auch Kekse umbenennen lassen weil ihnen langweilig ist. Es kann nicht immer allen alles gefallen. Shooterfans würden nie einen Trainer verwenden. Point and Klick fans spielen Shooter mit guter Geschichte kaum ohne Trainer/Cheats.

    Das erinnert mich an etwas gutes an Fran Bow. Fast jedes Minigame konnte übersprungen werden.

    Leider gab es in dem einen, das nicht zu überspringen war, einen kleinen Bug. Auch richtig angeordnet beginnen nicht immer die Zahnräder zu drehen. Raus und rein hilft nicht sofort und weg und dran ebenso nicht.

    Grundsätzlich würde ich es als ohne Komplettlösung schaffbar einstufen.

    Beim Zahnradpuzzle wurde mir bestätigt, dass meine Anordnung richtig ist.

    Ob wir beim Korb auch einen Bug hatten oder es immer in der falschen Jahreszeit versucht haben kann ich nicht mit Gewissheit sagen.

    Wir sind das Institut, wir sind die Zukunft. :inst:

  • The Last of Us Part I - Ja was soll ich sagen - wird seinem guten Ruf gerecht, sollte jeder Gamer mal erlebt haben. Die Story ist top, da gibt es nicht viel zu kritisieren, außer mit dem Verhalten vom Joel gegen Schluss bin ich nicht ganz einverstanden. Das Verhalten der Schusswaffen ist sehr gelungen, kann man nicht meckern.

    Natürlich ist auch hier nicht alles perfekt, in erster Linie die Technik ist nicht optimal. Der Energieverbrauch, bzw. der Hardwarehunger ist generell für das Gebotene zu hoch, auch wenns durchgehend flüssig mit Full HD und 60 fps läuft. Das war bei Uncharted 4 besser, obwohl das auch nicht ganz optimal war. Das mit den hüfthohen Deckungen wirkt auch stark hineingekünstelt, das fällt schon negativ auf. Auch das mit den Leitern und Brettern - die scheinen wohl zum Schluss beim Baumarkt im Abverkauf gewesen zu sein ^^ .

    Manche Szene und Spielmechanik wirkt auch unrealistisch, z.B ...

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    wo der Joel da auf die Eisenstange gefallen ist - also unter den Umständen sollte man so eine Verletzung nicht überleben. Schon alleine von den inneren Blutungen. Wäre er nachher sofort in ein Krankenhaus eingeliefert worden, würde ich mir das noch einreden lassen.

    oder

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    bei manchen Stellen tauchen einfach Feinde aus dem nichts auf, und man fragt sich, wie die so einfach und schnell erscheinen konnten, wo man selbst über zig Umwege und Kletterpartien lange genug gebraucht hat um dorthin zu kommen.

    Generell ist die Feindverteilung jedoch nicht so schlecht gelungen.

    Wobei wir zum Schluss noch bei der Storykritik wären, die ich persönlich zu bemängeln habe:

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    Das Verhalten vom Joel zum Schluss ist arg überzogen und nicht sonderlich nachvollziehbar: Er hätte die Ellie schon opfern müssen, so gibt es fast keine Hoffnung mehr auf eine vernünftige Zukunft der Menschheit. In erster Linie hätte er das mit allen Beteiligten, insbesondere der Ellie, in Ruhe besprechen müssen. Das der dann brutal zig Fireflies über den Haufen ballert, bzw. ausschaltet, finde ich garnicht in Ordnung. Die sind schließlich die Guten. Da hätte es wenigstens eine Mechanik geben müssen wo man die nur bewusstlos ausschalten hätte können. Das der dann noch den Arzt brutal niedergeschossen hat, setzt dem die Krone auf. Selbst dem Joel sollte mittlerweile klar sein, wie wertvoll so ein Chirurg/Arzt in so einer Zeit ist. Ein Schlag mit dem Gewehrkolben wäre völlig ausreichend gewesen. Die Auseinandersetzung mit der Marlene hätte auch anders laufen müssen.

