[Sammelthread] Star Wars

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das Franchise kann sich kaum besser entwickeln:
      Ende dieses Jahr soll Battlefront 2 rauskommen, mit einer Kampagne die die Geschichte einer imperialen Soldatin zeigt, die vom Ende des Imperiums zur First Order übergeht scheint sehr vielversprechend zu sein.

      Der neue Trailer zu "The Last Jedi" ist genauso vielversprechend
      Meine Theorien/Ideen für Episode 8:
      Spoiler anzeigen
      Ich denke, dass innerhalb der Handlung das Konzept und der Kodex der Jedi, als auch der Sith aufgegeben werden und mit Rey und Kylo Ren flexible Machtnutzer geschaffen werden, die sich nicht an irgendwelche Regeln halten müssen und sowohl Praktiken der Hellen und Dunklen Seite nutzen werden.
      Ansonsten hoffe ich, dass mehr Raumschlachten zu sehen sein werden. Das hat zumindest Rogue One sehr gut getan.
      Wichtig ist glaube ich auch eher, dass der Film einen klaren Bruch innerhalb der Trilogie darstellt und nicht ein zweiter "Empire Strikes Back" entsteht. Also sollte wohl der große Konflikt um einen strategischen Schlüsselpunkt gehen, an dem Republik/Resistance und First Order gegeneinander kämpfen.
      Die Identität von Snoke ist auch weiterhin umstritten. Die plausibelsten Theorien sagen er wäre eines der Kinder, die Anakin in Ep.III versucht habe umzubringen. Die andere Theorie wäre, dass er Parth Plagueis, der Meister von Palpatine sei. Am abwegigsten halte ich die Theorie, er sei Mace Windu.
      Die Grüchte gehen ja soweit, dass spekuliert wird, dass Rey und Kylo Ren Geschwister seien, was ich aber extrem einfallslos finden würde.


      Ansonsten wird sicherlich bald mehr über das neue SpinOf zum jungen Han Solo zu hören sein. Die Besetzung finde ich bisher nicht so ideal. Alden Ehrenreich passt meiner Meinung nach nicht als junger Harrison Ford. Don Glover als Lando Calrisian ist dagegen eine ganz gute Wahl.

      Mit Star Wars Rebels scheint es auch ganz gut zu laufen, denn demnächst soll eine vierte Staffel anlaufen. Die dritte hat sich auf jeden Fall schon in eine ganz gute Richtung entwickelt und die Wiedereinführung von Admiral Thrawn in den neuen Kanon war auf jeden Fall eine gute Idee.
    • Ich find es dennoch besser als das Franchise einfach Brach liegen zu lassen, wie es George Lucas zuletzt gemacht hat.
      Natürlich muss man als Fan skeptisch sein, wenn sich da ein Konzern Disney hinterklemmt, aber bis jetzt hat das Franchise doch eine Renaissance erlebt: Episode VII wurde gut angenommen, Rogue One war bahnbrechend und auch Rebels scheint ein Publikum zu haben.
      Der Marke geht es so gut wie noch nie - sowohl Fans als auch Umsatz sind positiv.

      Ob ein Obi-Wan-SpinnOff jetzt wirklich nötig ist, bleibt dahingestellt. Im Dezember gibt es erstmal Episode VIII und 2018 kommt das Han Solo SpinOff.
      Ursprünglich waren ja auch SpinOffs zu Yoda und Boba Fett geplant, aber wer weiß...

      Disney ist übrigens auch Inhaber des Marvel Cinematic Universe (MCU: Cap. America, Thor, Avengers, Guardians of the Galaxy, etc.) und hat seit dem ersten Iron Man Film ein großes und extrem erfolgreiches Franchise etabliert, das pro Jahr mindestens zwei Blockbuster abwirft. Also da geht noch mehr :D
    • Ich bin mit Episode VIII - Die Letzten Jedi zu einem Fazit gekommen, was ich in Dinge die mich stören und Dinge die mir gefallen gliedern will:

      SPOILER!
      Spoiler anzeigen

      Dinge, die mir gefallen haben:
      Der Film räumt mit den Narrativen "Rettung in letzter Sekunde" und "Hirnlose Action zahlt sich aus" auf. Poe bekommt ziemlich was auf den Deckel für seine Aktionen und Admiral Hondo geht als besonne Heldin hervor. Insgesamt empfinde ich Admiral Hondo als eingentliche Heldin des Films. Sie agiert logisch und trifft die nötige Entscheidungen, genau so wie es Leia vorgemacht hat.

