Interactive Fiction - Fallout-Forum Edition

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    • Interactive Fiction - Fallout-Forum Edition


      Bild: Time Bomb

      Wer kennt sie nicht aus Kindertagen, die Bücher mit Karte, in denen man selbst wählen konnte wo man als nächstes hin gehen wollte. Und wie genervt man war wenn man merkt dass man sich für das Falsche entschieden hatte. Manchmal musste man sogar zurückgehen und sich nochmal für die andere Option entscheiden, weil das Büchlein bereits vorbestimmt hatte wie es enden soll.

      Die IFs im Forum funktionieren genau so, aber laufen etwas anders.

      Viele von euch kennen bereits die Geschichte in Fallout, haben sie durch gespielt und nun bleiben nur noch nebensächliche Erkundungen und Quests übrig, oder ein Neustart des Spiels. Da wünscht man sich oft, man könnte das Spiel noch mal zum ersten Mal spielen, nicht wahr?
      Die IFs beschreiben, neue Abenteuer im Fallout Universum, wobei IHR diejenigen seid die die Entscheidungen treffen müssen, ganz wie ihm echten Spiel.
      Jede Entscheidung kann einen Haken haben. Nur dass ihr bei einer Fehlentscheidung nicht einfach zurück blättern könnt. In diesem Spiel müsst ihr mit den Konsequenzen leben und hoffentlich das Beste daraus machen.
      Wer mal wieder eine ganz neue Fallout-Story erleben möchte, ist herzlich eingeladen bei den Fallout-Forum IFs mitzumischen. Alles was ihr dazu braucht, ist Fantasie und den Mut eine Entscheidung zu treffen.

      Der Ablauf:
      Das RPG-Team stellt euch das Ziel der Geschichte und ihre Charaktere vor. Daraufhin folgt auch schon der erste Post an dessen Ende eine Entscheidung fällig wird. Mittels Umfrage dürft ihr eure Stimme abgeben. Die Option mit den meisten Umfragestimmen wird in den nächsten Post mit einbezogen.

      Natürlich gibt es auch Dialoge.
      Ihr wisst was geschieht wenn euer Charakter beispielsweise zu wenig Charisma hat um eine Person zu überreden? Natürlich, der Versuch misslingt. (meistens)
      Die IF Charaktere haben ihre eigene Persönlichkeit und so kann es sein das einer vielleicht nicht genug Muskelstärke besitzt um einer anderen Person zu drohen. In den Umfragen werden solche Optionen mit einer Prozentzahl angezeigt. Wenn eine Option mit beispielsweise 30% gewählt wird, werden wir diese um fair zu spielen, mit einem 100-Seitigen Würfel, auswürfeln. Alles von 1 - 30 wird ein Erfolg für den Dialog sein, alles von 31 - 100 ein Fehlschlag. Also gebt Acht, und überlegt euch gut ob ihr ein solches Risiko eingehen wollt.
      Wenn es ein Gleichstand gibt, wird ebenfalls gewürfelt.

      Zudem um fair zu sein, werden die Antworten in den Umfragen im Vorfeld mit den daraus resultierenden Folgen versehen. Also egal wie ihr euch entscheidet, die Antworten haben bereits einen groben Weitergang der Story und werden dann auch so durchgezogen. Es ist also tatsächlich, reiner Zufall wie die Geschichte ausgeht, und keine Option führt zum selben Ergebnis wie die andere.

      Dieser Thread ist ebenso Spiel- und Diskussions-Thread. Ihr dürft also gerne untereinander über eure Entscheidungen diskutieren und beraten. Ebenso darf eine Stimme auch geändert werden, sollte ein oder mehrere Mitspieler, für euch, einleuchtende Argumente beitragen.

      Die Abstimmung dauert immer zwei Tage, plus zwei Tage Zeit für uns um darauf zu reagieren. So bekommt ihr alle vier Tage einen neuen Post.

      Das war’s auch schon. Bald gehts los!