    Soweit ich gehört habe gibts bei Part II generell viel Kritik an der Story. Aber dem widme ich mich dann wenns dann mal (hoffentlich) auch auf Steam rauskommt.

    Alles in allem ein großartiges Storygame :thumbup:

  • Ja, ich warte auch immer bis alles draußen ist an Episoden. Sonst kriegt man Cliffhanger und dann wirds eingestellt, weil es nicht genug Kohle bringt und man fragt sich ständig: "Wie ging es denn nun aus?"

    🎵🧺Alles hat ein Ende, nur die Wäsche nicht. 🧺🎵

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  • Grand Theft Auto IV: Ein zeitloses Meisterwerk

    Nach mehreren Unterbrechungen habe ich GTA IV erneut durchgespielt, um mich wieder in die grandiose Story zu vertiefen und durch die dreckigen Straßen von Liberty City (eine Anspielung auf New York City) als Niko Bellic zu navigieren. Trotz der großartigen Spiele, die seitdem veröffentlicht wurden, bleibt GTA IV für mich ein unvergleichliches Erlebnis, das bis heute nicht übertroffen wurde.


    Handlung und Charaktere

    Was GTA IV von anderen Spielen abhebt, ist die tiefgründige Story und der faszinierende Protagonist Niko Bellic. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hauptfiguren in der GTA-Reihe ist Niko kein gewöhnlicher Krimineller, der sich einfach durch das Spiel mordet, um reich zu werden. Stattdessen wird er in Situationen hineingezogen, die er nicht wollte. Seine Hintergrundgeschichte als ehemaliger Soldat im Jugoslawienkrieg, wo er viele Freunde und Familienmitglieder verlor, verleiht ihm eine einzigartige Tiefe und Tragik. Diese Erlebnisse haben ihn zynisch und depressiv gemacht, was ihn zu einem der menschlichsten und komplexesten Charaktere in der Geschichte der Videospiele macht.


    Atmosphäre und Immersion


    GTA IV gelingt es meisterhaft, die Atmosphäre eines Immigranten in den Vereinigten Staaten einzufangen. Niko Bellics Reise durch Liberty City, während er versucht, ein neues Leben aufzubauen und gleichzeitig mit seiner kriminellen Vergangenheit zu kämpfen, ist fesselnd und emotional packend. Besonders beeindruckend ist, wie das Spiel die rassistischen Vorurteile thematisiert, denen Niko als Serbe ausgesetzt ist, und ihn oft mit anderen Immigranten wie Russen gleichsetzt.

    Darstellung des amerikanischen Lebensstils

    Ein weiteres Highlight von GTA IV ist die kritische Darstellung des amerikanischen Lebensstils aus Nikos Perspektive. Durch die Dialoge mit seinem Cousin Roman, der schon zehn Jahre in den USA lebt, wird die Heuchelei und Falschheit des amerikanischen Traums immer wieder thematisiert. Niko, der als Immigrant die harten Realitäten der amerikanischen Gesellschaft erlebt, erkennt schnell die Diskrepanz zwischen den Versprechungen und der Realität. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist eine Szene, in der Niko und Roman über die Werbung von "Burger Shot" (eine Anspielung auf Burger King) diskutieren. Niko sagt: "Amerika ist ein Land der Heuchler, schau dir nur die Werbung von Burger Shot an. Sie sagen, es ist der beste Burger, den du je gegessen hast, und du glaubst es, weil du dumm bist. Voll gepackt mit Chemikalien und ehe du dich versiehst, wirst du fetter und durch die ganzen Hormone im Fleisch wachsen dir auf einmal Titten."

    Diese und ähnliche Dialoge machen deutlich, wie GTA IV den amerikanischen Lebensstil und die damit verbundenen falschen Versprechungen entlarvt. Es zeigt, wie der amerikanische Traum oft in einer Spirale aus Konsum, Enttäuschung und moralischem Verfall endet.


