Mojave Wüste

  • Zufrieden mit Dusts Antwort, drehte Knox sich um, um seinen Plan durchzuführen. Sein Blick traff gerade noch Quinn, die auf ihn zu lief. Es kam ihm ein wenig vor wie ihn Zeitlupe als sie die Hand ausstreckte und etwas rief. Knox’ blitzschnelle Gedanken bezogen dies darauf, dass sie nicht wollte, dass er Peaches etwas antat. Dennoch wollte er sich grade umdrehen, als ein dumpfer Schmerz ihm die Lichter ausknippste.



    Blinzelnd öffnete er die Augen. Sein Hinterkopf schmerzte und er griff hin. Nichts ahnend setzte er sich auf. Er lag auf dem Boden. Vier Leute sassen um ihn herum. Einer unbekannter als der andere. Mit zusammen gezogenen Brauen blickte er jeden einzelnen an. Ein alter Mann, zwei etwas jüngerere Typen und eine Frau. Die Frau war schön, schwarzes langes Haar, blaue Augen. Und sie hatte geweint. Warum wohl? Er betrachtete die Gruppe. Einer der ca dreissigjährigen sah ihn neugierig und gleichzeitig irgendwie besorgt an. Der alte Kerl schien schuldbewusst. Wer waren diese Leute? Waren sie gefährlich? So schien es eigentlich nicht. Was machten sie hier? Und was noch wichtiger war, was macht er selbst hier? Er erinnerte sich an nichts. Sein Kopf wahr leer. Er wusste noch nicht mal seinen eigenen Namen. „Was zum Teufel...“ murmelte er verwirrt als ihm das klar wurde. „Wie geht es dir?“ fragte die Frau und klang dabei ängstlich. Sie alle sassen um ihn herum und blickten interessiert. „Ähm.. ich weiss nicht...“ antwortete er noch immer vollkommen verwirrt. „Mein Kopf tut weh...“ „Weisst du wie du heisst?“ fragte der junge Mann mit dem vernarbten Ohr. Er klang genau so neugierig wie er sich auch vor der Antwort fürchtete. Der Angesprochene schüttelte den Kopf. „Fuck..“ stiess jemand leise aus. „Ich bin Peaches, das ist Quinn und er heisst Pedro. Das da drüben ist John.“ Peaches wies auf jede Person mit dem Finger. „Dein Name ist Knox.“ fügte er hinzu. Knox hörte zu, aber verstand irgendwie nicht. „Naja...“ Peaches rieb sich den Nacken. „Das ist nicht dein richtiger Name, aber hier nennt man dich so.“ „Hä? Was? Ich kapiers nicht.“ verständislos sah Knox die Leute vor sich an. Quinn seufzte, dabei hörte sich ihre Stimme zittrig an. Sie vergrub kurz das Gesicht in den Händen, dann sah sie wieder auf. „Es ist genau wie damals...“ sagte sie zu den ‚Wissenden‘. „Er kann sich an nichts erinnern.. nichts... weder woher er kommt, noch an uns oder seine Familie. Geschweige denn daran was Victor vor hat.“ Knox sah sie entgeistert an. „Wo- Woher weisst du das? Kennen wir uns?“ er konnte sich nicht vorstellen warum sie seine Gedanken lesen konnte. Er versuchte sich krampfhaft an etwas zu erinnern, aber alles was ihm in den Sinn kam, war sein eigenes Alter. Quinn stand bei dieser Frage auf und wandte sich ab. Verduzt blickte Knox die anderen an. Dann schüttelte er den Kopf. „Sorry, ich weiss echt nicht warum, aber irgendwie kann ich mich wirklich an nichts erinnern.“ Er rieb sich die Stirn. „Ausser dass ich 28 bin?“ „Aber dass wir hier weg müssen, verstehst du oder?“ fragte Pedro und sah sich um. Knox nickte. „Maulwurfsratten, Raider und Co.“ Peaches nickte und stand ebenfalls auf. „Ich hätte mir gewünscht das wäre nicht nötig gewesen... aber wahrscheinlich hätte ich irgendwann auch zu dieser Massnahme gegriffen... aus Verzweiflung... zugegeben hab ich wirklich darüber nachgedacht.... aber ich bin froh war ich nicht der jenige.. es ist fast so als wäre er gestorben.“ sagte er trübsinnig zu John und meinte damit den alten Knox. Der, der gemeinsame Erinnerungen mit ihnen allem geteilt hatte. Knox verstand nicht was er damit meinte. Peaches reichte ihm die Hand. „Kannst du aufstehen?“ Knox griff danach und lies sich auf die Beine ziehen. „Lass uns gehen. Hier ist es nicht sicher.“ seine raue Stimme klang erzwungen neutral. „Ausserdem sollten sich Quinn oder Sasha dich mal ansehen. Und dann erklähren wir dir alles.“ Er blies die Wangen kurz auf und atmete erschöpft aus. Er sah traurig aus und Knox verstand nicht warum. Warum schienen alle irgendwie traurig? Hatte er sie gekannt? Und wenn ja, wie gut? War das der Grund? Weil er sich nicht an sie erinnern konnte?