      Wir wünschen euch viel Spass mit der ersten Fallout-Forum Interactiv Fiction.
      Happ Shitens
    • Das klingt interessant und ich bin gespannt wie das umgesetzt wird. Auf jeden Fall schon mal Danke für den Einfall und den Einsatz. Rein aus Neugier: Wer macht da alles mit, also wer schreibt denn alles an der Geschichte?
      Krieg, Krieg ist immer gleich: Städte werden in Schutt und Asche gelegt, Menschen sterben reihenweise und man findet keine anständigen Haarstylisten mehr, von Pedikürensalons ganz zu schweigen.
    • Was soll Ben tun? 17
      1.  
        nichts tun (8) 47%
      2.  
        angreifen (7) 41%
      3.  
        weglaufen (2) 12%
      Interactive Fiction 1 – [ Reise nach Big Town ]






      Krieg, Krieg bleibt immer gleich.

      Seit Jahrhunderten bekämpften sich die Menschen. Wobei die Gründe, angesichts der Katastrophen die dadurch entstanden, banal und unwichtig waren. Und doch geschah immer wieder das gleiche: Angst, Not, Grauen, Schmerz, Trauer überflutete die Welt, in Form einer atomaren Feuersbrunst, die die Schatten von allem und jedem an der Oberfläche in die Erde einbrannte.

      Glücklicherweise, konnten sich einige Menschen in unterirdische Vaults retten, und überlebten die Bomben. Und als sie wieder an die Oberfläche kamen, erwartete sie eine andere Welt. Trotzdem wurden neue Gesellschaften gebaut, Dörfer gegründet und Stämme gebildet. Und obwohl sie in den Trümmern und den Knochen ihrer eigenen Vorfahren lebten und starben, lernten die Menschen nichts aus ihren Fehlern. Töten oder getötet werden, war und blieb bis heute, der einzige leitende Gedanke der Menschheit.

      Denn Krieg, Krieg bleibt immer gleich.


      „Es wird Zeit Bingo.“Sagte der Bürgermeister. Ein Kind das weit jünger war als Bingo selbst. Heute war Bingos Geburtstag und er wurde trauriger Weise sechzehn Jahre alt. Trauriger Weise? In Little Lamplight mussten alle die das sechzehnte Lebensjahr erreichten, gehen. Die Little Lamplighter vertrauten den Erwachsenen nicht und noch weniger duldeten sie welche in ihrem zu Hause. So musste Bingo, der sich ab jetzt nicht mehr Bingo sondern Benjamin Gold nennen musste, sich heute von seinen Freunden verabschieden und nach Big Town reisen. Dahin wo alle Little Lamplighter irgendwann hin mussten. Er hatte Angst vor dem Ödland. Er wusste wie gefährlich es sein konnte und er fürchtete sich vor den Monstern und ein bisschen auch vor den Erwachsenen da draussen. Doch gab es jetzt kein Zurück mehr. Er schulterte seinen Rucksack und das Sturmgewehr, atmete tief ein und setzte den ersten Fuss aus der sicheren Höhle in das ungewisse Ödland der Hauptstadt.

      -

      Es war warm, die Sonne schien und wärmte Bens braune, wirr vom Kopf abstehenden Haare. In seinem Rucksack klimperten zwei Wasserflaschen aneinander. Er hatte ein mulmiges Gefühl im Bauch und fühlte sich beobachtet. Er fühlte sich nicht im Geringsten vorbereitet für die Welt hier draussen. Ausserdem glaubte er etwas Wichtiges vergessen zu haben, etwas überlebenswichtiges. Ich hab Wasser, Essen, Munition… Was fehlt denn noch? Dachte er wieder und wieder. Dann gab er es auf. Es lenkte ihn zu sehr davon ab seine Umgebung im Auge zu behalten. Er würde schon merken was er vergessen hatte wenn er es brauchte.