    Gameplay und Grafik

    Während GTA IV möglicherweise weniger Gameplay-Optionen bietet als sein Vorgänger GTA San Andreas, kompensiert es dies durch seine narrative Stärke und die detaillierte Gestaltung von Liberty City. Die Stadt fühlt sich lebendig und authentisch an, und die Missionen sind abwechslungsreich und herausfordernd. Trotz kleinerer Mängel, wie der manchmal ungenauen Fahrzeugsteuerung, bleibt das Gameplay immersiv und fesselnd.

    Nikos Menschlichkeit und Tiefe

    Besonders hervorzuheben ist, wie stark Niko Bellics Story ist und wie menschlich und real er wirkt. Seine komplexe Persönlichkeit, gezeichnet von den traumatischen Erlebnissen des Krieges und den harten Realitäten des Lebens als Immigrant, macht ihn zu einem tief gehenden und glaubwürdigen Charakter. Niko ist nicht nur ein Protagonist, sondern ein Spiegelbild der menschlichen Kämpfe und moralischen Dilemmata, die ihn zu einem der besten und unvergesslichsten Charaktere in der Gaming-Geschichte machen.

    In dieser Szene der Mission "Rigged to Blow" spricht Niko mit Illena Faustin darüber, wieso er so wurde wie er nun ist. Erzählt in kurzen Abschnitten was er im Krieg gesehen hat und wie dadurch die hässlichste Seite der Menschen gezeigt wird. Und genau deshalb hatte er nach dem Krieg keine Probleme mehr schlimme Dinge zu tun. Dann kam dann noch die Aussage von Mrs. Faustin ob er sich keine Sorgen über seine Seele macht durch den Weg, den er beschreitet und dann wurde Niko auf einmal ganz still. So viele gut geschriebene Dialoge, also ja, GTA IV hat eine der stärksten Stories überhaupt.

    Fazit

    GTA IV hat den Test der Zeit mit Bravour bestanden. Die tiefgründige Story, die beeindruckende Charakterentwicklung und die lebendige Welt von Liberty City machen das Spiel auch heute noch zu einem herausragenden Erlebnis. Niko Bellic ist nicht nur ein Protagonist, sondern ein tief gehender Charakter, dessen Geschichte und Persönlichkeit ihn zu einem der besten Charaktere in der Gaming-Geschichte machen.

    Für jeden, der eine emotionale und intensive Spielerfahrung sucht, bleibt GTA IV ein Muss. Trotz der Jahre, die seit seiner Veröffentlichung vergangen sind, bleibt es ein zeitloses Meisterwerk in der Welt der Videospiele.

  • Was ist das für eine Version? Insbesondere wenn Du noch die DVD-Version hast, ist es nicht gerade einfach das heutzutage anzuwerfen. Ich sag' hier nur Games for Windows Live.

    Die Complete Edition von Steam mit den DLC's The Lost and Damned und The Ballad of Gay Tony, da wurde Games for Windows live komplett entfernt da es das ja nicht mehr gibt. Der einzige Downside bei der Version ist jetzt halt, dass sie ein paar Songs aus dem Radio entfernt haben, da sie dafür die Lizenz nicht mehr haben wie zum Beispiel dieser Schicki Schicki Schweine Song :D

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    Aber du hast damit keine Probleme mehr, also kannst du es unbesorgt spielen, muss aber mit dem Rockstar Launcher verknüpft sein leider.

    Also bezüglich Entfernung der Radio Musik, da sind nur welche Ersetzt worden vom russischen Radiosender Vladivostok fm. Wurden aber durch ähnliche gute ersetzt.

