Der Epische Keks Krieg!

  • In der Kneipe treffe ich Hetzerfeind . Er scheint wegen irgendetwas sehr erfreut, nahezu erregt, und legt neben sich auf der Theke einen Keks ab. "Strange", denke ich bei mir. Aber nunja. Ich lade ihn auf einen Drink ein. Es werden zwei Drinks. Drei Dinks. Drölf Drinks. Immer wieder erzählt er mir zwischendurch, dass er diesen Keks schützen müsse, koste es, was es wolle. Nach Vodkashot Nr. 7 verabschiedet er sich kurz zum Klo. Ich begutachte diesen seltsamen Keks. Was ist daran so besonders? Scheinbar einiges, denn er erzählte mir von einem regelrechten Krieg, der um dieses unscheinbare Stück Backware entbrannt ist. Das war ja einfach. Also ist es nun an der Zeit, dass ich mitmische. Ich schiele zur Toilettentür, Hetzer hat wohl gerade mit seinem Auswurf zu kämpfen und denkt nicht dran, dass es eine denkbar schlechte Idee war, mir den Keks mit jener schicksalhaften Geschichte anzuvertrauen. Ich zahle meinen Deckel, schnappe mir das vermeintlich harmlose Gebäck, verlasse die Gaststätte in Richtung Busbahnhof und warte auf NE xy in der Absicht, nach Hause zu fahren. Jedoch... ich bin nicht in der Stimmung, mir wegen einem blöden Stück Teigware Ärger mit nach Hause zu nehmen, schließlich ist morgen Frühjahrsputz angesagt und da will ich mir nicht irgendwelche Assassinen auf den Plan rufen. Bevor der Bus kommt, erblicke ich Shya in der Menge der Wartenden, wir sind sehr erfreut darüber, einander an solch einem gottlosen Ort zu begegnen. Mein Bus fährt ein, ich hab' es langsam eilig. "Hier, gönn' dir noch 'nen Keks!", rufe ich ihr zu, werfe ihr die krosse Süßspeise zu und reise Richtung Heimat.