Was nervt euch in Games?

  • Hallo!


    Egal ob auf dem PC oder auf Konsolen, Games sind teilweise ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Manche Menschen spielen sie nur gelegentlich und manche kommen nicht so leicht von los. Wir erleben Abenteuer, führen Kriege, überleben auf fremden Planeten, bauen große Firmen auf, errichten riesige Städte usw. Ob alleine oder mit mehreren zusammen. Aber sie sind für uns nicht mehr wegzudenken.


    Dennoch gibt es kaum Games, wo uns etwas nicht nervt. Da kann eins noch so toll sein, aber etwas stört uns an der Spielmechanik immer. Einige mehr und andere weniger. Es geht mir hier nicht darum was Entwickler machen um viel Geld zu machen (*winke Bethesda zu), sondern nur die schlechten und/oder nervigen reinen Spielmechaniken.


    Doch was nervt euch denn so? Listet sie hier auf, gerne auch mit dem jeweiligen Game.


    Bei mir sieht es so aus:


    Automatisches zentrieren bei Alarm (Fallout Shelter)
    Da ist man grade dabei Bewohner einem Trainingsraum zu zuweisen und dann greifen irgendwelche Viecher an und schwups wander das Bild zu dem Raum, wo der Angriff erfolgt. Und schon hat man mehr Chaos angerichtet als gewollt, da der Bewohner am Mauszeiger dann irgendwo landet und womöglich noch mit einem anderen getauscht wird. Was soll das? Es wäre doch einfacher gewesen das Alarm-Symbol als Schaltfläche zu machen, um selber entscheiden zu können wann man sich um die Eindringlinge kümmert.


    Keine Gruppe wählbar (nochmal Fallout Shelter)
    Warum zum Geier kann man keine ganze Gruppe anwählen, die man zu einem Notfall oder Angriff schicken kann? Nein, man muss jeden einzeln anwählen und in den Raum ziehen. Wenn man sie dann überhaupt anwählen kann, denn manchmal klickt man daneben und verschiebt nur das Bild (scheint ein Bug zu sein). Und dann laufen die so langsam, als hätten sie grade gar keine Lust dazu.


    Nicht nutzbare Möbel (die meisten Sandbox Survival Games)
    Wenn ich eine eigene Basis oder Haus baue und man mir die Möglichkeit gibt in diesen Möbel aufzustellen, dann will ich die auch nutzen können. Bei Empyrion Galactical Survival zum Beispiel kann man zwar ein Bett bauen, es auch nutzen um die Ausdauer zu regenerieren, aber man kann sich aber nicht rein legen. Genau das gleiche bei den Stühlen und Esstische. Versteh ich nicht, denn die NPC´s sitzen ja auch in den Stationen rum. Bei Subnautica kann man sich wenigstens mal in der Basis auf ne Bank setzen und aus dem Fenster schauen und im eigenen Bett bis zum nächsten Morgen schlafen.


    Gar keine Möbel (FortressCraft Evolved und Factorio)
    Ne mich stört sowas echt! Man strandet auf einem fremden und lebensfeindlichen Planeten und muss nur arbeiten, arbeiten, arbeiten und arbeiten. Und was ist mit Erholung oder Schlaf? Nix da! Dann hätten sie uns ja direkt als Roboter in das Game schicken können. Es nervt einfach nur, dass man sich kein Eigenheim aufbauen darf. Da geht vieles an Tiefgang flöten.


    Nicht klettern dürfen (allgemein)
    Treppen? Haben wir. Aufzüge? Haben wir auch teilweise. Leiter? Wo ist die Leiter? In einem Spiel ist klettern zu können nicht zwingen notwendig, aber es wäre bei den meisten Games mal schön über Felsen den Weg abkürzen zu dürfen und wenn es nur mit einer Leiter wäre.


    Springen ja, aber nur zwei bis drei Zentimeter (allgemein)
    Da könnte ich jedes Mal vor Wut explodieren, wenn ich nicht über einen kleinen Stein drüber oder auf einen niedrigen Absatz oder Hügel/Haufen springen darf. Nein, man muss drumherum laufen und manchmal kilometerweit. WTF?


    Das waren jetzt nur ein paar von meinen. Zeigt mir jetzt die Euren! ;)

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  • Ich würde den Thread gern etwas komplexer gestalten, wenn es ok ist?! Denn mich nerven weniger die technischen Limitierungen oder Gameplay-Fehlentscheidungen. Für mich gibt es ganz andere Ärgernisse, im Bezug auf die Spiele.