  • Der einzige Downside bei der Version ist jetzt halt, dass sie ein paar Songs aus dem Radio entfernt haben, da sie dafür die Lizenz nicht mehr haben wie zum Beispiel dieser Schicki Schicki Schweine Song :D

    Ja genau, das wollte ich noch kurz ansprechen ;) - Es gibt eine Art "Crack" wenn Du so willst der dir das GFWL entfernt - also unverzichtbar eigentlich bei der DVD-Version. Kann mich nicht erinnern dass ich fürs 4er den Launcher gebraucht hätte (eher die DVD) ... egal ^^ - Hab den Klassiker mind. 2x durchgezockt. Das Geschwafel vom Roman ist aber tw. etwas nervig mit der Zeit ^^

    Spoiler anzeigen

    Schade dass er dann gegen Ende erschossen wird, schon traurig :(

    Gut möglich dass wir dann im 6er ev. mit seinem Bruder (vom Nico) Bekanntschaft machen - ähnlich würde er ihm auf jeden Fall schauen.

  • Dead Island 2

    Zuerst einmal ist Dead Island 2 ein tolles Spiel, doch es verschenkt auch sehr viel Potenzial noch viel besser zu sein.

    Fangen wir bei der Spielwelt an. Ja, die Grafik ist wirklich sehr gut. An manchen Ecken dachte ich wirklich "Ist das ein Spiel oder real?". Die Schatten, Texturen, die Animationen, die Details ... alles stimmt. Aber es ist alles viel zu schlauchig. Ich kann nicht verstehen wieso die Entwickler keine offene Welt kreiert haben, wie es TechLand damals im ersten Teil geschafft haben. So fühlt sich LA wie eine mittelgroße jedoch größtenteils abgesperrte Stadt an, aber nicht wie eine eine Großstadt. Und immer wieder wegen den Haupt und Nebenaufgaben durch die gleichen Areale zu latschen nervt. Und was auch bitter aufstößt ist, das die Skybox nur ein starres Bild ohne jegliche Bewegung ist. So was habe ich in einem Spiel das letzte Mal in Titeln wie zum Beispiel Doom 3 gesehen. Tag und Nacht Wechsel gibt es auch nicht. Man Tag und Nacht nur auswählen, sobald man die Schnellreise Funktion nutzen kann.

    Und warum bitteschön muss man diese blöden Schlüssel suchen? Man hätte eine schöne Schlösser knacken Fähigkeit einbauen können. Nein, man muss die richtigen Zombies finden um die Kisten zu öffnen. Doch wann man die richtigen Zombies findet kann man im Spiel nirgends wo nachlesen. Zum Beispiel wo die Person gerade Dienst hatte, als sie zu einem Zombie wurde.

    Das mit den Fähigkeiten Karten ist auch so eine Sache. Gut, man die Karten wählen die man gerade eher braucht, doch ein Skillsystem mit Punkten wie im ersten Teil wäre die bessere Wahl gewesen. Außerdem bestimmte Karten mit dem Erreichen eines bestimmten Levels zu verknüpfen war auch keine gute Entscheidung. Doch ich muss auch zugeben, dass manche Karten echt nützlich waren. Und ein paar waren verwirrend, da sie die Wirkung bei einer anderen Voraussetzung ausgelöst wurde. Das hat aber nicht weiter gestört.

    Die Waffen sind cool. Alles was man in einer Zombie Apokalypse brauchen könnte war dabei und sei haben sich richtig gut angefühlt. Doch auch wie im ersten Teil kann ich mir nicht vorstellen, dass ein paar normale Batterien mit ein paar Kabeln einen solchen Strom-Schaden bewirken könnte. Und eine kleine Flamme an der Mündung eines Gewehrs erzeugt auch keinen wirklichen Feuer-Schaden. Aber gut. Zu viel Nähe zur Realität tut einem Zombie-Spiel auch nicht gut.

    Die Charaktere auf die man im Spiel trifft haben mir gefallen und der Spielcharakter Ryan den ich gespielt habe hat so herrlich herum geflucht. Die anderen habe ich noch nicht ausprobiert. Doch die Aufgaben mit dieser Influencerin mit der nervtötenden Stimme haben mich fürchterlich aufgeregt. Zombies von einem Pier runter kicken während man von zig weiteren Zombies umzingelt ist, die einen immer umwerfen ... Welcher Psyscho hat sich nur diesen Murks ausgedacht? Und dazu noch diese krächzende Stimme von diesem Gör, welche einem im Kopf weh tut ... Ich musste da oft die Reißleine ziehen und das Spiel pausieren. Bei nächsten Durchlauf werde diese komplett weglassen.