    Knox kam auf keinen grünen Zweig. Er wusste nicht was er hier tat und wohin er unterwegs gewesen war oder mit wem. Er wusste nicht woher er kam und wohin er zurückkehren könnte. Aber diese Leute schienen ihm wirklich helfen zu wollen. Wesshalb er sich entschied ihnen zu folgen. Begleitet von einem leichten Schwindelgefühl.


    Er folgte der Gruppe in die Kanalisation. Es roch nach abgestandenem Wasser. Immer wieder erntete er besorgte Blicke der anderen die er nicht verstand. Er war hier doch zum ersten Mal, oder? Lag es daran? Er nahm sich vor gut aufzupassen wohin er trat.


    Im untersten Teil des Hauptquartiers, bestand Quinn darauf ihn zu untersuchen. Sie Leuchtete mit einer Lampe in seine Augen. Er musste ihrem Finger Folgen. Sie diagnostizierte, dass es sich um eine leichte Gehirnerschütterung handelte, aber nichts worüber sie sich gross Sorgen machen mussten. Viel mehr Gedanken sollten sie sich darüber machen, wie sie ihm die Situation beibringen sollten. Quinn machte sich Sorgen, dass es einfach zu viel sein könnte. Knox blieb verwirrt sitzen und sagte vorerst nichts. Diese Leute verhielten sich seltsam. Als würden sie ihn kennen. Und das, obwohl er sich sicher war sie noch nie im Leben gesehen zu haben. Die Leute um ihn herum, es waren nun an die zehn, redeten wild durcheinander, blickten immer wieder zu Knox, ohne sich ihm zuzuwenden. Peaches hatte unterdessen den Pipboy von irgendwo hervorgenommen und ihn sich am Arm montiert. Schweigend und mit konzentriertem Gesicht versuchte er etwas zu begreifen. Bis er Sasha hinzuzog und mit ihr zu diskutieren begann. Während Knox da sass und nicht wusste was vor sich ging, entdeckte er plötzlich ein Mädchen in der Menge. Ein grosser stämmiger Kerl, beugte sich zu ihr und sagte etwas. Sie nickte ohne Knox aus den Augen zu lassen. Dann kam sie auf ihn zu. „Hi.“ sagte sie und setzte sich neben ihm auf die Bank. „Hay.“ erwiderte er. Ihr Gesicht sagte ihm rein gar nichts. Die braunen Haare, waren zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen gebunden. Ihre Augen blickten ihn treu an. Dann grinste sie frech und streckte ihm ruckartig die Hand hin. Knox betrachtete sie erst erstaunt, dann griff er danach. Sie war die einzige in dem Gemenge, die ihm richtige Aufmerksamkeit schenkte. Die Leute um sie herum hatten wichtigere Dinge zu besprechen und zu Planen und Knox blendete sie desalb für den Moment aus. Er konzentrierte sich auf das Mädchen die so fröhlich lächelte, dass man glauben konnte, die Sonne wärde hier unter der Erde scheinen. „Mein Name ist Jenny.“ sagte sie. „Ich bin deine Schwester.“ „Du machst Witze.“ erwiderte Knox und blickte sie skeptisch an. Ihr Lächeln wollte sich nun verflüchtigen, doch sie zwang sich es aufrecht zu halten. Jenny schüttelte den Kopf. Aus der Hosentasche holte sie ein gefaltetes Stück Papier und reichte es Knox. Zögerlich nahm er es und klappte die Ecken auf. Er betrachtete ein Foto. Darauf waren zwei breitgebaute Kerle. Einer davon stand nur wenige Meter von ihm entfernt. Vor den Beiden stand ein jüngerer Mann und unverkennbar das Mädchen neben ihm. Sie Zeigte auf den Jüngling. „Das bist du.“ ihr Finger rutschte weiter. „Ich, Cosmo, Brian.“ Wieder sah sie ihn an und Hoffnung schimmerte in ihren Augen. Knox konnte nichts damit anfangen. Er hatte diese Leute noch nie gesehen. Wie konnten sie seine Geschwister sein? Andererseits konnte er sich auch nicht an seine Eltern erinnern. Und Eltern hatte nunmal wirklich jeder Mensch. Sagte Jenny die Wahrheit? „Knox.“ Peaches trat zu ihnen. Knox sah ihm an, dass er etwas anderes sagen wollte, doch er fragte erst: „Gehts dir gut soweit?