      Das Geheimnis um Reys Eltern. Sie waren niemand und Rey ist genau so zur Macht gekommen, wie Anakin Skywalker - Durch Schicksal oder Zufall.

      Die Charakterentwicklung. Kylo Ren und Rey haben eine wunderbare Charakterentwicklung hingelegt. Sie haben Stärken und Schwächen gezeigt, haben sich entwickelt und nun ihre Standpunkte und Werte festgelegt.

      Die Rolle von Benicio del Toro als Codeknacker. Ich fand die Entscheidung einen "chaotic neutral" Charakter zu schaffen ziemlich gut und nicht wie Lando, der dann doch gut wird.

      Das Ende der Jedi und der Sith als ideologische Institutionen tut dem Film gut. Wäre Rey jetzt Padawan geworden, wäre das irgendwie zu flach. Kylo Ren, der auch irgendwie kein Sith ist, passt sehr gut als Antagonist dazu.

      Der Film hat mich überrollt. Er hat mir meine Erwartungen restlos auf den Kopf gestellt und mich eine emotionale Achterbahn fahren lassen, wie es kein anderer Film konnte.


      Dinge die mich stören:
      Leias Ausflug ins Vakuum. Ich fand die Szene unnötig und überdramatisiert. Es hätte gereicht, wenn sie beim Bombentreffer schwer verwundet und dann gerettet wird. Der Gleitflug im All passt einfach nicht.

      Snokes Abgang war enttäuschend. Ich hatte erwartet eine Backgroundstory zu erfahren. Welche Theorie bewahrheitet sich nun? Jetzt ist die Antwort irrelevant.

      Lukes Abgang war zwar spektakulär, aber auch irgendwie ernüchternt. Das Laser-Bombardement wirkte etwas unlogisch. Der Machtgeist von Luke der zurückkommt war irgendwie nicht sehr authentisch. Das Luke eins mit der Macht geworden ist, ist für mich nötig.

      Yodas Auftritt. Ich weiß nicht, aber ich fand das irgendwie etwas aufgezwungen. Es ist zwar super toll, dass man statt CGI wieder auf die Puppe von Frank Oz gesetzt hat, aber für die Handlung war es irgendwie relativ unnötig.

      Finns Ausflug mit Rose. Wirkte auch irgendwie deplatziert, so wie die gesamte Kritik am "galaktischen Kapitalismus". Ich weiß nicht ganz wo das hin soll.

      Die neuen Wege der Macht - Lebensechte Machtgeister, Gedankenkontrolle und Bewegung im Vakuum sind mir irgendwie einfach zu viel und nachdem man sein halbes Leben lang in Filmen, Serien und Spielen gesehen hat wie die Macht funktioniert, sind die neuen Mechaniken sehr gewöhnungsbedürftig.

      Es gab einige Plotholes. Wie zum Beispiel, warum die Taktik, das Rebellenschiff mit Lichtgeschwindigkeit gegen den Stardestroyer fliegen zu lassen keine Option von anfang an? Warum wurde das nicht abgewogen?

      Fazit:
      Ich glaube das Hauptproblem war, dass man von Episode VII zu VIII den Regisseur gewechselt hat. J.J. Abrams und Rian Johnson haben nun mal verscheiedene Vorstellungen in welche Richtung die Story laufen soll. Da Johnson auch Episode IX machen soll, hoffe ich auf eine gewisse Konsistenz.

      Ich kann mit den Kritiken der SZ gut mitgehen und bestätigen - der Film ist sehr mutig. Sehr viele gewagte Wendungen und mutige Manöver.
      Was mir ein wenig Kopfzerbrechen macht, ist Episode IX. Irgendwie wurde jetzt ziemlich viel Pulver verschossen und die Erste Ordnung steht jetzt mit zwei Cholerikern an der Spitze. Der Widerstand der sich jetzt neu erheben soll steht auch in den Sternen.
      Alles läuft wohl zu einer zentralen Schlacht zwischen Gut und Böse hinaus, bei der Rey gegen Kylo antritt.

      Die lautstarken Kritiker, die rufen, dass Rian Johnson Star Wars ruinieren würde kann ich nicht mitgehen. Wenn jemand Star Wars ruinieren wollte, dann Goerge Lucas mit den Prequels, aber auch dieser dritte neue Teil ist eine solide filmtechnische Leistung die angemessen und auch für Fans verträglich ist. Wer aber schon bei Episode VII rumgezickt hat, wird mit Episode VIII nicht besser fahren.

      Alles in Allem überlege ich sogar noch ein zweites mal ins Kino zu gehen. Vorerst würde ich 8/10 geben, allerdings eher mit einer Tendenz nach unten.