    Die Sounds und die Musik, sowie die Vertonung der Charaktere sind gut. Außer die Sirene mit ihren schei** Videos. Bei der hätten sie jemand anderes einstellen sollen.

    Ich fand den ersten Teil besser, weil die Welt viel offener war und es viel zum Erkunden gab.

    Ich gebe dem Spiel eine 7/10

    Übrigens. Das Spiel hat eins der längsten Credits, die ich jemals sah. :D

  • Stray

    Als Katze fällt man in einen tiefen dunklen Schacht und versucht zurück zur Oberfläche zu kommen. Unterwegs trifft man auf Roboter, die scheinbar das Leben der Menschen übernommen zu haben. Erwehren muss man sich gegen kleine knubbelige Biester, die einen fressen wollen. Warum sie das machen und wo die Menschen sind wird aufgedeckt. Begleitet wird man durch eine kleine Drohne, die einem Texte übersetzt sowie Maschinen bedient. Als Katze muss man mittels kratzen Rollläden öffnen, Türen öffnen oder Kabel zerstören, unter anderem auch Knöpfe drücken. Oft sucht man Codes und Gegenstände um weiter zu kommen.

    Nur schade das man niemanden beißen darf. :saint:

    Die Grafik ist echt hübsch, beispielsweise erzeugt man kleine Wellen wenn man durch eine Pfütze läuft. Der Sound sowie die Musik sind auch gut. Die Steuerung mit Gamepad ist sehr präzise und das Erklimmen von Gebäuden geht gut von der Hand.

    Die gute Geschichte ist leicht zu verdauen und man hat nie das Gefühl nicht mitzukommen. Einige Fragen bleiben am Ende trotzdem unbeantwortet. Es macht sehr großen Spaß die Geschichte aus der Sicht der Katze zu erleben, denn sie bekommt nie irgendwelche Superkräfte. Nur kleinere technische Gimmiks.

    Ich gebe dem Spiel eine 8/10

    Dead Island 2 DLC Haus

    Man folgt einer Einladung und landet in mitten eines Alptraums. Eine Sekte hat sich in einem Anwesen breit gemacht und führt dort sehr fragwürdige Praktiken an ihren Anhängern durch, damit diese emporsteigen können. Man kloppt und schießt sich durch Zombiehorden wie im Hauptspiel, doch das DLC Haus ist noch um einiges kranker.

    Netterweise bekommt man neue Fähigkeiten-Karten und eine Armbrust, die bei Kopftreffern eine kleine Explosion auslöst. Die Kämpfe sind um einiges schwerer, da die Zombies mehr aushalten können als die aus dem Hauptspiel. In drei bis vier Stunden ist der DLC allerdings durchgestanden. Trotzdem hat es Spaß gemacht.

    Ich gebe dem DLC eine 8/10 weil es das Hauptspiel irgendwie runder macht.

  • Stray hat uns auch viel Spaß gemacht. Total süß, das Kätzchen.

    Schade fand ich, dass die Flaschen nicht kaputt gingen, als man sie runtergeworfen hat.