“ Knox nickte und zuckte gleichzeitig die Achseln. „Denk schon.“ Peaches wies auf den Pipboy an seinem linken Arm. „Da kam ne Nachricht von Sanjes.“ Knox versuchte ihm zu folgen. „Wer ist Sanjes?“ Peaches‘ Gesicht wurde für eine Millisekunde von Leid überschwämmt. „Sie.. Eine Undercover Ärztin.“ „Aha?“ gab Knox zurück und wollte erstmal weiter hören bevor er noch mehr Fragen stellte. „Sie schreibt, dass wir gar nicht beschattet werden. Das war ein Trick.“ „Beschattet? Von wem? Warum?“ Peaches seufzte einen Fluch. „... Ich erklährs dir später. Und deinem Freund da auch.“ er wies auf Dust und winkte ihn gleichzeitig herbei. „Freund? Zum Teufel, ich hab keinen Schimmer wer ihr alle seit. Klährt mich endlich mal einer auf?“ Knox klang nicht wütend, doch das er nun laut ausgesprochen hatte was alle wussten aber nicht wirklich wahrhaben wollten, tat einigen der Umstehenden wohl weh. Sie senkten den Blick, atmeten bedrückt aus oder schauten ihn betrübt und erschrocken an. „Du wurdest Bewusstlos und hast dein Gesächtnis verloren.“ sagte nun Cosmo und kam auf Knox und die Umstehenden zu. „Und das passiert jedes Mal. Das letzte Mal vor acht Jahren. Eine chemische Reaktion in deinem Gehirn ist dafür verantwortlich. Irgendwie löscht es jede deiner persönlichen Erinnerungen aus. Du weisst wie die Welt um dich herum funktioniert, aber deinen Namen, Herkunft, Job, Freunde, Familie... weg.“ Unbewusst griff Knox sich an den Kopf. Er hatte plötzlich so viele Fragen, dass er nicht wusste mit welcher er beginnen sollte. „Wir erklähren dir später was passiert ist.“ mischte Peaches sich ein. „Sanjes‘ Nachricht ist jetzt Wichtiger.“ er hob den Arm kurz. „Sie sagt, uns wurde ein Sender eingepflanzt. So kann Victor kontrollieren wo wir sind. Aber er weiss nicht was wir tun, so wie wir befürchtet haben. Diese Erkenntnis ändert alles. Ich habe einen Plan.“ Peaches betrachtete seine Leute Knox und Dust. „Aber erst müssen wir jemanden finden, der diesen Sender aus uns entfernt. Sie sagte, er befinde sich irgendwo unter der Haut. Hat jemand eine Idee?“


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  • Wie konnte das nur passieren.. Dust schämte sich innerlich zutiefst, als fest stand, dass Knox sein Gedächtnis verloren hatte. Er wollte doch nur zu ihrem Besten handeln und konnte nicht ahnen, dass dieser Schlag solche Konsequenzen haben sollte. Sein Partner schien den Großteil seiner Erinnerungen verloren zu haben. Den einzigen Hoffnungsschimmer bildete die Gruppe, auf die sie vor dieser verhängnisvollen Aktion getroffen waren. Alle verhielten sich augenscheinlich freundlich und offen. Jeder war weiterhin bemüht, Knox zu helfen. John war sich nach wie vor sicher, dass sie nun genug Feuerkraft für den Auftrag beisammen hatten, der Knox so beschäftigt hatte. Wie Peaches erläuterte, wurde Knox und den neuen Begleitern ein Sender eingepflanzt. Peaches fragte in die Gruppe, ob jemand eine Idee hätte, wer ihnen diese entfernen könnte. Dust ließ seinen Blick über die vor ihm stehenden Personen schweifen. Er war sich ziemlich sicher, dass er den richtigen Kontakt für dieses Problem parat hatte. Ein zerzauster Doc, etwas älter als er selbst. Seit er sich erinnern konnte, lebte dieser Mann der früher als Sanitäter bei einer Eliteeinheit der Enclave gedient hatte in einer rustikalen Holzhütte am Rand von Nordvegas. Sein OP Besteck würde wohl ausreichen, um einen Sender aus der Haut zu schneiden. Es ist den Versuch wert, Geld ist aktuell kein Problem und Knox hat mehr als nur etwas gut bei mir.


