Das habe ich doch schon irgendwann mal gehört ...

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      Vorschlag:
      Bei der nächsten Party einfach mal so richtig Eindruck schinden und beim 'Alabama Song' von den Doors
      etwas die Stirn krausziehen, die Nase rümpfen und sagen "Das Lied ist ja ganz nett, aber die Version von
      Catherine Sauvage hat doch etwas mehr Esprit"; und falls ihr dann noch den Bogen zu Bertold Brecht spannen
      könnt, sind euch Schulterklopfer und respektvolles Kopfnicken garantiert. Denn Bertold Brecht und Kurt Weill
      sind die eigentlichen Urheber dieses Lieds, dass ursprünglich 1927 für das Musical "Mahagonny Songspiel" geschrieben
      wurde.













      ...und viele mehr, dazwischen und danach.
      "When it comes time to die, be not like those whose hearts are filled with the fear of
      death, so when their time comes they weep and pray for a little more time to live
      their lives over again in a different way. Sing your death song, and die like a hero
      going home."
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      Jetzt kein Cover im traditionellen Sinne aber dennoch lustig. Bethesda tobte sich ja damals beim Wolfenstein Worldbuilding richtig aus ;P


      Why does building fly? Building should fall. Strong not like strange building
      - Strong über die Prydwen

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      "When it comes time to die, be not like those whose hearts are filled with the fear of
      death, so when their time comes they weep and pray for a little more time to live
      their lives over again in a different way. Sing your death song, and die like a hero
      going home."
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      Die Abstraktion von Soul, Pop und Rockmusik zum Hip Hop ist wirklich unglaublich interessant.

      Zum Beispiel nehmen man den grandiosen Track "Season of the Witch" und lege ein paar antike "Deine-Mutter-Sprüche" rüber und voila, man hat "Yo Mama" von The Pharcyde.


      =


      __

      Es geht sogar noch besser!

      Lovin' Spoonfull, eine Rockband aus den 1960ern schreibt den legendären Titel "Summer in the City" im Jahr 1966. Der Titel schlägt ein wie eine Bombe und wird der Sommerhit von 1966. Das Geräusch am Anfang ist übrigens die Hupe eines VW Käfers.

      Der grandiose Jazzmusiker Qunicy Jones lässt es sich nicht nehmen und bringt nur sieben Jahre später selbst eine instrumentale Version des Hits raus. Seine Version ist ein ganzes Stück langsamer als das Original, dafür weitaus aufwendiger produziert. Quincy Jones, seines Zeichens einer der größten Produzenten der amerikanischer Musikbranche war zuvor der Leiter des Orchesters, dass Frank Sinatras "Fly me to the Moon" aufgenommen hat. Nur wenige Jahre nach dem Album entdeckte Jones einen Newcomer, den er fortan förderte und zu bahnbrechenden Erfolg bracht: Michael Jackson.

      Fast Forward ins Jahr 1992: Die Gruppe The Pharcyde aus L.A. veröffentlicht einen Hip Hop Titel, der Quincy Jones "Summer in the City" als wichtigstes Sample verwendet. Daneben wird auch das unvergessliche Gitarrengeschredder aus Jimi Hendrix "Are you experienced" verwendet. Auch diesmal schlägt der Titel wieder ein wie eine Bombe.

      Noch einen kleinen Bonus gibt es, denn auch der legendäre Joe Cocker hat es sich 1994 nicht nehmen lassen und auch nochmal eine Version von "Summer in the City" rauszubringen.




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      Wow, klasse, dass wusste ich bisher noch nicht, obwohl ich das Pharcyde Album auch schon
      bestimmt fast 20 Lenze hier liegen habe!
      Beim Zähneputzen ist mir dann sogar noch Night's Introlude von Nightmares on Wax in den Sinn gekommen,
      was in dem Fall auch eine Abstraktion von Summer in the City wäre.
      Bin etwas stolz auf die Platte, weil sie nicht nur gut ist, sondern auch gut aussieht.
      "When it comes time to die, be not like those whose hearts are filled with the fear of
      death, so when their time comes they weep and pray for a little more time to live
      their lives over again in a different way. Sing your death song, and die like a hero
      going home."
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      Geoff Mack hat 1959 darüber geschrieben, dass er schon überall gewesen ist.
      Das hat möglicherweise schon damals niemanden interessiert und auch jetzt
      denkt sich vielleicht der/die eine oder andere 'wtf?!'.
      Erst 1962 nahm Lucky Starr seine Klampfe und untermalte die Geschichte musikalisch.
      Danach folgten 17 weitere mehr oder weniger abgewandelte Coverversionen.
      Die Bekannteste stammt sicherlich von Johnny Cash, die aber wiederum eine 1:1 Kopie Hank Snow (1963) ist.

      "When it comes time to die, be not like those whose hearts are filled with the fear of
      death, so when their time comes they weep and pray for a little more time to live
      their lives over again in a different way. Sing your death song, and die like a hero
      going home."

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