    Die Kuppel hätte ich aber zugelassen. Sonne ist bäh. :D

    🎵🧺Alles hat ein Ende, nur die Wäsche nicht. 🧺🎵

    🐌 ⋆ 🐥 🎀 𝒯𝒽𝒾𝓈 𝒾𝓈 𝓂𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉🍪𝓅, 𝓉𝒽𝒾𝓈 𝒾𝓈 𝓂𝓎 𝒸❁𝓂𝓅𝓊𝓉𝑒𝓇. 𝒯𝒽𝑒𝓇𝑒 𝒶𝓇𝑒 𝓂𝒶𝓃𝓎 𝓁𝒾𝓀𝑒 𝒾𝓉 𝒷𝓊𝓉 𝓉𝒽𝒾𝓈 🏵𝓃𝑒 𝒾𝓈 𝓂𝒾𝓃𝑒. 𝑀𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉💞𝓅 𝒾𝓈 𝓂𝓎 𝒷𝑒𝓈𝓉 𝒻𝓇𝒾𝑒𝓃𝒹. 𝐼 𝓂𝓊𝓈𝓉 𝓂𝒶𝓈𝓉𝑒𝓇 𝒾𝓉 𝒶𝓈 𝐼 𝓂𝓊𝓈𝓉 𝓂𝒶𝓈𝓉𝑒𝓇 𝓂𝓎 𝓁𝒾𝒻𝑒. 𝒲𝒾𝓉𝒽😍𝓊𝓉 𝓂𝑒 𝓂𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉♡𝓅 𝒾𝓈 𝓊𝓈𝑒𝓁𝑒𝓈𝓈, 𝓌𝒾𝓉𝒽🍑𝓊𝓉 𝓂𝓎 𝓁𝒶𝓅𝓉❁𝓅 𝐼 𝒶𝓂 𝓊𝓈𝑒𝓁𝑒𝓈𝓈... 🎀 🐥 ⋆ 🐌

    I`m slowly breaking and silently screaming.

  • Sons of the Forest: Definitiv eine Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgänger "The Forest" - von der technischen Seite her aber leider weniger.

    Die Pluspunkte:

    - Großartige Insel. Sehr groß und abwechslungsreich. Viele Höhlen zu erkunden.

    - Atmosphäre top! In dunklen, noch nicht erforschten Höhlen ist Gänsehaut garantiert.

    - Mechaniken sehr gut, das Craften/Bauen geht gut von der Hand, wenn auch nicht perfekt.

    - Tag/Nachtwechsel (selbstverständlich eigentlich, aber ich erwähne es trotzdem).

    - Jahreszeiten: Was ich so mitgekriegt habe dauert der Sommer 4 Tage, Frühling/Herbst 2 und Winter auch 4 wenn ich mich nicht irre jetzt.

    - Seen/Gewässer im Innland frieren im Winter zu - das sollte man bei der Planung der Basis miteinbeziehen.

    - Lebendiger Wald: Viele (Klein)Tiere und Waldatmosphäre. Nur Insekten gehen mir ab.

    - Endlich KI-Kameraden die einem Helfen/Gesellschaft leisten.

    - Kann man als Nachteil sehen, aber wenn die Überlebenswerte auf 0 sinken, stirbt man nicht, sondern büßt nur einen großen Teil "Vitalität" ein.

    - Fliegen Baby! Paragleiten macht Laune und ist eine Art natürliche Schnellreise.

    Die Minuspunkte:

    - Technik (Engine) ist schlecht optimiert. Es gibt fast keine sichtbaren Unterschiede zwischen niedrigen/hohen Settings. Zudem ist die Hardwarebelastung auch bei niedrigsten Einstellungen viel zu hoch (Stromverbrauch).

    - Es wird fast nichts erklärt - viele Dinge bleiben unklar/im Verborgenen ohne Youtubehilfe.

    - Gegnerverhalten nicht wirklich nachvollziehbar: Wenn ich als Kannibalenanführer sehe das ein Fremder reihenweise meine Leute abschlachtet, werde ich nicht noch mehr und noch mehr Leute zu dem hinschicken und verlieren. Im Schnitt erledigt man pro Tag so um die 15 Gegner - kommt natürlich auch drauf an wo man sich gerade befindet. Der Count ist aber definitiv zu hoch und man fragt sich nach einer Zeit wo zum Teufel die schon wieder herkommen :thumbdown:

    - Kann man als Vorteil sehen aber ist so wie im Vorgänger, bzw. in Fallout 76: Gegenstände respawnen nach dem Laden immer wieder an der gleichen Stelle. Fühlt sich einfach nicht real an.