    ,,Vermutlich habe ich die richtige Anlaufstelle für dieses Problem. Ein alter Doc den man vertrauen kann, nich weit von hier am Rand von Nordvegas. Die Behandlung geht auf mich, dass bin ich euch und Knox schuldig." sagte John Dust so ruhig und gleichmäßig wie er konnte. Seine Augen haftete an den Minen der anderen und warteten auf eine Reaktion ihrerseits.

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    I have stood here before inside the pouring rain
    With the world turning circles running 'round my brain
    I guess I'm always hoping that you'll end this reign
    But it's my destiny to be the king of pain

  • Peaches hörte Dust aufmerksam zu und nickte dann. Gleich darauf sprang er leichtfüssig auf den Holztisch an dem Knox und Jenny sassen und blickte in die Runde. Die knapp zwanzig Leute die um ihn herum versammelt waren bluckten erwartungsvoll zu ihm auf. „Also gut.“ begann er und es wurde still im Raum. „Es wird Zeit, dass wir beenden was wir angefangen haben und den Plan in die Tat umsetzten.“ Zustimmendes Gemurmel. „Folgendes.“ Peaches sah auf Knox und hielt einen Moment inne, dann sah wieder seine Leute an. „John, Knox und ich werden uns um diesen Sender kümmern und versuchen unseren Aufenthaltsort zu verschleiern. Es bleibt uns nicht all zu viel Zeit, denn wärend wir beide hier zusammen sind, wird Foster bald stutzig. Knox soll mich nämlich töten.“ Die Menge sah sich schockiert und überrascht um. Sie suchten Knox der sich aus irgend einem Grund schuldig fühlte, als die vielen Augenpaare ihn anstarrten. Er konnte Peaches nicht ganz folgen, aber war froh darüber das er die Dinge in die Hand nahm und Anweisungen verteilte. „Sasha, wo bist du? Ah, da. Ich will das du dir Pedro und ein paar andere schnappst und dich zur Karminroten Karavane aufmachst. Ich geb euch Geld und ein Zettel mit. Sie schulden mir noch einen Gefallen.“ Sasha nickte und eine Haarsträhne fiel ihr dabei über der Schweisserbrille ins Gesicht. „Ihr lasst euch dort Packbramin und Karren, von mir aus auch ein paar Karravanenenwachen mitgeben und sucht östlich von Nord Vegas den Bunker auf von dem ich euch erzählt habe.“ Pedro stellte sich zu Sasha und sah entschlossen zu Peaches auf. „Die sollten über eure Ankunft bescheid wissen, wenn Monty seine Sache gut gemacht hat.“ er suchte seinen kleinen Bruder in der Menge. Dieser hielt Peaches‘ Sohn an der Hand und bestätigte, dass er die Leute dort informiert hatte. „Ihr holt die Waren ab und bringt sie hoch ins Waffenlager von dem Sanjes uns berichtet hatte.“ Peaches dachte nach. „Und nehmt das tragbare Funkgerät mit. Quinn wird hier die Stellung halten falls Probleme auftreten.“ „Was?“ Die schöne Quinn trat einen Schritt vor und sah hinauf. Sie stand direkt vor Knox und seine Augen verfolgten ihre Figur von der Hüfte bis hinauf zu ihren entschlossenen blauen Augen. „Ich will nicht hier bleiben. Lass mich was tun.“ sagte sie. Peaches schüttelte den Kopf. „Das ist unsere Basis, unser Rückzugsort. Du bist ausser Sasha die einzige die grössere Wunden versorgen kann. Und du kannst planen. Wenn ich nicht hier bin, sollst du alles im Auge behalten.“ Daraufhin sagte Quinn nichts mehr. Sie senkte den Kopf und ihr Blick traf den von Knox. Sie setzte sich schnell neben ihn um ihm zu entgehen. „Kirk.