    Denn mich nervt vorallem, das sich zu viele Kunden ausnehmen lassen, als wären sie eine Weihnachtsgans...


    Es ist offensichtlich, das immer mehr Spiele erscheinen, bei denen bewusst am Inhalt gespart wurde, um diesen dann nachträglich durch DLC`s aufzufüllen (GT Sport, Civilisation VI, uvm.).
    Was mich daran besonders stört, ist, das so ziemlich jeder ein Problem damit hat, die entsprechenden Spiele aber dennoch reißenden Absatz finden... Im Nachhinein wird dann mal wieder eine zu recht negative Bewertung abgegeben, in der Hoffnung, das sich beim nächsten Titel etwas ändern wird.
    Das ist aber total albern, weil man die Abzockmasche bereits unterstützt hat und diese Masche damit bereits mit Erfolg gekrönt wurde! :rolleyes:


    Bei mir, hat speziell diese Sparte der Unterhaltungsindustrie, bereits mächtig viel Sympathie verspielt. So habe ich mich schon von vielen
    ehemals glorreichen Spieleserien verabschiedet. Denn realistisch betrachtet, wird sich an dieser Art von Produktqualität, in den nächsten Jahren nicht viel ändern...




    Was mich außerdem nervt, ist der anhaltende Trend zur Simplifizierung, ehemals komplexer Spiele und der immer stärker werdende Druck durch Onlinegaming/Social Interaction.
    Ich verstehe die Absichten eines Entwicklers, der damit vielleicht eine größere Zielgruppe zufriedenstellen mag, um mehr Umsatz zu erwirtschaften und nebenbei noch Werbung zu betreiben.
    Ich denke aber, das die Entwickler und sicher auch die Publisher, im Bezug auf die Komplexität eines Spiels, den Nutzern zu wenig zutrauen, vorallem aber viele "alte Hasen und Häschen" ^^ , damit vor den Kopf stoßen .


    So ist z.B. Kazunori Yamauchi (Studiochef bei Polyphony Digital) der Meinung, das sich zu wenig Kunden für Tuning interessieren! 8|


    Also lässt man einfach mal einen der elementarsten Bestandteile der Spieleserie GRAN TURISMO, komplett weg und verzichtet auch sonst auf viel Umfang oder eine möglichst detailierte Umsetzung der Realität.


    Aber wozu auch? Bei Polyphony und sicher auch bei SONY selbst, ist man der Meinung, es sei besonders "hip", "trendy", whatever, das Spiel ausschließlich auf einen armseeligen Onlinemodus auszulegen und nebenbei noch den üblichen Social Media-Scheiss mit einzubauen, von dem man vielleicht glaubt, dass das besonders gut ankommen wird... Das man dabei die Kunden als Werbeträger missbraucht stößt mir zusätzlich übel auf. headshot.gif




    Damit komme ich zum dritten "Nervfaktor", welcher aber auch wieder, weniger den Spielen, als den Menschen selbst angelastet werden kann.
    Nervtöter Nr. 3 sind also fremde Onlinespieler.


    Versteht mich nicht falsch! Ich liebe Onlinegaming, vorallem mit guten Freunden, aber auch mit Bekannten oder völlig Fremden. Nach rund 10 Jahren, mehr oder weniger intensivem Onlinegaming, muss ich zum Schluss kommen, das 70%+ der Spieler, absolute Vollpfosten sind. :rolleyes:


    Dabei meine ich nicht irgendwelche Noobs die nicht durchsehen oder jemanden der einfach mal kurz trollen möchte, weil er oder sie einen schlechten Tag hatte.
    Ich meine all jene, die im Spiel und wahrscheinlich auch im RL, absolut nichts anderes sehen, als sich selbst. Ich kann selbst ein totales Arschloch sein, aber es gibt auch Lichtblicke, in denen ich mich beherrsche und vorallem Selbstkritisch durch die Welt gehe (ist für den ein oder anderen sicher schwer zu glauben ^^ ).


    Ein dauerhaft aktuelles Beispiel, waren und bleiben, die Rennspiele. Egal ob FORZA, GT Sport, F1 2016, Projekt Cars usw.
    Die wenigsten fremden Kontrahenten, haben den Anstand und die Selbstbeherrschung, ein faires Rennen zu führen... || 
    Einen Wettkampf, in dem der beste gewinnt und doch alle gewonnen haben, weil sie vielleicht ein packendes Rennen mit idealen Linien und Bremspunkten gefahren sind, zumindest aber reichlich Erfahrungen sammeln konnten, um selbst irgendwann zu den besten zu gehören.