      Die Erde war hart und knirschte unter seinen Wanderschuhen. Ein lauer Wind blies ihm um die Unterschenkel. Es war ruhig. Keine Kinder die fangen spielten und lärm machten. Niemand der mit ihm plaudern wollte, keine Werkzeuge die werkelten oder Teller die beim abwaschen klirrten. In Little Lamplight waren das vertraute Geräusche und nun war es so still, dass es Ben beunruhigte. Er versuchte sich einzureden dass er so wenigstens näherkommende Feinde besser hören konnte, aber er sehnte sich in die heimische Höhle zurück. Er sehnte sich nach Sicherheit.

      Nach einigen Stunden Marsch, brannte die Sonne regelrecht auf ihn herab. Es musste Mittag sein und Ben entschied, eine kleine Rast zu machen und etwas zu essen. Er legte seine R91 ab und den Rucksack vor sich. Sein Hunger hielt sich in Grenzen, die Aufregung hatte sich noch immer nicht gelegt. Deshalb kramte er eine Packung Instapüree hervor und betrachtete die Vorderseite. „InstaPüree hat einen Geschmack, der echt reinhaut!“ Las Ben laut vor und lächelte schwach.
      Nachdem er das Vorkriegsmahl verzehrt hatte, packte er zusammen. Er wollte nicht noch mehr Zeit verlieren. Es war besser so schnell wie möglich nach Big Town zu gelangen und noch besser wenn dies ohne Zwischenfall passierte.

      Es dauerte nicht lange, nach dem er seinen Weg wieder aufgenommen hatte, da begann die Erde zu beben. Schwach aber doch wahrnehmbar. Schockiert blieb Benjamin stehen und hielt den Atem an. So konnte er sein Herz noch stärker in seiner Brust pochen spüren. Und dann gruben sich um ihn herum drei Maulwurfsratten aus der Erde. Sie quickten und keuchten. Ben besass vor seiner Schockstarre noch die Geistesgegenwart sein Sturmgewehr in Stellung zu bringen und es zu entsichern. Er hoffte allerdings dass die Viecher ihn nicht angreifen würden wenn er sich nicht bewegte. Ruhig stand er da. Sind Maulwurfsratten blind? Fragte er sich unwillkürlich. Eine sass direkt vor ihm, ihre Augen waren so winzig, dass er sie kaum erkennen konnte. Sie schnupperte in der Luft. Ben spürte die anderen zwei hinter sich und traute sich nicht, sich nach ihnen umzusehen. Er hörte ihre hässlichen Geräusche die sie erzeugten. Was mach ich jetzt?

      Kurzfassung
      Ben reist durch das Ödland der Hauptstadt und trifft auf drei Maulwurfsratten. Er weiss nicht ob er sie angreifen, weglaufen oder abwarten soll.
      Happ Shitens
    • Da man ja auch diskutieren soll/darf/kann: Ich bin für Nichtstun und Abwarten und hab mal so gestimmt. Ich finde das passt am besten zum beschriebenen Charakter: Etwas ängstlich aber nicht panisch, etwas überfordert, unerfahren und in der kindlichen Hoffnung, das es schon irgendwie gut kommen wird. Die Verhaltensmuster Flucht oder Angriff wenn man auf sich alleine gestellt ist, wird sich erst aus solchen Gelegenheiten wie diesen entwickeln. :D
      Krieg, Krieg ist immer gleich: Städte werden in Schutt und Asche gelegt, Menschen sterben reihenweise und man findet keine anständigen Haarstylisten mehr, von Pedikürensalons ganz zu schweigen.
    • Ich schließe mich @Nastja s Meinung an und habe ebenfalls "nichts tun" gewählt, obwohl ich mich zunächst für "weglaufen" entschieden hatte.
      Wenn ich als "Mungo" in seiner Situation wäre, würde ich keine 5.56er für ein paar Maulwurfsratten verschwenden und stattdessen weglaufen. ^^
      Nastja`s Argumente sind aber überzeugend.

      Da Little Lamplight unterirdisch liegt, müsste Ben bereits Erfahrungen mit den Tieren gesammelt haben. Vielleicht sind sie wirklich blind und er hat es nur vergessen?