“ rief Peaches und ein Kerl um die vierzig mit grauem Haar machte sich bemerkbar. „Du musst dich bei der RNK einschläussen und einen Brief abgeben. Darin sollen Fosters Pläne stehen. Einerlei ob sie dem Brief glauben oder nicht, gewarnt sind sie.“ Kirk runzelte die Stirn. „Hast du nicht nen Kumpel bei der RNK? Wie hies er noch?“ „Jason Stone.“ sagte Peaches grimmig. „Vergiss den Kerl. Er hat mich reingelegt und uns überhaupt in diese Scheisse hier geritten.“ „Und sie?“ rief jemand anderes und zeigte auf Quinn. „Sie hat doch n Kontakt zu der RNK oder nicht?“ Peaches und Quinn wechselten einen Blick. „Besser wir gehen auf nummer sicher. Kirk, komm nacher in mein Arbeitszimmer, ich geb dir was mit.“ Kirk nickte einverstanden. „Was ist mit mir?“ fragte nun der stämmig Kerl der Knox‘ Bruder sein sollte. Cosmo hob die Hand. „Was kann ich tun? Es geht hier immerhin auch um unseren Bruder.“ Knox hob den Kopf. Peaches überlegte. Ihm war klar dass er Cosmo nicht davon abhalten konnte zu helfen. „Wenn du willst, geh mit Sasha. Ihr solltet ausserdem ein Transportmittel beschaffen. Irgendwas womit wir zurück zur Vault kommen...“ die Leute fingen an unruhig zu tuscheln. Peaches ignorierte sie. „Is mir egal ob ihr ein altes Auto fahrtüchtig macht oder eins von der RNK klaut, aber ich habe eine Rechnung offen mit diesem Foster und die begleiche ich persönlich. Es steht jedem frei ob er mit in die Höhle des Löwen will aber wir müssen Brian, Rene und Knox‘ Serum da rausholen.“ Wieder sah Knox hoch als sein vermeintlicher Name fiel und fragte sich was das für ein Serum war von dem Peaches da sprach. „Bereitet euch jetzt vor und sprecht euch ab. Die Ziele sind klar?“ fragend sah Peaches in die Runde. Als niemand etwas sagte stieg er vom Tisch herunter. Er winkte Dust heran und teilte Knox und ihm mit, dass sie in ein paar Stunden, als letzte die Kanalisation verlassen würden. Dann betrat er sein Schlaf- und Arbeitszimmer gefolgt von einigen Leuten die Fragen hatten oder etwas bei ihm abholen mussten. Knox hatte kaum verstanden worum es ging. Alles ging furchbar schnell. Doch Jenny unterbrach seine Gedanken. „Du hast echt mal wieder n Haarschnitt nötig.“ sagte sie heiter und betrachtete Knox‘ wuschelige Haare. Knox griff sich instinktiv an den Kopf. Er strich die langen Haare zurück und konnte sich gar nicht erinnern wie diese so lang werden konnten. Hatte er überhaupt je kurze Haare gehabt? Oder eine Frisur? Das Foto bewies es zwar aber es kam ihm mehr so vor als hätte er einen Fremden betrachtet statt sich selbst. „Komm mit.“ Jenny sprang auf und griff nach Knox‘ Hand. Sie zog ihn auf die Beine und führte ihn in den Raum in dem auch Peaches verschwunden war. Er setzte sich hinter der provisorischen Trennwand auf das Bett. Knox konnte hören wie Peaches dahinter über den Plan sprach den er vorhin erleutert hatte, wärend Jenny um ihn herum Kram zusammen suchte um ihm die Haare zu schneiden. Knox war es im Grunde egal ob er ein Vogelnest oder gar keine Haare auf dem Kopf hatte. Doch seine Schwester versuchte ihm offenbar nahe zu sein und obwohl er nichts über sie wusste, sie aber alles mögliche über ihn, lies er sie machen.