    Doch das ist pure Phantasie und allzu oft artet alles in einem "Destruction Derby-Deathmatch" aus, weil die letzten Plätze es nicht ertragen können, nicht vorn dabei zu sein.



    Puh, jetzt fällt mir wahrlich ein Stein vom Herzen. War gut, mich mal "auszukotzen". :D Danke dafür, @Valdis und danke Forum.

  • Ich würde hier noch eines anführen: schlechte Konsolen Portierungen. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass PC Games nicht extra noch für den PC neu erstellt werden. Aber wenn man ein Spiel schon für den PC überträgt, dann sollte man wenigstens die Spielmechanik, geschweige denn die Tastenbelegung sinnvoll anpassen.

    ...what doesn't kill you gives you exp...

  • Wirklich nerven tun mich eigentlich nur 3 Dinge


    Bugs
    Wenn man in einem Spiel nur 10cm hüpfen kann, kann ich das gut oder schlecht finden, aber drüber nerven tu ich mich nicht. Wenn man aber eigentlich 2 Meter hoch springen können sollte, es aber aufgrund eines Bugs nicht geht, nerve ich mich tierisch darüber.


    Verschenktes Potential
    Egal ob Story oder Spielmechanik, wenn man mit nur ein wenig Einfallsreichtum und Einsatz was tolles hätte mache oder umsetzen können, und statt dessen bei etwas landet, dass man nur als unlogisch und lieblos hin geklatscht bezeichnen kann.


    Schlechte Steuerung
    Das dauernde rumgefummel weil man nicht richtig steuern/platzieren/ausrichten kann

    Forentussi

    Krieg, Krieg ist immer gleich: Städte werden in Schutt und Asche gelegt, Menschen sterben reihenweise und man findet keine anständigen Haarstylisten mehr, von Pedikürensalons ganz zu schweigen.

  • @Claire Deswegen, also grade wegen deinem Beitrag, hatte ich gedacht sowas in ein separates Thema zu packen, was ein anderer oder eine andere hätte machen können. ;) Du sollst dir Luft machen, klar! Hab ich auch vollstes Verständnis für! Aber das da nennt man, soweit ich weiß, Off-Topic :D Weil es nicht ganz zum Thema gehört. Bitte nicht falsch verstehen!

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  • Nerv...
    Ne Storry die ich in 2 Tagen durch habe
    Unlogische Waffenkonzepte und zuviel getüddle.. Bspw Blackops 3.. Nanoaufwertugnen Exxoskelettaufwertungen etc...
    Lineare Gameführung in denen man einfach nicht weiterkommt wenn man diese eine spezielle und nur diese Sache auf Diesem Weg und genauso löst....
    Wenn sich Spielemechaniken grundlegend von anderen Games unterscheiden und die sich nicht umkonfigurieren lassen
    Lange Ladezeiten die mit Intros oder Erklärungen gefüllt werden . Jungs - das geht eleganter...
    Ewige Vorspannerklärungen die fast länger dauern wie die jeweilige Mission...
    Third Person.. Ich spiel zwar Ghost recon Wildlands, will aber mein First Person zurück!

  • Habe gerade das neue Wolfenstein hinter mir, das in Reviews als der beste aktuelle Shooter bezeichnet wird.
    Will nicht behaupten, dass es als Shooter versagt und nie Spass machte, aber seit Turok 1, meinem ersten Ego-Shooter haben sich nur rudimentäre Dinge getan. Okay, Features sind: Deckung beziehen, Stealth-Mechaniken, Waffen haben sekundäre Feuer-Modi und sind aufrüstbar. Aber der Teufel steckt im Detail und da ist Wolfenstein weg von dem, was ich als Shooter oder generell Spiel bezeichne, wie ich es Ende 2017 erwarten würde.