      Spätestens in Big Town wird er mit der Taktik aber schlechte Karten haben. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Claire ()

    • „Sollen wir ein Nachtlager aufschlagen, oder willst du weiter reisen?" 12
      1.  
        rasten (10) 83%
      2.  
        weiter reisen (2) 17%
      Ben stand reglos da. Kein Muskel bewegte sich. Ein Schweisstropfen ran ihm die Stirn herab. Er hörte wie sein eigener Atem anfing zu zittern und er glaubt erstsicken zu müssen wenn er noch langsamer ein und aus atmete. Die Maulwurfsratten, grunzten und knurrten. Ben schluckte und kniff dann die Augen zusammen. Bleib ruhig, keine ruckartigen Bewegungen, es wird schon gut gehen. Ohne dass er es bemerkte hielt er jetzt vor Angst die Luft an. Er konzentrierte sich so fest er konnte auf etwas Schönes und versuchte es sich bildlich hinter seinen geschlossenen Augen vorzustellen. Er dachte an sein zu Hause. Daran dass er nie kämpfen musste wenn er es nicht wollte. An seine Freunde. An die die noch in Little Lamplight waren und an die, die die sichere Höhle auch schon verlassen hatten. So harrte er aus, bis er zu Boden gerissen wurde. Ein brennender Schmerz stach in seinen Unterarm und dann hörte er Schüsse. Schüsse? Ben getraute sich nicht die Augen zu öffnen. Er hielt sich den Arm und versuchte nicht zu wimmern. Die Wunde brannte höllisch.

      Als er die Augen öffnete lagen die Maulwurfsratten tot um ihn herum. Er setzte sich mühselig auf und sah sich um. Ben begriff nicht sofort, dann erblickte er vor sich zwei Beine in Jeans. Er sah daran hoch und staunte als er in das Gesicht einer hübschen jungen Frau blickte. Sie grinste überlegen und hatte ein Sturmgewehr locker über die Schulter gelegt. „Alles klar? Warum stehst du denn so blöd in der Gegend rum?“ fragte sie grinsend. Ben war völlig perplex. „Äh… ich äh…“ „Na komm!“ sagte sie und half Ben auf die Beine. „Au!“ rief dieser und hielt sich den Arm. Eine leichte Bisswunde zeichnete sich dort ab. Er sah von der Wunde auf und kniff die Augen zusammen. Dieses Gesicht. Er kannte dieses Mädchen. „Laura?“ „Man bist du früh, klar bin ich es!“ antwortete sie fröhlich. „Zeig mal her.“ Sie begutachtete Bens Arm. Dieser war noch immer nicht ganz bei Sinnen. Er verstand nicht was passiert war. Warum war sie hier? Sie, die schon seit zwei Jahren nach Big Town aufgebrochen war. Hilflos sah er zu wie sie sein blaues T-Shirt zerriss. „Was machst du da!?“ rief er. Sie grinste nur und verband mit dem Fetzen seinen Arm. „So, wie neu!“ scherzte Laura und betrachtete Ben. „Auch schon sechzehn, wie?“ Ben blickte seinen Arm an und dann an sich herab. Ein loser Fetzten hing an seinem Shirt herab. Dann endlich konnte er wieder klare Gedanken fassen. „Was machst du denn hier!?“ Er konnte sich gut an Laura Winger erinnern. Er hatte sie oft aus der Ferne bewundert. Sie war schön, draufgängerisch und schien vor nichts Angst zu haben. Er hatte sich aber nie getraut auf sie zu zugehen. Immerhin war sie zwei Jahre älter als er und das kam ihm komisch vor. „Ich streif nur so durch die Gegend.“ Grinste Laura. „Im ernst? Was ist mit Big Town?“ fragte Ben der nicht verstehen konnte dass sie sich freiwillig und allein dem Ödland stellte. Laura lachte. „Quatsch. Ich seh ab und zu vorbei um zu sehen ob die frischen Mungos Hilfe brauchen. Ich wäre froh gewesen, wenn ich Hilfe gehabt hätte.“ Sie drehte sich um und sah in die Richtung in der Big Town lag. „Es ist weiter als man vielleicht meint.“ Benjamin war etwas verblüfft über ihr plötzliches Auftauchen. Sollte er ihr trauen? Immerhin war sie schon seit zwei Jahren hier draussen. Vielleicht hatte sie sich verändert. Und wenn sie doch die Wahrheit sagt? Früher war sie immer sehr hilfsbereit gewesen. Sie konnte aber auch richtig gemein sein. Wie damals als sie Rabbit die Haare abgeschnitten hatte, weil sie Laura die zerbrochenen Teller angehängt hatte. Laura sah wieder zu Ben und strich sich eine braune Strähne aus der Stirn. Sie lächelte. „Was ist? Soll ich dich nach Big Town begleiten?“ „Okay.“ Antwortete Ben kleinlaut und ihr Lächeln wurde breiter.