    Wärend die Schere schnibbte und Knox ihr im mannshohen schmutzigen Spiegel vor ihm zu sah betrat Quinn den Raum. Sie musste grinsen als sie Jenny sah wie sie Knox‘ helle Haare zu bendigen versuchte und dabei ohne Punkt und Komma über vergangene Tage plapperte und über Erinnerungen lachte, während Knox nur ein wehmütiges lächeln über die Lippen brachte. Sie konnte sich nicht vorstellen wie es war nichts mehr zu wissen. So wie sie es sich auch damals nicht vorstellen konnte, als sie ihn ganz nah an seinem zu Hause ausgegraben und weit weg gebracht hatte. Ihr grinsen verschwand. Sie kam näher und setzte sich neben ihn. „Na ihr zwei?“ Knox betrachtete sie über den Spiegel. „Was macht ihr schönes?“ fragte sie weil ihr nichts anderes einfiel. „Tommy sah aus wie eine Vogelscheuche.“ grinste Jenny. „Geht gar nicht.“ Knox zuckte mit den Schultern und lächelte. „Da hast du recht.“ scherze Quinn. Knox sah die auffallend schöne Frau an als sie dass sagte und glaubte rot zu werden. Wie konnte er sie nur vergessen? Er wollte mehr über sie wissen, traute sich aber nicht zu fragen „Und du? Kommst du klar?“ sie beäugte Knox von der Seite. Er nickte kaum merklich. „Denke schon. Is n bisschen viel auf einmal alles aber ich schätze ich werds überleben.“ sagte Knox und senkte den Blick. „Ist ja schneinbar nicht das erste Mal.“ er versuchte ruhig ein und aus zu atmen. Wenn er hätte wählen können, wäre er bereits irgendwo an der Oberfläche weit weg von all den fremden Leuten hier. Er hatte das Bedürfnis weg zu laufen, einen klaren Kopf zu kriegen. An einem ruhigerem Ort, wo es nicht so hektisch zu ging wie hier. Doch dieser Plan von dem Peaches gesprochen hatte, schien überaus wichtig zu sein. Quinn nickte verstehend und senkte den Blick. Dann legte sie aufmunternd eine Hand auf seine Schulter. „Wenn du etwas brauchst, sag es mir. Ich würde dir gern irgendwie helfen, ja?“ Aus anstand nickte er stumm. Er wusste nicht mal wie er sich selbst helfen sollte. „Wenn wir das Serum haben, wirst du dich wieder an alles erinnern können.“ Wieder sagte Knox nichts. Er wusste nicht was das für ein Zeug war und er wusste nicht woher es kam. Er konnte sich auch nicht vorstellen wie es funktionieren sollte. Quinn stand auf und ging wieder nach draussen. Ihr war sein Fluchtverhalten in den Sinn gekommen und sie würde ihm diese Ruhe geben. Sie wollte nicht, dass er davon lief, wie er es sonst immer tat. Auch wenn er sich daran nicht erinnern konnte.

    Man schade dass du kein Mädchen bist...“ sagte Jenny und kämmte Knox übrigen Haare. „Wieso?“ fragte er. „Dann könnt ich dich jetzt auch noch schminken und richtig hübsch machen.“ grinste sie. Knox musste ebenfalls grinsen dann schmollte er theatralisch. „Bin ich dir etwa nicht hübsch genug?“ Jenny lachte laut und schubste ihn an. „Iiii du bist mein Bruder! Natürlich bist du mega hässlich!“ „Na warte!“ rief Knox, griff hinter sich und zog Jenny über die Schulter um sie zu tode zu kitzeln. Er wusste nicht warum aber zwischen ihnen beiden schien eine seltsam vertraute Verbindung zu bestehen. Als sie kaum mehr Luft bekam und sich entschuldigend kapitullierte, hörte er auf. Ausser atem setzte sie sich auf und grinste frech. Knox tat das selbe. Danach fing sie an aufzuräumen. Knox stellte sich vor den Spiegel. Seine Haare waren nun nur noch oben etwas länger. Unten herum waren sie kurz und flauschig statt verfilzt wie zuvor. Er betrachtete ausserdem sein Gesicht. Er sah mitgenommen aus. Was zum Teufel hatte ihn so ausgezerrt? Das konnte nicht nur die Wüstensonne gewesen sein. Peaches kam um die Trennwand herum. Er sah zufrieden aus. „Die meisten sind los. Lasst uns noch was essen, dann suchen wir diesen Doc in Nord Vegas auf.“


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