    Die Kontrollen. Fummelige Waffenmenus, unrealistisch schnelle Reaktionen am einen Ort, unglaublich träge am an anderen. Ich verstehe einfach nicht, wieso man in einem Waffenrad kein Einrasten einbaut, das ist keine Feineinstellung eines Werts, sondern ein Waffenumschalter, der blitzartig reagieren soll. Dann kann man völlig unrealistisch schnell nachladen, aber zwischen dem Wechseln von Waffen lagt es und zwar so, dass man zwei Mal klicken und dann die falsche Waffe in der Hand haben kann.
    Immerhin muss man nicht mehr wie im Vorgänger alles mit Klicks aufsammeln. Aber das, was ich schnell mit einem Klick aufsammeln möchte, z.B. eine Shotgun oder schwere Waffe mitten im Gefecht, lässt sich viel zu oft nicht aufsammeln, weil der Trigger rumzickt.


    Kein vernünftiges räumliches Sound-Design. Da kommen Gegner von allen Seiten, soweit so gut, aber selbst auf meiner 7.1-Anlage lässt sich nicht hören, dass ein gepanzerter Gegner von hinten kommt. Man hört dann nur noch "pif, pif" und ist sofort tot. Okay, die ganz grossen Gegner hört man, aber sonst gibt es kaum eine akkustische Hilfe, was krratze ich eines ab, nur weil die Typen nicht die geringsten Geräusche verursachen. Aber da ist Wolfenstein nicht alleine, das haben viele Spiele. Darin ist sogar Fallout 4 besser. Die Engine hat eigentlich ein hervorragendes Sound-System, was man nicht immer merkt, weil manche Sounds zu leise sind oder hinter dem Background-Gebimmel verschwinden.


    Das Balancing. Ich zocke gerne ultraharte Spiele und kann mit häufigen Toden umgehen. Aber das kann man auf verschiedene Weise lösen und zwar im besten Fall auf eine Art, die einem das Gefühl gibt, eine Kampfmaschine zu sein, obwohl man zig Tode stirbt und die trotzdem nicht bedeutet, dass Gegner Kugelschwämme sind. Nach Story trägt man ja eine Power-Rüstung, die aber oft schneller kaputt geht, als man einen Trigger klicken kann und das durch jedes beliebige Kanonenfutter, begonnen mit Hunden.


    Die folgenden Punkte haben nicht an sich mit Wolfensteins Qualität als Shooter zu tun, sonern mit anderen Sünden, die aber auch in anderen Spielen auftreten. Es sind soviele kleine unnötig Dinge, die in der Summe ein suboptimales Gefühl hinterlassen. Woher kommt denn mein Gefühl, wie sich ein Spiel verhalten sollte? Durch das Zocken vieler Spiele über dreissig Jahre und mein Fazit dazu ist: Jedes neue Spiel erweitert meine generelle Liste von nervenden Dingen um ein oder zwei und enthält mindestens ein paar Sünden, die mich(und andere) schon vor Jahren genervt haben.


    Das Timing. Es kann also sein, dass man drei Sekunden nach einem Dialog oder einem automatischen Save gekillt wird. Es gibt viel zu oft Szenen, in denen man mit heruntergelassen Hosen(die falsche Waffe im Anschlag, ohne die geringste Ahnung von der Örtlichkeit, ohne Deckung, ...) vor einer Armee steht, die sofort losballert. Okay Wolfenstein ist darin nicht der Spitzenreiter, ich kann mich an den Sniper in Mass Effect 1 auf Therum oder in Gears of war 2 vor herunterfallendem Mörserfeuer erinnern. Aber auch Fallout 4 ist so ein Kandidat, indem man auf Hardcore repetierbar nach einer Schnellreise zu einem Überfall auf eine Siedlung sterben kann, bevor der schwarze Filter auf dem Spiel weg ist. Oder würde, wenn man nicht wie ich ein Timeout gesetzt hätte.


    Die Fairness. Nach einem schweren und langen Gefecht müsst ihr mir nicht noch überraschend einen One-Hit-Kill-Gegner schicken, an dem garantiert jeder stirbt, der hier noch nie gestorben ist. Fallout 4 ist auch so ein Kandidat, aber da sind es die Minen, die manchmal hinter einem Boss-Gegner stehen.