      Unterwegs sprachen sie über alte Zeiten. Über ihre früheren Freunde und über Big Town. Ben war mittlerweile richtig froh über ihre Gesellschafft. Sie hatte Erfahrung im Ödland der Hauptstadt und er fühlte sich schon viel sicherer. Es wurde dunkel und Laura sah in den Himmel. „Sollen wir ein Nachtlager aufschlagen, oder willst du weiter reisen? Bei Nacht zu reisen ist etwas sicherer, aber müde sind wir schwach.“ Ben fragte sich warum sie ihn das fragte, schliesslich war sie die Expertin.

      Kurzfassung
      Ben trifft auf Laura die ihm das Leben rettet. Sie reisen weiter und wissen nicht ob sie durch die Nacht ziehen oder rasten sollen.
      Happ Shitens
    • Nun nach einem Solchen erlebnis und der Gesellschaft einer vermeitlich vertrauenswürdigen Person würde ich eine Rast einlegen, wenn man schon keine Maulwurfsratte als Haustier abbekommt ;)
      Ich leide nicht an realitätsverlust, ich genieße ihn!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nihilius13 ()

    • Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mich doch für den Kampf entscheiden sollen... So konnte Ben jedenfalls keinen starken Eindruck bei Laura hinterlassen. ^^
      Wenn man schon ganz allein mit einer hübschen und draufgängerischen jungen Frau am Lagerfeuer sitzt, wären ein paar gebratene Maulwurfsrattenfilets sicher auch nicht schlecht.

      Auf jeden Fall glaube ich ihr. Wenn sie ihm schlechtes antun wollen würde, hätte sie es wohl schon getan. Also entscheide ich mich für`s rasten. So kann Ben einiges über diese "neue Welt" und über seine alte Bekannte erfahren. Vielleicht kommt dadurch auch eine Prise Erotik in die Geschichte... :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Claire ()

    • Claire schrieb:

      Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mich doch für den Kampf entscheiden sollen... So konnte Ben jedenfalls keinen starken Eindruck bei Laura hinterlassen. ^^
      Aus demselben Grund würde ich mich wieder gegen einen Kampf entscheiden. Ich finde es unterhaltsamer, wenn Protagonisten nicht optimal und nicht vernünftig handeln und auch Fehler machen, solange es plausibel zur dargestellten Figur ist. Ich schubse diese gerne von einem Fettnäpfchen zum nächsten und auch in Situationen in denen ihnen aus eigener Dummheit die Scheisse das Wasser bis zum Hals steht - kopfüber. :D (Vermutungen, dass dies Erlebnisse meine persönlichen, erlebten Erfahrungen reflektieren, sind natürlich vollkommen aus der Luft gegriffen)