    Ja das wars im Großen und Ganzen. Kann das Teil sehr empfehlen sofern man mit den Minuspunkten keine großen Probleme hat ;)

  • Futureworld

    1985 von Data Media

    Im Grunde genommen hat es großen Spaß gemacht und wäre ohne die Bugs durchaus ohne Komplettlösung schaffbar gewesen. Nur irgendwann verliert man die Lust, wenn ständig Gegenstände aus dem Inventar verschwinden während man ausprobiert. Es sind dann nicht einmal die unnötigen Gegenstände oder die Ersetzbaren, es sind essentielle.

    Selbst das Gift mit dem man sich selber umbringen kann, war einmal weg.

    Wir haben auf jedenfall einen Speicherstand erstellt, indem wir vielleicht irgendwann nochmal probieren ob die Kassette doch noch abgespielt werden kann. Auf dem Kassettenrekorder, dem eine Batterie fehlt, die wir jedoch in einem anderen Raum gefunden haben und nicht einsetzen können.

    Wir sind das Institut, wir sind die Zukunft. :inst:

  • Hab gerade meinen zweiten Durchgang Cyberpunk2077 inkl. DLC abgeschlossen. (Ende Mai gestartet, also fast 5 Monate nur an diesem Spiel gesessen, lt. Savegame aber nur ca. 110h gespielt :) )

    Ich muss meine ursprünglichen Kritiken am Spiel zurücknehmen, nach den Patches und mit dem Phantom Liberty DLC ist Cyberpunk nun doch in meine Ewige Top 20 eingezogen.

    Im ersten Durchgang hatte ich wohl einfach falsche Erwartungen, hatte ein Setting wie Blade Runner Film von 1982 oder zumindest dem 2017er Remake erwartet.

    Das ganze Punk/Rock Setting um Silverhand hatte mich damals komplett auf dem falschen Fuß erwischt.

    Meine einzig nennenswerte Kritik ist jetzt noch das Ende bzw. mein gewähltes Ende aus Phantom Liberty

    Spoiler anzeigen

    Ich habe natürlich das Überleben Vs angestrebt und dafür die Konsequenzen erhalten.


    Allerdings sehe ich es in meinen "Head Canon" nicht so schlimm, wie es im Spiel gezeigt wurde, sondern aus meiner Sicht als das beste Ende.

    Als allererstes hat mein V ca. 5 Mio Eddies und einen Fuhrpark im Wert von weiteren Millionen und eine Waffensammlung aller erster Güte.

    Da er nicht auf den Kopf gefallen ist, hat er natürlich Vorkehrungen vor der Operation getroffen, so dass das alles noch da ist.

    Panam und die Nomads wollen angeblich nichts mehr von ihm wissen. Nun, Panam ist natürlich überfordert mit Vs Auferstehung. Aber entweder hört sie doch noch auf ihr Herz und meldet sich und sie kommen wieder zusammen oder V ist ohnehin besser ohne sie dran. Wenn Sie ihre angeblich große Liebe V fallen lässt, weil er 2 Jahre im Koma war (sie wusste vom Relic, von der FIA und Vs Hoffnung auf eine Chance auf Leben durch die FIA/NUSA, V hat sie vor dem Eingriff angerufen und informiert), dann wars halt nur ne oberflächliche Affäre.

    Auch kann er froh sein, so eine Fake Familie wie die Aldecaldos los zu sein, denn wenn die ihn nicht mehr aufnehmen, nach all dem was er für sie getan hat, dann ist dieses Gelaber um Familie und Zusammenhalt der NOMADs ohnehin nur wertloses Gewäsch.

    Vic und seine Klinik unter Konzernkontrolle... kann V mit seinem Geld und Connections wieder in Ordnung bringen.