    Die Informationsvermittlung. Es ist nun mal so, dass sich ein Mensch in einem virtuellen Raum schlechter orientieren kann, als in einem realen Raum. Das hat schon alleine optische Gründe, Objekte sind immer kleiner und sind in einem Bild mit schlechtem Kontrast und meist noch schlechter Beleuchtung und schlechten Texturen drin. Manche lösen es damit, dass sie Schalter blinken lassen oder eine Minimap zeigen. Aber ich war noch selten öfter ratlos als in Wolfenstein, was jetzt der nächste Step ist, was ich tun muss und wo es zu finden ist und das vor allem im Hub. Wenn man auf einem Stockwerk ist, zeigt die Karte nicht das Ziel auf einem anderen an, während es keinen Zeiger auf der Map gibt, wohin ich muss und keine anständige Beschreibung im Log. Was ich da eines durchs Hub geirrt bin, bis ich zufällig das Ziel fand, das durch ein kleines weisses Symbo gezeigt wird, das oft im Background verschwindet und einem zwingt, Räume regelrecht zu scannen. Aber auch sonst bin ich endlos lange rumgeirrt und das obwohl ich kein unerfahrener Spieler bin, der jedes Mal ins Wiki muss, um irgendwas zu finden.
    Aber der Gipfel war die Szene, wo ich nach einem Dialog auf einem herunterbrechenden Steg zweihundert Meter über Boden lag, und meine Frau mich dazu aufforderte zu rennen (Renn, Blazkowitch!!!). Und ich renne hinter ihr her auf eine sich schliessende Rampe zu und versuche drauf zu springen(was schon fast ein Klischee ist), worauf ich zuerst mal zehn Mal abgekratzt bin, bis ich checkte, dass ich eben nicht auf die Rampe springen muss, sondern nichts tun und bleiben soll.


    Trial und Error, siehe oben. Auf eine bestimmte Weise sind schwere Games immer Trial und Error, man stirbt so oft, bis man eine Stelle meistert. Aber Wolfenstein ist Trial und Error in Reinkultur,unabhängig von der Schwierigkeit. Zig Mal muss man ohne die geringsten Informationen irgendwas tun. Sei es nun, ein Gefecht zu überstehen, einen Enigma-Code zu knacken, den richtigen Dialog nachzusprechen oder den richtigen Weg zu finden. Was ich da eines abgekratzt oder rumgeirrt bin oder versagt habe. Den von mir bewusst gewählten hohen Schwierigkeitsgrad eingerechnet, kann ich sagen, dass es kaum jemals irgendetwas gab, das ich auf Anhieb geschafft habe. Und das zieht sich bis in Dinge rein, die einem buchstäblich aus der Story reissen, wie etwa die zehn Tode auf dem Laufsteg, die völlig unnötig wären.


    Dumme Mini-Spiele. Effektiv, ich verdiene mein Geld damit zu denken, aber es ist mir total zuwider, Denkleistung an das Knacken von Enigma-Codes und vieler ähnlicher Todsünden in vielen Games zu verschwenden. Die repetitiven bescheuerten Terminals in Fallout, die dummen Minispiele in ME1 und 2, das abgef... Planetenscannen in ME2, das Hacken in Bioshock oder Saints Row ab 3, ... Effektiv, was muss man geraucht habe, um zu denken, jemand könne Spass an sowas haben. In Wolfenstein kann man durch das Hacken der Enigma-Codes neue Commander freischalten, die man als Nebenquests killen kann. Aber dieser Teil des Spiels bleibt mir wohl für immer verwehrt, das ist mich echt zu blöd, obwohl ich das System durchschaut habe. Aussser ich finde raus, wie man das Spiel hackt, um keine Enigma-Codes hacken zu müssen ;)

  • Danke für die vielen Infomationen @PixelMurder.


    Mein erster 3D-Shooter war Wolfenstein, damals hat man noch mit Tastatur gespielt und die Mouse wurde nicht benötigt. Ich denke da hat sich viel getan seit damals. Wolfenstein war damals, und ist es auch heute noch, eher ein Action-Shooter. Es wird viel Wert auf Optik gelegt, taktisch kann man nicht viel erwarten.

  • Ein wenig Taktik ist schon drin. Mindestens auf hohem Schwierigkeitsgrad kann man nirgends einfach reinstürmen und man muss die Schwachpunkte von Gegnern kennen. Ausserdem ist es recht motivierend, sich im Stealth-Modus durch Horden zu schleichen und dann dem Commander leise auszuschalten, damit er keine Verstärkung ruft.
    Okay, habe es nicht recht begriffen, wieso es eine variable "Entdeckt"-Anzeige gibt, wenn es zu keinem Zeitpunkt möglich ist, einen Alarm abzubrechen, wenn einem mal jemand gesehen hat. Da kann man noch so lange warten, der Alarm geht nie wieder ab, bis man den letzten Commander massakriert hat. Es hätte da ein oder zwei Sekunden Buffer geben können, wenn man einen killt, bevor er schreit.