      Zur aktuellen Umfrage: Ben, ein 16-Jähriger Junge, der noch nie die Gesellschaft mit einer Frau über 16 verbringen durfte, hat die Aussicht, eine Nacht mit einer brünetten Schönheit zu erleben? Ich denke, während wir hier überlegen, hat Ben schon eine windgeschützte Stelle gesucht, Holz gesammelt und ein Lagerfeuer gemacht um zu
      rasten.
      Krieg, Krieg ist immer gleich: Städte werden in Schutt und Asche gelegt, Menschen sterben reihenweise und man findet keine anständigen Haarstylisten mehr, von Pedikürensalons ganz zu schweigen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nastja ()

    • Was mach ich jetzt? 14
      1.  
        „Was wollt ihr?“ (9) 64%
      2.  
        [Drohen - 10%] „Lasst uns in Ruhe, oder ich mach euch fertig!“ (3) 21%
      3.  
        [angreifen] (2) 14%
      4.  
        Ohne Laura fliehen (0) 0%
      Sie entschieden sich die Nacht über ein Lager aufzuschlagen und bei Tagesanbruch weiter zu reisen.

      Sie Fanden einen kleinen Felsvorsprung unter dem sie ein Feuer an zu zünden. Langsam wurde es frisch und Ben war froh über die Wärme des Feuers. Nun wurde ihm auch klar was er vergessen hatte. Eine Decke zum Schlafen. Sein arm Pochte unter dem provisorischen Verband. Und er war noch immer etwas verärgert über sein zerrissenes T-Shirt.

      Er sah zu Laura die im Feuer herum stocherte. Im gelben schein des Feuers, sah sie noch hübscher aus. Er verfiel in eine Träumerei während sie das Maulwurfsrattenfleisch röstete. Ein wenig unnütz fühlte er sich schon. Aber er wollte auch nicht etwas anfangen und dann ungeschickt wirken. Weshalb er sich für ein Gesprächsthema entschied. „Erinnerst du dich noch an Skipie?“ fragte er in die Stille. Er hoffte ein paar gemeinsame Erinnerungen aufleben zu lassen. So würden sie sich etwas verbundener fühlen. Laura grinste frech. „Der grosse Lange, zu dem der Name so gar nicht passte?“ Ben lachte. „Ja genau, wusstest du dass er den Namen hatte, weil er…“ Ben beendete den Satz nicht. Beide horchten auf. In der Dunkelheit war irgendetwas. Ben glaubte ein flüstern zu hören. Laura legte den Finger auf den Mund und hockte sich hin. Sie nahm ihre Waffe und schlich einige Schritte dem Geflüster entgegen. Ben griff ebenfalls nach seiner Waffe, stiess dabei aber seinen Rucksack um und machte einen ungeheuren Lärm. Er sah wie Laura zusammen zuckte und über die Schulter zu ihm sah. Dann riss Ben die Augen auf. Ein Schatten sprang von oben herunter. Das Feuer erleuchtete das Gesicht der Gestalt. Er war schmutzig und grinste. „Wen haben wir denn da?“ krächzte er. Ein Raider. Und dann tauchte ein weiterer auf. Und noch einer. Alle schienen sich riesig zu freuen. „Der Boss wird sich bestimmt freuen.“ Sagte einer und Ben verstand nicht. Laura sah die Raider stur an. Benjamin verstand dass sie nicht angriff. Das würde nicht gut enden. Krampfhaft versuchte Ben einen Plan zu schmieden, doch sein Kopf war so leer wie sein Magen. Flucht war unmöglich, sie versperrten den Weg. Oder doch nicht? Ben wusste dass hinter sich ein Spalt im Fels war durch den er sich durchquetschen konnte. Aber würde Laura auch entkommen? Sie war erfahren aber drei gegen einen. Sollte er egoistisch sein und sein Leben retten? Oder bei Laura bleiben und riskieren erschossen zu werden? Ob er mit den Raidern reden konnte? Sie schienen etwas von ihnen zu wollen. Aber mussten sie dafür tot oder lebendig sein? Was mach ich jetzt? Ich brauch ganz schnell einen Plan!

      Kurzfassung
      SIe werden von drei Typen überfallen. Wie soll Ben reagieren?
      Happ Shitens