    Dass V keine Implantate mehr nutzen kann ist für V eine Chance für einen Neuanfang. Mein V war nie aus auf so viel Chrom, er hat das getan um zu überleben. Genutzt hat er all seine Macht und Fähigkeiten nur selten für richtig gute Dinge, meist ging es doch nur um Interessen anderer Parteien und in der Folge starben Menschen, es wurde gestohlen und riesiger Sachschaden angerichtet mit einer Menge an Kollateralschäden. Nur ein, zwei Mal auf der Farm und für Delamain konnte er seine Fähigkeiten für wirklich gute Dinge nutzen.

    Misty ist am Leben, sie geht nach Polen. Mein V wird ihr erst mal folgen um sich richtig zu erholen und neue Kraft zu schöpfen.

    Judy ist verheiratet, ist doch super dass sie es geschafft hat aus dieser Hölle zu entkommen. Klar wird V sie besuchen und er freut sich über ihr Glück. (Vermutlich bekommt man das gleiche Ende, wenn eine weibliche V mit Judy zusammen war. Klar, dann ist das eher ein Schlag in die Magengrube.)

    Rogue geht es gut und sie wird V ggf. helfen als Fixer aufzusteigen. Dass V nicht ins Afterlife kommen soll, damit sein Status einer Legende nicht beschädigt wird... interessiert V nicht, denn Legendenstatus wie Johnny will V gar nicht, er will sein Leben leben.

    River ist auf die falsche Bahn geraten, naja. So richtig gut befreundet war mein V eh nicht mit River, kannte ihn ja kaum. Außerdem kann auch hier Geld ggf. einiges wieder in Ordnung bringen und dass River Dinge getan hat, die nicht schön waren? Schwamm drüber, mein V hat ca. 5000 Leuten in Night City das Licht ausgeknipst, für deutlich weniger wichtige Dinge ;)

    Zu guter Letzt Johnny. Ja, Johnny fand ich in diesem Spieldurchgang deutlich interessanter und witziger als im ersten (Da fand ich ich nur arrogant und nervig).

    Nun Johnny hat doch immer erzählt, dass er sich opfern wird im Fall der Fälle, aber am Schluss war er dann doch nicht so aufopferungsvoll? Die Frage, die ja nie so wirklich gestellt bzw. beantwortet wurde: Ist es eigentlich Johnny oder nur eine Kopie von ihm?

    Aus meiner Sicht ist es nur eine Kopie und es steht ja nicht mal fest, ob es sich tatsächlich um eine empathische Lebensform handelt, oder nur um einen Schatten, ein Konstrukt das so tut, als wäre es Johnny und tatsächlich am Leben. Letztendlich könnte sogar heute schon ChatGPT so agieren wie V Johnny erlebt hat, wenn man ausreichend Hintergrundinfos gibt. Am Leben und schützenswert wäre in diesem Fall wohl nichts.


    Außerdem hat Johnny sein Leben gelebt, war Rockstar und hatte eine wilde Zeit mit Alt und Rogue und seiner Band. Mit 34 zwar immer noch jung, aber im Vergleich zu V (23 Jahre) konnte er viel mehr vom Leben genießen. Zudem hat er sein Ende ja selbst herausgefordert und sein Karma wohl auch verspielt, als er den Arasaka Tower und knapp ne Million Bewohner in NC genuked hat.

    Insofern kann mein V damit Leben, Johnny geopfert zu haben, um selbst weiterzuleben.


    Gut, ich kann verstehen dass die Autoren kein Disney Happy End nachreichen wollten, das würde ja in der Tat nicht so richtig passen. Was ich nicht ganz so gut finde ist, dass das "live fast, die young and as a legend" so beweihräuchert wird und dass nur wenig moralische Dinge hinterfragt werden. Z.B. die Kollateralschäden, die Johnny und V in Kauf nehmen bzw. komplett ignorieren.

    Wie auch immer, ich hatte ne Menge Spaß mit Cyberpunk, auch wenn es an Witcher 3 immer noch nicht herankommt.

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