  • Nur dass ich das Gefühl habe, dass der Alarm losgeht, bevor ihn jemand schreien hört und das dann immer über das gesamte Areal.
    Ich fange ja fast jedes Level mit der schallgedämpften Pistole an und damit kann man Schergen abknallen, die direkt neben einem anderen stehen. Oder man kann Köpfe verfehlen und die Kugeln würden in eine Wand einschlagen und müssten gehört werden. Die Typen reagieren auf Tote und tun so, als ob sie einen Gegner suchen würden, ohne dass der Alarm losgeht. Trotzdem gibt es praktisch nie einen Gund, die Position zu ändern.
    D.h. man kann damit Dinge tun, die vollkommen unrealistisch sind. Hingegen könnte man sich je nach Areal zehn Minuten ungesehen verkriechen und der Alarm würde trotzdem nicht beendet.

  • Das ist ein eher durchschnittliches Schleich-Game und keine Simulation. In dem Fall fühlen sich einige Vehältnisse nicht richtig an. Wenn Gegner über den toten Kommandanten oder auch einen Haufen von Leichen stolpern, sagen sie schon so "Sprüche wie "Toten gefunden, sucht ihn..." , aber der Alarm geht dabei nicht los. Hingegen geht er sofort los und hört nie mehr auf, wenn man einen Gegner soweit weg killt, dass man es eigentlich nicht gehört haben kann. Mit Alarm losgehen meine ich in Wolfenstein, dass das gesamte Level angreift. Man kann sich dabei eigentlich kaum mehr verbergen, aber wenn doch, kann man sich darin beliebig lange verstecken, ohne dass die Suche aufhört.

  • Es gibt nichts, was mich mehr nervt, als cheatende KIs!


    Ich habe nichts dagegen, wenn KIs mit einem gewissen Vorteil ausgestattet werden, aber die Dosis macht das Gift. Ein gutes Beispiel dafür sind die Piraten in "Endless Space 2". Das ist ein Weltraum-Strategie-Spiel, was mir von der Idee her wirklich sehr viel Spaß macht ... wären da nicht die Piraten! Sie besitzen ein winziges System mit zwei gammligen Planeten, aber die größte Flotte in der gesamten Galaxie. Es ist beinahe unmöglich, gegen sie anzukommen, da sie ihre Flotten exponentiell vergrößern. Selbst, wenn ich mich mit anderen Reichen in der Galaxie zusammenschließe, kommen wir einfach nicht dagegen an. Nach der Spielmechanik wäre das unmöglich, da man sehr viele Bewohner braucht, um solch eine große Flotte aufzubauen - das ist mit zwei bewohnten Planeten nun mal nicht der Fall. Also cheatet die KI einfach massiv. Auf Dauer ignorieren kann man die Bande auch nicht, da sie lustig durch die Systeme fliegen und Flotten zerstören.


    Das Problem lässt sich leider nur lösen, wenn man die Piraten beim Erstellen eines neuen Spieles entweder als sehr schwach einstellt oder deaktiviert. Das finde ich super schade, da ich gern mit Weltraumpiraten spiele, aber nicht so ... :cursing:

    I really want to know how the Big One started. What idiot fired first? Why? What the hell did they think they'd gain?
    -Deacon-

  • Eine strunzdumme KI und sagenhaft dumme und mies balancierte Gegner. Nein ich rede nicht von Fallout und Bugthesda, sondern von Borderlands 2 und Bugbox.
    Vor allem im Torgue-DLC haben die zwei Gegner, die eine goldene Himbeere verdienen, was haben die eigentlich geraucht. Borderlands funktioniert ja generell wie eine Excel-Tabelle auf Speed, aber diese Motor-Mama ist zuviel.
    Zuerst ballert ballert man fünf Minuten lang ununterbrochen, bis ihr Bike hin ist. Dann baut sie Schilde auf, die nochmalls 10 Minuten Fingerarbeit bedeuten und dann nochmals Gesundheit, die immerhin nicht mehr so extem ist. Dabei ballert sie mit Raketen, die praktisch One-Hit-Kill sind.
    Wer es nicht kennt: wenn man zu Boden geht, hat man eine bestimmte Zeitspanne, in denen man einen Gegner killen und dann wieder aufstehen kann. Aber bei Motor-Moma gehen die kleinen kaputt und kommen nicht wieder, das macht das praktisch unspielbar, das ist völlig gegen das Boderlands-Prinzip.
    Und wie wenn das noch nicht genug wäre, respawnen die Gegner vor dem Boss wieder, wenn man lange genug hatte. Wenn es dumm läuft, respwant man mach einem Tod und stirbt gleich nochmals, bevor man den Boss gesehen hat.
    Und wie wenn das nicht genug wäre, kann es sein, dass der Boss plötzlich wieder die vollen Schilde hat. Das muss ein Bug sein, das ist keine normale Regeneration.
    Nein, das ist immer noch nicht der ganze Bullshit. Es kann sein, dass Moma während dem Boss-Kampf respawnt, d.h. sie sitzt wieder auf ihrem Bike mit voller Gesundheit, aber die vorher nicht tot gebrachte Moma steht am Boden mit vollen Schilden und balllert weiter auf dich los.
    Da freut man sich drauf, dass ihre KI über das alles hinaus unsäglich doof ist, die letzte Maulwurfsratte in Fallout 3 hat eine bessere. Es kann passieren, dass man ihre Schilde gemütlich mit dem Sniper wegbringen kann, während sie praktisch nicht mehr reagiert. oder dass sie irgendwo an einem für mich komfortbalen Ort festhängt.
    Effektiv, da wird bereits von Quanten-Computern gesprochen und die KI ist auf dem Stand des ersten Nintendo-Konsole, wenn sie nicht auch noch zusätzlich rumbugt. Eigentlich beschämend.

  • @PixelMurder Ich weiß ja nicht was du unter einer guten KI verstehst, aber ich finde Borderlands 2 gut und ich hab noch keine einzigen KI aussetzter gesehen. Ok, vielleicht ein oder zwei klitzekleine.


    Vielleicht will dich die KI ja einfach nur ärgern. :D

    Hüte dich vor der Gattung NPC!
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  • @PixelMurder Naja hat ja jetzt aber nicht viel mit der KI zu tun.. Alles was ich raushöre ist das du wahrscheinlich jedesmal stirbst.
    Hol dir besseres zeug oder ein paar leute die dir zu hilfe kommen und schwups es läuft schon viel besser.


    Ich hab Borderlands 2 lange genug gespielt um zu sagen das die KI da drin nicht so schlimm ist.. da gibts bestimmt andere sachen über die man wütend sein kann.

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    Es zu finden ist nicht das Problem, sondern das loslassen.- Father Elijah

  • Ich hätte es eher Boss-Design nennen müssen und die zwei genannten Bosse sind einfach daneben. Immerhin bin ich bereits in UVHM und konnte jeden schaffen, aber die zwei? . Überlege gerade, ob ich das abbrechen soll, schliesslich wartet auch noch der Tiny-TinaDLC...


    Ja gut diese Pholosophie der drei Durchgänge ist auch an sich blödssinnig. Statt Gegner permanent richtig zu balancieren, darf man pro Durchgang dreissig Level oder so haben, sonst leidet man an Langeweile oder am Schwierigkeitsgrad.

  • Ich hätte es eher Boss-Design nennen müssen und die zwei genannten Bosse sind einfach daneben. Immerhin bin ich bereits in UVHM und konnte jeden schaffen, aber die zwei? . Überlege gerade, ob ich das abbrechen soll, schliesslich wartet auch noch der Tiny-TinaDLC...


    Ja gut diese Pholosophie der drei Durchgänge ist auch an sich blödssinnig. Statt Gegner permanent richtig zu balancieren, darf man pro Durchgang dreissig Level oder so haben, sonst leidet man an Langeweile oder am Schwierigkeitsgrad.

    Ich kann mich gar nicht erinnern, dass die so schwierig waren. Allerdings bin da wohl auch der falsche Maßstab, hab in Borderlands 2 meine Charaktere zuletzt bis Schwierigkeitsgrad OP 8 gespielt und mit einigen auch alle Raid-Bosse solo gemacht.


    Mit Tipps sieht es schwierig aus ohne Hintergrund zum Charakter/Equipment, aber auf UVHM empfielt sich prinzipiell immer Slag (falls du das nicht schon nutzt), wegen dem x3 Schadensmultiplikator. Wenn es ansonsten partout nicht weitergeht, dann mach ruhig erstmal das Tiny Tina DLC ... das ist echt richtig gut.